Florian Henle, Gründer und Geschäftsführer von Polarstern Energie, im Portrait mit dunkelblauem Hemd im Büro
Der Mann hinter dem Ökoenergieversorger aus München: Florian Henle von Polarstern
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Kann ein Energieversorger wirklich nachhaltig sein – oder ist „Ökostrom“ nur ein Marketingbegriff? Florian Henle, Gründer und Geschäftsführer von Polarstern, kennt die unbequeme Wahrheit hinter dem Energiemarkt. Seit über zehn Jahren versorgt sein Unternehmen Haushalte und Unternehmen mit 100 % zertifizierter Ökoenergie – vom Ökostrom aus Wasserkraft bis zum veganen Ökogas. Im Interview spricht er über Greenwashing, schlechte Erfahrungen mit einem Investor, die Solaranlage auf dem Olympiastadion Berlin und warum jede Kilowattstunde auch Familien in Kambodscha und Madagaskar hilft. Ein Gespräch über echte Nachhaltigkeit, unternehmerische Ungeduld und die Frage, wie wir alle die Energiewende im Alltag vorantreiben können.

Florian, wie erklärst du Menschen, die keine Berührungspunkte zu Energie und Nachhaltigkeit haben, deinen Job?

Florian Henle: Wir kümmern uns bei Polarstern darum, dass du heizen, kochen, im Internet surfen und Licht anmachen kannst – so, dass es nicht auf Kosten der Zukunft und künftiger Generationen geht. Dazu versorgen wir dich mit 100 % Ökostrom und 100 % Ökogas. Wir erzeugen auch Energie direkt in Quartieren oder auf großen Gebäuden wie dem Olympiastadion Berlin – und nutzen sie gleich vor Ort. Das Besondere: Mit jeder Kilowattstunde von uns unterstützt du die Energiewende, hier und im Globalen Süden. Auch achten wir nicht allein bei unseren Produkten auf Nachhaltigkeit, sondern auch in unserem Handeln. Dafür sind wir sogar zertifiziert von der Gemeinwohlökonomie. Sprich, wir sind ein Ökoenergieversorger, der hält, was er verspricht.

„Polarstern ist ein Ökoenergieversorger, der hält, was er verspricht."

Was war der Moment in deinem Leben, wo dir klar wurde: „Ich will auch etwas verändern“?

Florian Henle: Den Wunsch habe ich schon immer. Mir ist es wichtig mitzugestalten und zu entscheiden. Nicht passiv von der Außenlinie, sondern im Spielfeld. Vor Polarstern habe ich in der Schweiz ein Startup mit aufgebaut, das hat Hochleistungsschmierstoffe auf Sonnenblumenbasis entwickelt und vertrieben. Mit der Geburt meines ersten Sohnes kam einmal mehr für mich die Frage auf, wie sein Leben denn aussehen wird und was alles in meiner Kraft steht, dass er sich darauf freuen kann.

Gibt es eine Überzeugung, die sich im Laufe deines Lebens stark gewandelt hat? Welche?

Florian Henle: Ja, sogar quasi hin und zurück. Früher habe ich sehr viel improvisiert und habe Leute, die alles planen, als unflexibel angesehen. Dann merkte ich, dass es durchaus sinnvoll sein kann, zu planen und dachte, dass man nur mit einer genauen Planung weiterkommt. Heute bin ich überzeugt, dass man zwar einen Plan haben muss, glaube aber wieder viel stärker daran, dass Flexibilität und Offenheit für Veränderung oft weiterbringen, als starre Pläne.

Wenn du deinem 20-jährigen Ich eine Nachricht schicken könntest: Was würdest du ihm schicken?

Florian Henle: Ein simpler Ratschlag: Mach das, wofür du brennst – und mach es richtig! Mit heißem Herzen und kühlem Kopf.

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Polarstern ist ein Ökoenergieversorger, bei dem ihr immer 100 % echte Ökoenergie bekommt - bei Strom genauso wie bei Gas. Polarstern wurde als Social Business gegründet und ist zertifiziert durch die Gemeinwohlökonomie und durch B Corp. Das unterstreicht, die meinen es wirklich erst mit ihrem Einsatz für den Klima- und Ressourcenschutz. Dabei unterstützt Polarstern mit jedem Tarif und jedem Vertrag – zertifiziert durch das Grüner--Strom-Label – den Ausbau der erneuerbaren Energien. In Deutschland und weltweit in Entwicklungsländern wie Kambodscha und Madagaskar. Vegan zu leben heißt auch, Ökostrom zu beziehen. Mit dem Code plantbased40 bekommt ihr als Neukunden eine 40 Euro Gutschrift auf eure nächste Jahresrechnung.

Welche Begegnung hat dich in den letzten Jahren am meisten verändert?

Florian Henle: Oh, da gab es viele Begegnungen. Im Grunde lernt man aus jeder etwas, wenn man sich darauf einlässt. In den Anfangsjahren war sicherlich unser erster externer Investor prägend, der Spielchen gespielt hat und Polarstern fast daran zugrunde gegangen wäre. Daraus habe ich mitgenommen, dass man große Hürden überwinden kann, wenn man dran glaubt und dran arbeitet.

Was ist eine Sache, die du an dir selbst als Chef richtig anstrengend findest, aber noch nicht „wegtherapiert“ bekommen hast?

Florian Henle: Meine Ungeduld. Sie treibt mich an und pushed mich, aber sie kann auch unter Druck setzen. Für mich macht es da Dosis, d.h. ich will sie nicht wegtherapieren, aber immer besser damit umgehen.

Das gesamte Polarstern-Team posiert für ein Gruppenfoto im Grünen, einige tragen T-Shirts mit der Aufschrift Wirklich
Über 70 Mitarbeitende für die Energiewende

Ihr sagt im Kern: wirklich statt „irgendwie grün“. Welche unbequeme Wahrheit steckt hinter diesem Wort „Wirklich“ für dich?

Florian Henle: Dass nicht alles so aussieht, wie es auf den ersten Blick scheint. Ökostrom und Ökogas sind keine geschützten Begriffe und es gibt entsprechend viele „Interpretationen“. Für uns bedeutet das Wirklich in diesem Zusammenhang, dass 100 % Ökoenergie aus erneuerbaren Quellen in unseren Tarifen steckt und, dass wir auch mit jeder verkauften Kilowattstunde nachweislich die Energiewende unterstützen. Denn nur das verändert den Status Quo und die Zukunftsaussichten.

Wie ist Polarstern entstanden und was macht ihr da eigentlich genau?

Florian Henle: Hinter der Gründung von Polarstern steckt der Wunsch, auch im Arbeitsleben, das so viel Zeit und Raum und Einfluss beinhaltet, etwas zu tun, das einen positiven Effekt auf die Zukunft und unseren Planeten hat. Und Energie ist einfach mal der zentrale Klimaschutzhebel. Der Großteil der Emissionen wird verursacht durch die Art, wie wir weltweit Energie gewinnen und nutzen.

Was macht ihr anders?

Florian Henle: Bei uns gibt es immer 100 % zertifizierte Ökoenergie. Wir sind ein unabhängiger Ökoenergieversorger, komplett in Gründerhand. Und wir bieten nicht nur Ökoprodukte/-tarife an, sondern haben auch als Unternehmen das Ziel und den Anspruch, immer nachhaltiger zu wirtschaften. Das ist zertifiziert durch die Gemeinwohlökonomie und durch B Corp.

Warum habt ihr euch für den Namen Polarstern“ entschieden?

Florian Henle: Er steht für unseren richtungsweisenden Anspruch. Wir wollen gezielt Impulse im Energiemarkt setzen und inspirieren, um nachhaltig und langfristig einen klima- und ressourcenbewussten Weg zu gehen. Beispiele dafür sind unser Ökogasangebot, das mit 100 % Ökogas immer noch eine Seltenheit im Markt ist, aber das zeigt: es geht. Oder auch unsere Pionierarbeit im Bereich Mieterstrom, d.h. dass auch Haushalte in Mehrparteienhäusern den PV-Strom vom Dach nutzen können.

Wasserkraftwerk - Nachhaltigkeit auch bei Strom und Gas mit Polarstern

Ihr macht auch eine Art „offene Küche“ und fahrt mit Kund:innen zu Kraftwerken. Was ist die Frage, die du dabei am meisten von diesen beantworten musst?

Florian Henle: Unsere Kund:innen sind ja Ökostrom-Fans, logisch. Und daher wollen sie in der Regel mehr über die Bedeutung von Wasserkraft erfahren, auch weil derzeit die Solarkraft medial stärker in Erscheinung tritt als Energiequelle als Wasserkraft. Und dann sind es auch ökologische Fragen. Schließlich sieht man da direkt, dass so ein Kraftwerk auch ein Bau ist, der in der Natur steht. Da haben wir super Partner, die seit Jahrzehnten daran arbeiten, ökologische Erkenntnisse kontinuierlich an den Kraftwerksstandorten umzusetzen.

„Wir haben Ökostromtarife zu fairen Preisen – sie liegen meist deutlich unter dem Grundversorgungstarif, sind aber auch keine Billo-Stromtarife von irgendeinem Discounter ohne Ökoanspruch."

Auf eurer Seite steht, dass ihr nicht mit RECS-Zertifikaten an der Strombörse arbeitet. Was kostet euch diese Entscheidung ganz konkret?

Florian Henle: Am ehesten Geld und Wachstum. Denn dieser Weg der Energiebeschaffung ist in der Regel günstiger, weil die Qualität eine geringe Rolle spielt. Das kennt man ja auch aus anderen Bereichen. Das heißt konkret, wir haben Ökostromtarife zu fairen Preisen – sie liegen meist deutlich unter dem Grundversorgungstarif, sind aber auch keine Billo-Stromtarife von irgendeinem Discounter ohne Ökoanspruch.

2023 gab’s einen Gesellschafterwechsel und du hältst inzwischen 100 % der Anteile. Was hat sich dadurch für dich konkret alles verändert?

Florian Henle: Langfristige Planbarkeit. Wir können konsequent und selbstbestimmt unser Ziel verfolgen, mit Energie die Welt zu verändern. Die Energiewende braucht Weitblick, Stabilität und langfristiges Engagement. Mit genau diesem Anspruch starten wir mit voller Kraft ins neue Jahr.

Solarstation auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Berlin

Ihr investiert 1 Cent pro kWh Strom extra in Energiewende-Projekte in Deutschland. Wann war der Moment, in dem ihr gesagt habt: „Das bleibt so, auch wenn’s weh tut“?

Florian Henle: So einen Zweifel gibt bzw. gab es nicht. Denn klar ist, ohne solche Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien wird es keine Energiewende geben.

Beim Gas nennt ihr Zahlen wie 0,21 Cent pro kWh plus 20 Euro pro Kund:in/Jahr für weltweite Energiewende. Wie entscheidet ihr: Was fließt wohin?

Florian Henle: 1 Cent pro kWh bei Ökostrom und 0,21 Cent pro kWh bei Ökogas fließen in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland, bevorzugt dezentrale Anlagen, um Haushalte vor Ort zu versorgen. Weitere 20 Euro pro Vertrag und Jahr gehen in weltweite Energiewende-Initiativen in Kambodscha und Madagaskar. Da sind wir seit Jahren mir lokalen Partnern vor Ort und treiben die lokale Energiewende voran. Es sind gerade diese Länder im Globalen Süden, die am meisten unter dem Klimawandel leiden und am wenigsten dazu beigetragen haben. Wir sehen es als unsere Pflicht der westlichen Industrieländer, sie auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu unterstützen.

Ihr habt diesen Impact-Rechner mit der „Impact-Blume“. Welches Icon und der damit verbundene Impact ist dir persönlich am wichtigsten?

Florian Henle: Das ist schwer zu sagen. Unser Ziel ist es ja, die Energiewende und damit den Klimaschutz voranzubringen, insofern sind für mich Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien besonders wichtig. Quasi als Mutter unseres Impacts.

In Madagaskar lasst ihr die Wirkung wissenschaftlich begleiten (TUM Chair of Corporate Sustainability). Welche Kennzahl war die überraschendste für euch in dem Zusammenhang?

Florian Henle: Wie stark ein solarbetriebenes Stromnetz die wirtschaftliche Lage der Menschen verbessert. In der ersten Kleinstadt, die wir elektrifiziert haben, ist das durchschnittliche Jahreseinkommen von 231 US-Dollar im Jahr 2023 auf 1.715 US-Dollar in 2025 gestiegen. Zudem hat sich die Armutsrate fast halbiert. Das ist echt krass. 

Viele Firmen reden von „Nachhaltigkeit“, bis es ans Eingemachte geht. Was sind die verrücktesten Ausreden, warum man nicht mit einem nachhaltigen Anbieter wie Polarstern zusammenarbeiten möchte?

Florian Henle: Da fällt mir direkt eine Geschichte aus unseren ersten Jahren ein. Damals wollten wir unser Ökogas auch quasi als Whitelabel-Angebot über andere Energieversorger anbieten. Und da haben uns einige Stadtwerk tatsächlich gesagt: „Wissen Sie Herr Henle, wir gehen mit der Zeit, nicht vor der Zeit.“

Wenn du heute ein Greenwashing-Radar bauen müsstest: Welche 3 Fragen sollte jede Person einem Energieanbieter stellen, um Marketing von Wirkung zu trennen?

Florian Henle: Erstens: Wie viel Cent pro Kilowattstunde investiert ihr in den Ausbau der erneuerbaren Energien? Zweitens: Habt ihr ausschließlich 100 % Ökoenergie oder vor allem noch fossil geprägte Tarife? Und drittens: Handelt es sich einfach um ein Ökoangebot – weil’s quasi den Interessen gewisser Zielgruppen entspricht – oder steckt hinter dem Angebot ein verlässliches Engagement des Unternehmens insgesamt. Denn wenn es einfach „nur“ ein Produkt ist, kann sich schnell das Fähnchen im Wind drehen.

Olympiastadion Berlin: Ihr seid Projektpartner. Was ist da genau umgesetzt worden?

Florian Henle: Wir sind Investor und Betreiber der Photovoltaikanlage auf dem Olympiastadion Berlin und verantworten die Solarstromversorgung. Es ist auch deshalb ein starkes Projekt, weil es zeigt, dass die Zukunft selbst auf renommierten, denkmalgeschützten Gebäuden Platz hat. Ein Projekt mit Strahlkraft für die Energiewende.

Florian Henle, Gründer von Polarstern, sammelt Müll beim Isar Clean-Up in München mit Arbeitshandschuhen und Müllsack, im Hintergrund die Frauenkirche
Nachhaltigkeit leben: Der Polarstern-Gründer packt selbst mit an

Wie kann jede:r im Alltag nachhaltige Veränderung schaffen und wie handhabst du das neben deinem Job?

Florian Henle: Jeder kann auf Ökoenergie setzen im Unternehmen bzw. es dort anregen und genauso auch privat wechseln. Ökoenergie ist der zentrale Hebel für mehr Klimaschutz. Ansonsten sind genauso kleine Maßnahmen nachhaltigen Handelns wichtig, weil sie das Bewusstsein schärfen, auf was es ankommt und sie oft der Funke zu mehr sind. Was natürlich immer hilft, ein Darüber reden und sich Austauschen. Also der klassische Handabdruck, so dass die Wirkung des eigenen Handelns größere Kreise zieht. Ich selbst bin eine neugierige Person und probiere gerne Neues aus. Ich teste smarte Geräte, um noch energieeffizienter zu sein und fahre ein Elektroauto. Meine Laster, wenn man so will, sind klar mein Motorrad und meine Leidenschaft fürs Skifahren.

Ihr habt sogar „Ökogas Vegan“ und schließt Partner aus, die stark mit tierischen Substraten arbeiten. Was genau macht ihr hier anders?

Florian Henle: Erst einmal sind alle unsere Ökogasprodukte besonders. Denn die große Mehrheit der Ökogasprodukte in Deutschland enthält nur einen kleinen Teil Biogas bzw. Biomethan oder viele Tarife bestehen sogar komplett aus Erdgas und kompensieren lediglich die verursachten Emissionen. Bei uns hingegen ist es immer 100 % Ökogas. Auch verzichten wir in allen Ökogasprodukten auf Ökogas, dass im Zuge von Massentierhaltung erzeugt wird, sprich, das auf Gülle basiert. Das Besondere an Ökogas Vegan ist, dass es auch keine Rest- und Abfallstoffe enthält, sprich komplett aus pflanzlichen Ressourcen erzeugt wird.

Biogas ist schnell politisch: Monokulturen, Flächenkonkurrenz, Methanschlupf. Ihr nennt <0,2% bei eurem GEG-Produkt. Wie sicher kann man sowas messen - und was wäre für dich ein Wert, wo du sagst: „Dann lassen wir’s“?

Florian Henle: Da können wir auf die Angaben unserer Kraftwerkspartner vertrauen, d.h. welchen Methanschlupf ihre Biogaserzeugung aufweist. Für uns muss dieser Wert möglichst, realistisch klein sein und darf auf keinen Fall über dem der Erdgasförderung liegen. Laut Studien liegen die Methanverluste in der US-Gas-Wertschöpfungskette beispielsweise bei 1,3 bis 2,5 %.

Wie siehst du den Markt in Sachen Biogas und nachhaltigem Strom? Nimmt zu oder ab? Wie reagieren die Verbraucher:innen?

Florian Henle: Durch das GEG, also das Gebäudeenergiegesetz bzw. bald Gebäudemodernisierungsgesetz, steigt die Pflicht zur Nutzung von Biogas. Denn immer mehr Gebäude müssen mit 65 % erneuerbaren Energien heizen. Und wenn die Mehrheit der Haushalte mit Gas heizt und es kaum grünen Wasserstoff gibt, ist klar: Es braucht mehr Biogas.

Welche Kritik an Polarstern ist unangenehm, aber berechtigt - und was habt ihr konkret daraus geändert und gelernt?

Florian Henle: Eine Kritik ist, dass wir noch keine App haben. Das stimmt und ist von daher berechtigt. Wir haben unser Kundenportal in den letzten Jahren ausgebaut, die Usability verbessert und es auch mobil gut erreichbar gemacht. Durch den Umzug unseres CMS-Systems ist die Webseite nun so aufgestellt, dass wir zeitnah in die Entwicklung einer App gehen. Das ist vor allem für Haushalte mit Smart Meter spannend, weil sie durch einen schnellen Zugriff auf ihre aktuellen Energieverbräuche und -kosten bewusst handeln können.

Stell dir vor, du bist für einen Tag Energieminister: Welche eine Regel würdest du morgen einführen, die den Markt sofort fairer und klimawirksamer macht?

Florian Henle: Wer selbst die Entscheidung trifft, fossile Energien zu nutzen, muss dafür zahlen. Mittel wie die CO2-Bepreisung sind für eine ehrliche Bepreisung unerlässlich. Es dürfen nicht länger Entscheidungen gefördert werden, die hintenrum die Zukunft und unsere Geldbeutel belasten. Politisch müssten sich Entscheidungen, ähnlich wie in immer mehr Unternehmen, transparent an Kriterien messen lassen, welche die Zukunft im Blick haben.

Wenn wir dieses Interview in 5 Jahren nochmal machen: Woran würdest du erkennen, dass du persönlich „gewonnen“ hast – auch wenn Polarstern vielleicht nicht maximal groß geworden ist?

Florian Henle: Wenn wir sehen, dass wir Impulse im Markt setzen konnten und neue Wege geebnet haben. Wenn wir Handlungen und Denkweisen gefördert haben, die wirklich was verändern. Zum Guten, eh klar.

Welche Wünsche hast du an die Zukunft und die Leser:innen?

Florian Henle: Unterstützt Unternehmen und Personen, die nachhaltiger handeln. Es braucht euch als ihre Fans und Kund:innen, damit sie ihre Wirkung für eine lebenswerte Zukunft vergrößern.

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Dieses Interview ist in Zusammenarbeit mit Polarstern entstanden.

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