Veganer No Bake Erdbeer-Cheesecake im Glas – cremig, fruchtig & ohne Ofen
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Simply vegan: No Bake Erdbeer-Cheesecake im Glas
Yes, endlich! Ich muss euch dieses Rezept einfach zeigen. Ich steh gerade noch in der Küche, hab die letzten drei Erdbeeren stibitzt und muss dieses Rezept sofort mit euch teilen, bevor ich’s vergesse. Dieser vegane No Bake Cheesecake im Glas ist einer von den Nachtischen, bei denen man einmal löffelt und dann so macht: „Moment mal, das ist vegan? Und ohne Ofen?“
Cremige Cashew-Vanille-Füllung, ein knuspriger Boden aus Nüssen und Datteln, obendrauf frische Erdbeeren – keine Backform, kein Ofen, keine Stunden in der Küche. Einfach mixen, in Gläser füllen, kühlen, fertig. Und ja, diese Gläser auf Insta? Sehen genau so gut aus, wie sie schmecken. Perfekt fürs nächste Dinner mit der Crew, als Mitbringsel zur Gartenparty oder einfach, weil Dienstag ist und du dir was gönnen willst. Das Beste: dieses Rezept ist simply vegan.
Warum dieser No Bake Cheesecake ein echtes Upgrade für deine Dessert-Routine ist
Kurz mal ehrlich reden: Dieser Nachtisch ist nicht nur süßes Comfort Food, sondern auch clever gemacht. Der Boden besteht aus Mandeln und Walnüssen – Nüsse, die natürlicherweise gesunde Fette, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß liefern. Gesüßt wird nicht mit raffiniertem Haushaltszucker, sondern mit Datteln, Ahornsirup und Agavendicksaft – also mit Süße, die von Natur aus ein paar Mineralstoffe mitbringt.
Die cremige Füllung basiert auf Cashewkernen, die reich an Magnesium und Kupfer sind. Dazu kommt Kokosöl statt Butter, Zitronensaft für den frischen Kick und oben drauf Erdbeeren, die zu den Vitamin-C-reichsten heimischen Früchten zählen. Das Ganze ist außerdem glutenfrei und kommt komplett ohne Backen aus.
Heißt übersetzt: Weniger raffinierter Zucker, keine tierischen Produkte, kein Mehl – dafür richtig viel Geschmack. Keine magische Superfood-Versprechung, sondern einfach ein Dessert, das sich nach Genuss anfühlt, ohne dass du dich danach träge fühlst.

No Bake Erdbeer-Cheesecake im Glas
Kochutensilien
- 4 Gläser à 150 g
Zutaten
Für den Boden:
- 60 g Mandelkerne
- 40 g Walnusskerne
- 60 g entsteinte Datteln
- 1 EL Ahornsirup
Für die Creme:
- 100 g Kokosöl
- 250 g Cashewkerne
- 4 EL Agavendicksaft
- ½ TL gemahlene Vanille
- 3 EL Zitronensaft
- 85 ml Wasser
Außerdem (fürs Topping):
- 250 g frische Erdbeeren
- frische Minze zum Dekorieren
Mein Pro-Tipp: Die Cashewkerne am besten schon 2–4 Stunden vorher in Wasser einweichen. Dann werden sie in der Creme mega cremig und streichzart.
Anleitungen
1. Knuspriger Boden
- Mandeln, Walnüsse, Datteln und Ahornsirup ab in den Mixer. Alles zu einer klebrigen, groben Masse pürieren – die Konsistenz soll so sein, dass sie zwischen deinen Fingern zusammenhält, wenn du sie drückst. Dann löffelst du die Masse raus und formst vier gleich große Kugeln daraus. Jede Kugel kommt in ein Glas und wird mit den Fingern oder dem Löffelrücken flach auf den Boden gedrückt. Bäm – Cheesecake-Boden done.
2. Die Cashew-Traumcreme
- Kokosöl kurz im Wasserbad schmelzen lassen, dann zusammen mit den (idealerweise eingeweichten) Cashewkernen, 85 ml Wasser und dem Agavendicksaft in den Mixer geben. Vanille und Zitronensaft dazu – und dann lässt du deinen Mixer richtig arbeiten, bis eine feine, seidige Creme entsteht. Das kann 2–3 Minuten dauern, je nach Mixer. Geduld lohnt sich hier, ich schwör's.
3. Ab ins Glas & ab in den Kühlschrank
- Die Creme gleichmäßig auf die vier Gläser verteilen. Kurz auf den Tisch klopfen, damit sich alles schön setzt, dann für 2–3 Stunden in den Kühlschrank. In der Zeit zieht die Creme an und wird richtig schön fest – perfekt zum Löffeln.
4. Finish mit Erdbeeren
- Erdbeeren waschen, Stielansätze weg, in kleine Würfel schneiden und großzügig auf die Cremeschicht geben. Ein paar frische Minzblätter oben drauf – und dein Dessert ist ready. Servieren, löffeln, Augenrollen vor Glück.
Nährwerte
Aus dem Buch Simply Vegan - einfach saisonal kochen
Hinter dem Rezept stecken Sebastian Schwarz und Tamara Münstermann-Pieta – die beiden Köpfe hinter dem Foodblog Simply Vegan, den sie bereits seit 2012 aus Düsseldorf und dem Kreis Aachen heraus betreiben. Was als Studentenprojekt begann, ist längst eine echte Institution in der deutschsprachigen veganen Foodwelt.
Ihr zweites Kochbuch, „Simply Vegan – Einfach saisonal kochen“, dreht sich genau um das, was uns gerade selbst am meisten beschäftigt: weg von Avocado und Mango das ganze Jahr, hin zu dem, was die Natur gerade wirklich hergibt. Rote Bete, Mangold, Schwarzwurzel, Pastinake – Zutaten, die auf den ersten Blick unspektakulär klingen, sich aber mit der richtigen Kombination aus Gewürzen und Kreativität in echte Lieblingsgerichte verwandeln lassen.
Die rund 100 Rezepte im Buch sind alltagstauglich, die meisten in 30–45 Minuten umsetzbar – und sie zeigen überzeugend, dass saisonal und regional kochen weder Verzicht noch Einschränkung bedeutet. Wer Lust bekommen hat, mehr aus saisonalem Gemüse zu machen, findet hier jede Menge Inspiration für alle vier Jahreszeiten.
Tipps, Variationen & Aufbewahrung
- Einweichen lohnt sich: Cashews mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) einweichen – das macht die Creme so richtig samtig.
- Andere Früchte, andere Vibes: Statt Erdbeeren funktionieren auch Himbeeren, Heidelbeeren, Mango oder Passionsfrucht mega gut. Easy anpassbar, je nach Saison.
- Schoko-Twist: 1 EL Kakaopulver oder geschmolzene Zartbitterschokolade in die Creme mixen – und ihr habt einen Schoko-Cashew-Cheesecake. You’re welcome.
- Aufbewahrung: Luftdicht verschlossen halten sich die Gläser 2–3 Tage im Kühlschrank. Das Topping erst kurz vor dem Servieren drauf, damit’s frisch bleibt.
- Einfrieren geht auch: Ohne Topping kannst du den Cheesecake bis zu 4 Wochen einfrieren. Vorher ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
- Für die Meal-Prep-Queens: Macht gleich die doppelte Portion. Die Gläser sind perfekte kleine Snacks für zwischendurch – Frühstück, Dessert, Notfall-Zuckertief … you name it.
- Fancy-Hack: Ein kleines Bio-Ahornsirup-Drizzle obendrauf oder ein paar gehackte Pistazien – Insta-ready in unter 10 Sekunden.
FAQ zum No Bake Erdbeer-Cheesecake im Glas
Was ist ein No Bake Cheesecake überhaupt? „No Bake“ heißt einfach: kein Backen. Der Cheesecake wird komplett ohne Ofen zubereitet und bekommt seine Festigkeit durch das Kühlen im Kühlschrank. Perfekt für heiße Tage oder wenn du schnell ein Dessert zaubern willst.
Brauche ich wirklich einen Hochleistungsmixer? Idealerweise ja. Cashews cremig zu pürieren ist für normale Standmixer eher eine Challenge. Wenn du keinen Hochleistungsmixer hast, weich die Cashews unbedingt über Nacht ein – dann klappt’s auch mit einem stärkeren Stabmixer oder einer guten Küchenmaschine.
Kann ich das Rezept zuckerfrei machen? Zuckerfrei im engen Sinne nicht, weil Datteln und Agavendicksaft natürlichen Fruchtzucker enthalten. Aber: Du kannst den Agavendicksaft in der Creme durch etwas Reissirup oder Erythrit-Sirup ersetzen und die Datteln im Boden durch eine Mischung aus Nüssen und etwas Xucker.
Kann ich Cashews durch andere Nüsse ersetzen? Ehrlich gesagt: Cashews sind hier wegen ihrer neutralen, cremigen Konsistenz ziemlich ideal. Wenn du eine Allergie hast, probier Macadamianüsse oder Sonnenblumenkerne – der Geschmack wird etwas nussiger, funktioniert aber.
Warum wird meine Creme nicht fest? Meistens liegt’s am Kokosöl – das brauchst du als „Bindemittel“. Achte drauf, dass du echtes Kokosöl (fest bei Raumtemperatur) nimmst, kein flüssiges Kokosnussöl. Und gib der Creme genug Zeit im Kühlschrank.
Kann ich den No Bake Cheesecake auch als großen Kuchen machen? Absolut. Drück den Boden in eine kleine Springform (ca. 18 cm), gieß die Creme drauf und kühle das Ganze mindestens 4 Stunden, besser über Nacht. Dann einfach in Stücke schneiden und mit Erdbeeren toppen.
Ist der Cheesecake glutenfrei? Ja, das Rezept ist von Natur aus glutenfrei – solange du darauf achtest, dass deine Zutaten (v. a. Vanille, Agavendicksaft) nicht mit glutenhaltigen Produkten kontaminiert sind.
Kann ich gefrorene Erdbeeren verwenden? Fürs Topping würde ich bei frischen bleiben – gefrorene werden beim Auftauen matschig. Falls du keine frischen kriegst: Mix sie einfach mit etwas Agavendicksaft zu einem schnellen Coulis und gieß das über die Creme. Auch super!
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Yannick
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