Kichererbsen-Omelette mit Kräutern: Proteinreich und vegan!
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Omelette ohne Ei? Mit diesem Trick bereitest du es easy selbst zu
Mal Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal an einem Sonntagmorgen im Pyjama vor dem Kühlschrank gestanden und sich nach einem richtig guten, herzhaften Frühstück gesehnt? So eins, das schmeckt wie früher, aber ohne Ei. Genau an so einem Morgen ist dieses vegane Kichererbsen-Omelette bei mir entstanden – und ich sag’s dir: Seitdem gibt’s bei mir fast jedes Wochenende diese goldgelbe, würzige Pfannen-Magie.
Das Beste daran? Dank Kichererbsenmehl wird das Omelette wunderbar proteinreich, und mit einer Prise Kala-Namak-Salz bekommt es diesen typischen Ei-Geschmack, der selbst meine allergrößten Skeptiker-Freund:innen ins Schwärmen bringt. Kurkuma gibt die hübsche Farbe, Hefeflocken sorgen für das gewisse Umami-Etwas – und frische Kräuter machen den ganzen Zauber rund.
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Warum dieses Omelette mehr kann als nur gut schmecken – Power-Food für alle, die viel Sport machen
Kurze Zwischennotiz, bevor wir in die Pfanne springen: Dieses Kichererbsen-Omelette ist nicht nur lecker, sondern ein krasses Proteinpaket. Wusstest du, dass Kichererbsenmehl pro 100 g rund 20 g pflanzliches Eiweiß liefert? Damit spielt dieses vegane Omelette in der gleichen Liga wie klassische Eierspeisen – nur eben komplett pflanzlich und ohne Cholesterin.
Pro Portion landen bei dir rund 17 g Protein auf dem Teller, dazu jede Menge Ballaststoffe, die dich lange satt halten und deiner Verdauung einen echten Liebesdienst erweisen. Die Hefeflocken bringen außerdem Vitamin B12 und B-Vitamine ins Spiel (super wichtig bei pflanzlicher Ernährung!), und Kurkuma ist bekannt für seine entzündungshemmende Wirkung.
Kurz gesagt: Dieses Frühstück ist nicht nur ein Genussmoment, sondern auch ein kleiner Beauty- und Energy-Booster. Perfekt, wenn du dich morgens gut fühlen willst, ohne Kompromisse beim Geschmack zu machen.
💡 Tipp: Mit dem Topping aus Babyspinat, Tomaten und Sojajoghurt kannst du den Protein- und Nährstoffgehalt sogar noch weiter pushen – Spinat liefert zusätzlich Eisen, Sojajoghurt extra Protein. Nährstoff-Win-Win!

Veganes Kichererbsen-Omelette mit frischen Kräutern
Zutaten
Für den Omelette-Teig:
- 300 g Kichererbsenmehl
- 3 EL Tapiokastärke
- 2 TL Kala-Namak-Salz
- 2 TL Backpulver
- 1 TL gemahlene Kurkuma
- 2 EL Hefeflocken
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 600 ml Wasser
Für die Kräuterfüllung & zum Anbraten:
- 1 Bund frische Petersilie
- 1 Bund frischer Schnittlauch
- 4 EL Rapsöl
Meine Topping-Empfehlung (optional, aber sehr gerne):
- frischer Babyspinat
- ein paar Cherrytomaten
- ein Klecks Sojajoghurt
- schwarzer Sesam
- frische Sprossen
Anleitungen
1. Teig anrühren
- Gib Kichererbsenmehl, Tapiokastärke, Kala-Namak, Backpulver, Kurkuma und Hefeflocken in eine große Rührschüssel und vermische alles gut mit einem Schneebesen. Anschließend eine ordentliche Prise schwarzen Pfeffer und die 600 ml Wasser dazugeben. Ordentlich verrühren, bis der Teig schön glatt ist – und dann gibst du ihm 5 Minuten Ruhe, damit er leicht aufquillt. Perfekter Moment, um die Pfanne vorzubereiten.
2. Kräuter schnibbeln
- In der Zwischenzeit wäschst du Petersilie und Schnittlauch gründlich, schüttelst sie trocken und hackst beides fein. Tipp aus meiner Küche: Ich nehme lieber etwas mehr Schnittlauch als zu wenig – das gibt so einen schönen, frischen Kick.
3. Erstes Omelette ausbacken
- Jetzt wird's gemütlich: Erhitze 1 EL Rapsöl in einer kleinen Pfanne. Streu ein Viertel der gehackten Kräuter rein und lass sie kurz andünsten – nur ein paar Sekunden, bis sie duften. Dann ein Viertel des Teigs draufgeben, Deckel drauf und bei hoher Hitze etwa 5 Minuten backen.
4. Wenden & fertig braten
- Sobald die Oberseite nicht mehr flüssig ist und fest wirkt, ist Wendezeit. Mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig drehen und kurz von der anderen Seite goldbraun backen. Dann raus aus der Pfanne und warm halten.
5. Die restlichen drei Omelettes zubereiten
- Wiederhole das Ganze mit dem restlichen Teig und den Kräutern. Zum Servieren legst du das Omelette auf einen Teller, toppst es mit frischem Babyspinat, Cherrytomaten, einem Klecks Sojajoghurt, ein paar Sprossen und schwarzem Sesam – fertig ist dein veganes Lieblingsfrühstück.
Nährwerte
Aus dem Buch Simply Vegan - einfach saisonal kochen
Hinter dem Rezept stecken Sebastian Schwarz und Tamara Münstermann-Pieta – die beiden Köpfe hinter dem Foodblog Simply Vegan, den sie bereits seit 2012 aus Düsseldorf und dem Kreis Aachen heraus betreiben. Was als Studentenprojekt begann, ist längst eine echte Institution in der deutschsprachigen veganen Foodwelt.
Ihr zweites Kochbuch, „Simply Vegan – Einfach saisonal kochen“, dreht sich genau um das, was uns gerade selbst am meisten beschäftigt: weg von Avocado und Mango das ganze Jahr, hin zu dem, was die Natur gerade wirklich hergibt. Rote Bete, Mangold, Schwarzwurzel, Pastinake – Zutaten, die auf den ersten Blick unspektakulär klingen, sich aber mit der richtigen Kombination aus Gewürzen und Kreativität in echte Lieblingsgerichte verwandeln lassen.
Die rund 100 Rezepte im Buch sind alltagstauglich, die meisten in 30–45 Minuten umsetzbar – und sie zeigen überzeugend, dass saisonal und regional kochen weder Verzicht noch Einschränkung bedeutet. Wer Lust bekommen hat, mehr aus saisonalem Gemüse zu machen, findet hier jede Menge Inspiration für alle vier Jahreszeiten.
Meine besten Tipps, Variationen & Serviervorschläge
- Spicy-Version: Ein halber Teelöffel Chiliflocken oder eine Prise Paprikapulver edelsüß machen das Omelette zu einem würzigen Hingucker.
- Gemüse-Upgrade: Pilze, Lauchzwiebeln oder kleingewürfelte Paprika passen wunderbar in den Teig.
- Käsig vegan: Ein paar Flocken veganen Parmesan oder geriebenen Cashew-Käse obendrauf – so gut!
- Aufbewahrung: Die fertigen Omelettes halten sich luftdicht verpackt 2 Tage im Kühlschrank. Kurz in der Pfanne aufwärmen – schmeckt fast wie frisch.
- Meal Prep Hack: Den Teig schon am Vorabend anrühren und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Morgens nur noch Pfanne anwerfen.
- Perfekter Brunch-Begleiter: Dazu serviere ich gerne geröstetes Sauerteigbrot, Avocado und einen grünen Smoothie. Wochenende-Vibes pur.
Häufige Fragen zum Kichererbsen-Omelette (FAQ)
Schmeckt das wirklich nach Ei? Ja, echt! Das Geheimnis steckt im Kala-Namak-Salz. Dieses schwarze Steinsalz hat einen natürlichen, leicht schwefeligen Geruch – und genau das macht diesen typischen „Ei-Flash“ aus. Probier’s einfach, du wirst staunen.
Kann ich das Rezept glutenfrei machen? Ja, das Rezept ist sogar schon von Natur aus glutenfrei – Kichererbsenmehl und Tapiokastärke enthalten kein Gluten. Achte nur darauf, dass dein Backpulver ebenfalls glutenfrei zertifiziert ist.
Wo bekomme ich Kichererbsenmehl? Du findest es mittlerweile in fast jedem größeren Supermarkt, im Bioladen oder natürlich online. Alternativ kannst du getrocknete Kichererbsen einfach selbst fein mahlen.
Womit kann ich Tapiokastärke ersetzen? Kein Drama, wenn du gerade keine zur Hand hast: Maisstärke oder Pfeilwurzelstärke funktionieren genauso gut. Die Stärke sorgt für die elastische Konsistenz beim Wenden.
Warum wird mein Omelette nicht fest? Meistens liegt’s an zu niedriger Hitze oder zu viel Teig in der Pfanne. Heizt die Pfanne ordentlich vor und gib lieber weniger Teig rein, dafür mit Deckel – dann klappt’s.
Kann ich das Kichererbsen-Omelette einfrieren? Theoretisch ja, aber ich finde, die Konsistenz leidet etwas. Lieber frisch zubereiten oder maximal 1–2 Tage im Kühlschrank lagern.
Eignet sich das Rezept auch für Kinder? Absolut! Einfach etwas weniger Pfeffer nehmen und das Kala-Namak zurückhaltend dosieren – dann ist es ein super Proteinfrühstück für die Kleinen.
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Yannick
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