US-Hype landet bei REWE: Darum reißen sich alle um die gelbe Packung
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Das Warten hat ein Ende. Pünktlich zum Veganuary 2026 landet der US-Hype Just Egg in den deutschen Kühlregalen. Warum das flüssige Pflanzen-Ei mehr ist als nur ein weiterer Ersatzartikel und warum dein Rührei ab heute die Welt rettet.
Hand aufs Herz: Wer sich pflanzlich ernährt, kennt den Struggle beim Sonntagsfrühstück. Tofu Scramble ist lecker, Kala Namak hilft – aber dieses echte, fluffige, stockende Ei-Gefühl? Das war bisher die Endgegner-Challenge der veganen Küche.
Ab heute, dem 14. Januar 2026, ändert sich das. Das kalifornische Food-Tech-Unternehmen Eat Just bringt seinen Bestseller Just Egg endlich nach Deutschland. Und das Beste daran: Es kommt nicht per Flugzeug aus den USA, sondern wird direkt hier bei uns, im niedersächsischen Lüneburg, produziert.
Aber warum der ganze Hype? Und brauchen wir wirklich noch eine Alternative? Spoiler: Ja, und hier ist der Grund.
Die "geheime" Zutat: Die Mungobohne
Während viele Alternativen auf Soja oder Kichererbsen basieren, setzt Just Egg auf einen unscheinbaren Helden: die Mungobohne. Sie wird seit Jahrtausenden in Asien gegessen, aber erst jetzt hat man ihr Potenzial für die perfekte Ei-Konsistenz entdeckt.
Das Protein der Mungobohne sorgt dafür, dass Just Egg in der Pfanne genauso stockt und brät wie ein Hühnerei. Egal ob Rührei, French Toast, Omeletts oder zum Backen von Bananenbrot – die Anwendung ist 1:1 identisch. Flasche auf, ab in die Pfanne, fertig.
Fun Fact: Sternekoch José Andrés nennt es „innovativ und köstlich“.
Warum das Hühnerei ein Ressourcen-Problem hat (und Just Egg die Lösung ist)
Jetzt wird es kurz nerdig, aber wichtig. Viele fragen sich: Warum nicht einfach das normale Ei vom Bauern essen? Abgesehen vom Tierwohl (keine Kükenschreddern, keine Legebatterien), ist das konventionelle Ei ein Ressourcenfresser. Hier spielt Just Egg seine wahre Stärke aus. Wir haben die Daten gecheckt – der Vergleich zum Hühnerei ist krass:
Wasser sparen: Die Produktion von Just Egg verbraucht ca. 98 % weniger Wasser als die Produktion von Hühnereiern.
CO2-Fußabdruck: Es entstehen etwa 93 % weniger CO2-Emissionen.
Landnutzung: Es wird 86 % weniger Landfläche benötigt.
In Zeiten der Klimakrise ist das Wechseln der Eierspeise also einer der effektivsten (und leckersten) Hebel, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Mungobohnen sind zudem gut für den Boden und machen ihn widerstandsfähiger.
Health Benefits: Cholesterin? Fehlanzeige.
Für alle, die auch im Gym abliefern wollen oder auf ihre Blutwerte achten müssen:
Protein-Kick: Just Egg ist genauso proteinreich wie ein Hühnerei.
Low Fat: Es hat 67 % weniger gesättigte Fettsäuren.
0 % Cholesterin: Hühnereier sind Cholesterinbomben, Just Egg ist komplett frei davon.
Plus: Es ist natürlich frei von Antibiotika, die in der industriellen Tierhaltung oft ein Problem darstellen.
Der Launch startet exklusiv. Seit dem 14. Januar findest du die 340ml-Flasche (sieht aus wie ein schicker Smoothie) im Kühlregal bei REWE.
Der Haken: Vorerst gibt es das Produkt in rund 280 Märkten, primär in Berlin, Frankfurt und Mainz. Aber keine Sorge, die Expansion auf weitere Städte und Handelspartner ist für den weiteren Jahresverlauf fest eingeplant.
Auf Vegan Alarm bekommt ihr die komplette Liste mit allen REWE-Märkten, die Just Egg schon im Kühlregal haben.
Fazit: Ein Gewinn für den deutschen Markt
Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für vegane Produkte weltweit. Dass Eat Just sich für eine Produktion in Lüneburg entschieden hat, zeigt, wie wichtig lokale Lieferketten sind. Es macht das Produkt frischer und nachhaltiger.
Ob du Vollblut-Veganer bist, Allergiker (kein Hühnereiweiß!) oder einfach jemand, der seinen Fleisch- und Tierprodukte-Konsum reduzieren will („Flexitarier“): Just Egg macht es so einfach wie nie, ohne Verzicht etwas Gutes zu tun.
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Yannick
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