Veganes Frühlingscurry mit knusprigem Erdnusstofu, Naturreis, frischem Koriander und Limette in einer dunklen Bowl
Cremiges Kokosmilch-Curry mit Blumenkohl, Möhren, Zuckerschoten und mariniertem Tofu – einfach und sättigend
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Dieses vegane Curry bringt Frühling auf deinen Teller

Es gibt Gerichte, die klingen schon beim Lesen gut. Und dann gibt es Gerichte, bei denen man nach dem ersten Löffel kurz die Augen schliesst. Dieses Frühlingscurry gehört zur zweiten Kategorie.

Cremige Kokosmilch, frische Zuckerschoten, bissfester Blumenkohl und Möhren – kombiniert mit einer würzigen grünen Currypaste und einem Tofu, der in einer Erdnussmus-Marinade gebadet hat: Das ist Frühlingsküche, die wirklich satt macht. Und der Koriander on top ist kein Zufall – er hebt das ganze Gericht auf eine andere Ebene.

Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Kochbuch Simply Vegan – ein echter Klassiker, wenn es um unkomplizierte, alltagstaugliche vegane Küche geht. Wir haben es für euch aufbereitet, damit es direkt losgehen kann.

Was dieses Curry besonders macht? Der Erdnusstofu. Tofu bekommt oft einen unverdienten schlechten Ruf – zu fade, zu weich, zu langweilig. Aber wenn er über Nacht in einer Mischung aus Erdnussmus, Sojasauce und Limettensaft zieht und dann scharf angebraten wird, ist das eine andere Geschichte. Versprochen.

Tofu marinieren: Das Herzstück dieses Rezepts

Bevor es losgeht, ein kurzer Exkurs zum Thema Marinade – weil das hier wirklich der Unterschied ist zwischen „okay“ und „wow“.

Erdnussmus gibt dem Tofu eine cremige, nussige Tiefe. Die Sojasauce bringt Umami und Salz. Der Limettensaft sorgt für Frische und macht die Marinade gleichzeitig leichter. Zusammen entsteht eine Paste, in der der Tofu richtig aufblüht – vor allem, wenn er mindestens 1–2 Stunden ziehen kann. Wer Zeit hat: über Nacht marinieren ist die bessere Wahl. Der Unterschied ist deutlich spürbar.

💡 Tipp: Tofu aus dem Kühlschrank nehmen, abtupfen und in gleichmäßige Würfel schneiden – so nimmt er die Marinade gleichmäßiger auf.

 

Veganes Frühlingscurry mit knusprigem Erdnusstofu, Naturreis, frischem Koriander und Limette in einer dunklen Bowl

Veganes Frühlingscurry mit Erdnusstofu, Koriander und Naturreis

Wenn Blumenkohl, Zuckerschoten und Möhren auf cremige Kokosmilch und würzige grüne Currypaste treffen, entsteht etwas, das man am liebsten wöchentlich kocht. Dieses Frühlingscurry ist eins dieser Gerichte, die gleichzeitig gesund, sättigend und trotzdem leicht wirken. Ihr werdet es lieben.
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Vorbereitungszeit 1 Stunde
Gericht Hauptgericht
Küche Indien, Thailand
Portionen 4 Portionen
Calories 560 kcal

Zutaten
  

Für den Erdnusstofu:

  • 3 EL Erdnussmus 100 % Erdnuss, ohne Zuckerzusatz
  • 2 EL glutenfreie Sojasauce
  • 2 EL frisch gepresster Limettensaft
  • ½ TL Salz
  • 300 g Naturtofu
  • 1 EL Rapsöl zum Anbraten

Für das Curry:

  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 1 Blumenkohl ca. 1,5 kg
  • 200 g Zuckerschoten
  • 300 g Möhren
  • 2 –3 TL grüne Currypaste
  • 800 ml Kokosmilch 2 Dosen
  • 1 EL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 TL Currypulver
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Bund frischer Koriander
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • 250 g Naturreis
  • 1 TL Salz fürs Kochwasser

Anleitungen
 

Schritt 1: Tofu marinieren

  • Erdnussmus mit 50 ml Wasser glatt verrühren, dann Sojasauce und Limettensaft unterrühren und mit Salz abschmecken. Den Tofu in gleichmäßige Würfel schneiden, in ein verschliessbares Gefäß geben und die Marinade vollständig darunter mischen. Mindestens 1–2 Stunden – besser über Nacht – im Kühlschrank ziehen lassen.

Schritt 2: Das Gemüse vorbereiten

  • Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Ingwer schälen und möglichst fein hacken – er sollte sich später vollständig in der Sauce auflösen. Den Blumenkohl waschen, in Röschen teilen und große Stücke halbieren. Die Möhren schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Zuckerschoten waschen und in ca. 1–2 cm breite Stücke teilen.

Schritt 3: Curry ansetzen

  • In einer tiefen, großen Pfanne das Rapsöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, dann den gehackten Ingwer dazugeben und kurz mitrösten, bis es aromatisch duftet. Blumenkohl, Möhren und Zuckerschoten in die Pfanne geben und alles zusammen 5–10 Minuten bei mittlerer Hitze anrösten – das gibt dem Gemüse eine leichte Röstaromatik, die das Curry deutlich interessanter macht.
  • Parallel zum Gemüse: 250 g Naturreis in 1,25 l kochendes Salzwasser geben, bei geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe 25–30 Minuten quellen lassen, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist. Nicht umrühren.

Schritt 5: Sauce anrühren

  • Die grüne Currypaste zum Gemüse geben und 1–2 Minuten mitrösten. Mit der Kokosmilch ablöschen, gekörnte Brühe, Currypulver und Limettensaft dazugeben und alles gut verrühren. Den frischen Koriander waschen, trocknen und hacken – 2 EL für die Garnitur beiseitestellen, den Rest jetzt unter das Curry rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei niedriger Hitze 10–15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest und aromatisch ist.

Schritt 6: Tofu anbraten

  • In einer separaten Pfanne 1 EL Rapsöl stark erhitzen. Die marinierten Tofuwürfel hineingeben und scharf von allen Seiten anbraten, bis sie goldbraun und leicht krustig sind. Nicht zu früh wenden – der Tofu löst sich von selbst, wenn er die richtige Farbe erreicht hat.

Schritt 7: Anrichten

  • Den Reis auf vier Teller oder tiefe Schüsseln verteilen. Das Frühlingscurry grosszügig darübergeben, den knusprigen Erdnusstofu obendrauf setzen und mit dem restlichen gehackten Koriander garnieren. Wer mag: ein Spritzer frischer Limette on top.

Nährwerte

Calories: 560kcalCarbohydrates: 55gProtein: 18gFat: 28g
Keyword curry vegan, Gemüsecurry
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Aus dem Buch Simply Vegan - einfach saisonal kochen

Hinter dem Rezept stecken Sebastian Schwarz und Tamara Münstermann-Pieta – die beiden Köpfe hinter dem Foodblog Simply Vegan, den sie bereits seit 2012 aus Düsseldorf und dem Kreis Aachen heraus betreiben. Was als Studentenprojekt begann, ist längst eine echte Institution in der deutschsprachigen veganen Foodwelt.

Ihr zweites Kochbuch, „Simply Vegan – Einfach saisonal kochen“, dreht sich genau um das, was uns gerade selbst am meisten beschäftigt: weg von Avocado und Mango das ganze Jahr, hin zu dem, was die Natur gerade wirklich hergibt. Rote Bete, Mangold, Schwarzwurzel, Pastinake – Zutaten, die auf den ersten Blick unspektakulär klingen, sich aber mit der richtigen Kombination aus Gewürzen und Kreativität in echte Lieblingsgerichte verwandeln lassen.

Die rund 100 Rezepte im Buch sind alltagstauglich, die meisten in 30–45 Minuten umsetzbar – und sie zeigen überzeugend, dass saisonal und regional kochen weder Verzicht noch Einschränkung bedeutet. Wer Lust bekommen hat, mehr aus saisonalem Gemüse zu machen, findet hier jede Menge Inspiration für alle vier Jahreszeiten.

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