Brauner Labrador-Mischling liegt wach auf der Bettdecke im Schlafzimmer mit Lampe im Hintergrund.
Erlaubt oder verboten? Knapp ein Drittel der deutschen Haustiere darf es sich auf dem Bett gemütlich machen.
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Die ewige Diskussion unter Tierfreunden: Gehört der Hund ins Bett oder ist das Schlafzimmer eine Tabu-Zone? Eine aktuelle repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag von Galaxus bringt jetzt Licht ins Dunkel der deutschen Schlafzimmer – mit überraschenden Ergebnissen für alle Kuschel-Fans.

Kleiner weiß-brauner Hund schläft entspannt und tief im Bett bei Sonnenlicht.
Kuschelzeit: Für viele Hunde ist das Bett der liebste Rückzugsort.

Deutschland ist Kuschel-Europameister

Wer gedacht hat, das Schlafzimmer sei das letzte Refugium des Menschen, irrt. In Deutschland geben satte 29 Prozent der Haustierbesitzer an, ihren Schlafplatz mit dem Vierbeiner zu teilen. Damit liegen die Deutschen im internationalen Vergleich weit vorn. In der Schweiz hingegen sind die Tierhalter strikter: Dort darf nur etwa jeder Fünfte mit unter die Decke.

Körbchen und Sofa bleiben beliebt

Trotz der Liebe zur Nähe bleibt der klassische Schlafplatz dominant. 52 Prozent der befragten Tierhalter in Deutschland gaben an, dass ihr Tier im eigenen Körbchen oder Käfig schläft. Das Sofa dient für 27 Prozent der Tiere als nächtliche Ruhestätte. Interessant: 18 Prozent der Tiere haben gar keinen festen Platz – sie schlafen einfach dort, wo sie gerade wollen.

Weißer Hund Suki schläft zusammengerollt in einem beigen Sitzsack neben einem Spielzeug.
Die Mehrheit bevorzugt das Eigene: Über 50 % der Hunde schlafen im Körbchen oder auf einem eigenen Kissen.

Das sagt der Tierschutzbund: Ist es gesund und richtig?

 Viele Besitzer plagt das schlechte Gewissen oder die Sorge um die Hygiene. Hier gibt der Deutsche Tierschutzbund Entwarnung. Eine Sprecherin stellte klar: „Es ist weder besonders schädlich noch besonders vorteilhaft für das Tier, im Bett zu schlafen – es bleibt eine individuelle Wahl.“

Psychologisch gesehen stärkt das gemeinsame Schlafen oft die Bindung, solange das Tier nicht vermenschlicht wird und jederzeit gehen kann.

Die wichtigste Voraussetzung: Hygiene Damit das gemeinsame Schlafen unbeschwert bleibt, gibt es jedoch klare Regeln. Der Tierschutzbund betont, dass hygienische Grundbedingungen erfüllt sein müssen:

  • Regelmäßige Entwurmung

  • Schutz vor Flöhen und Zecken

  • Allgemeine Sauberkeit des Tieres

Unser adoptierter Tierschutz-Hund Suki bei einer Roller-Fahrt durch Bali

Vorsicht bei Kleintieren: Ein Bett-Tabu

Während Hunde und Katzen willkommene Gäste sein können, gilt für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster ein striktes Verbot. „Sie sind keine Kuscheltiere“, warnt der Tierschutzbund. Die Gefahr, die fragilen Tiere im Schlaf unbemerkt zu erdrücken, ist zu groß. Zudem benötigen diese Tiere nachts Zugang zu Artgenossen und ihrem gewohnten Gehege.

Fazit: Ob Bett oder Korb entscheidet am Ende der persönliche Wohlfühlfaktor – und die Hygiene. Wer die Grundregeln beachtet, darf das Kuscheln also ohne schlechtes Gewissen genießen.

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