20 Jahre Verhandlungen, ein Ergebnis: Das steckt im neuen Meeresschutzabkommen

Haeufige Fragen
FAQ - Das fragen andere
Was ist das Hochseeschutzabkommen?
Das Abkommen trägt den offiziellen Namen „Agreement on Marine Biological Diversity of Areas beyond National Jurisdiction“ – kurz BBNJ-Agreement.
Warum war dieses Abkommen so dringend nötig?
Die Zahlen sprechen für sich:Die Hohe See umfasst etwa 40 Prozent der ErdoberflächeSie macht zwei Drittel aller Ozeane ausIn ihr leben rund 80 Prozent aller TierartenBisher waren nur etwa 1 Prozent dieser Gebiete geschütztGleichzeitig sind die Ozeane unverzichtbar für unser...
Was regelt das Abkommen konkret?
Das BBNJ-Abkommen basiert auf vier zentralen Säulen:1. Schutzgebiete auf der Hohen See Erstmals können Meeresschutzgebiete in internationalen Gewässern eingerichtet werden – mit Fischereiverboten und geschützten Zonen, in denen sich die Natur erholen kann.2.
Wer macht mit – und wer nicht?
Stand Januar 2026 haben 145 UN-Mitgliedstaaten das Abkommen unterzeichnet, 81 davon haben es bereits ratifiziert – darunter auch China und die EU.
Was bedeutet das für den Klimaschutz?
Meeresschutz ist Klimaschutz – das ist keine Floskel, sondern wissenschaftlich belegt:Die Ozeane haben seit 1970 über 90 Prozent der überschüssigen Wärme aufgenommenSie speichern 20 bis 30 Prozent des vom Menschen verursachten CO2Allein die Tiefsee absorbiert jährlich 1,5...
Wie geht es jetzt weiter?
Das Inkrafttreten ist erst der Anfang. Im Laufe des Jahres 2026 soll die erste Vertragsstaatenkonferenz (Ocean COP) stattfinden. Dort werden die konkreten Umsetzungsschritte besprochen – etwa welche Gebiete als erstes unter Schutz gestellt werden und wie die Finanzierung...
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