Inhalt41 Kapitel
- 01In Deutschland und auch darüber hinaus bist du bekannt, wie ein bunter Hund, aber für alle, die dich noch nicht kennen sollten, stelle dich gerne selbst mal kurz vor
- 02Warum lebst du denn vegan?
- 03Ihr habt ja auch zu dem Thema passend die Veganz Ernährungsstudie* durchgeführt letztes Jahr. Was waren da die zentralen Ergebnisse?
- 04Ihr habt auch viele Convenience-Produkte im Angebot. Oft bekommt man dann den Vorwurf des "Chemiebaukastens" vorgesetzt. Wie entkräftest du das?
- 05Wie kann man sich denn einen Prozess vorstellen von einem Veganz-Produkt, das in deinem Kopf entsteht, bis es im Supermarkt landet?
- 06Zukunftsthema In-Vitro Fleisch! Habt ihr da auch schon dran geforscht, beziehungsweise seid ihr da dran?
- 07Wie kam es denn zu der Kooperation mit der Red Bull Arena in Leipzig und wo können wir VEGANZ in Zukunft noch begegnen?
- 08Wie reagieren die Sterotyp-Fußball & Metal-Fans denn auf vegane Würte?
- 09Wo gibt es eure Produkte denn in weiteren Stadien?
- 10Krass, dann seid ihr in Deutschland richtige Game Changer
- 11Man bekommt es vermehrt in den sozialen Medien mit. Jeder postet seine vegane Stadion-Wurst
- 12Okay, für alle, die sie probieren wollen: Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. War sehr, sehr lecker
- 13Genau, einfach was Neues auszuprobieren und dadurch, dass ihr es auch gebrandet habt, hat man schon die Assoziation zur Marke automatisch und dann denkt man sich im Supermarkt: „Habe ich schon probiert.“
- 14Wie war denn das bei dir, als du umgestellt hast zu vegan? Gab es da irgendetwas, was dir unglaublich gefehlt hat?
- 15Praktisch, dass du ab da "günstig" bei dir selbst einkaufen konntest, oder?
- 16Krass, das heißt, du warst bei Daimler vorher und hast dann den Switch gemacht zum veganen Supermarkt. Wie kam es denn dazu?
- 17Jetzt ist es so, dass ihr mittlerweile relativ groß seid - wie vorhin schon gesagt, der Börsengang und so weiter. Ich habe von einigen Menschen im Internet gelesen, die euch Sellout deshalb vorwerfen. Wie antwortest du denen?
- 18Genau, und wie du sagst: Dafür braucht man Geld
- 19Jetzt ist es nicht nur so, dass ihr massig Produkte habt, die nachhaltig sind, sondern auch bei der Verpackung achtet ihr auf die Ökobilanz. Wie setzt ihr das inzwischen um?
- 20Im Netz gibt es einige Berichte rund um eure neuen Produkte, wie z.B. das "vegane Ei". Was können wir on top noch in Zukunft von VEGANZ erwarten?
- 21Du hast einen Award nach dem anderen abgeräumt. Du bist PETAs Person of the Year, du wurdest von EY als Entrepreneur of the Year nominiert, Gründer des Jahres und und und. Für einige Menschen bist du sicher auch eine Inspirationsquelle. Gibt es aber auch Menschen, die dich inspirieren, beziehungsweise hast du Vorbilder?
- 22Nein, das ist der einfachere Weg, aber nicht unbedingt der richtige
- 23Und ich finde es auch wichtig, um sich kreativ austoben zu können und sich verwirklichen zu können. So mit Mitarbeiter:innen umzugehen, ist genau der richtige Weg
- 24Wo du gerade Widerstände ansprichst: Da kommen doch sicher täglich irgendwelche Lobbyverbände auf dich zu und klopfen bei dir an der Tür und sagen: „Wir wollen nicht, dass du die Veggi-Revolution vorantreibst.“ Gab es da irgendwelche Sachen die letzten Jahre, wo du so arg schlucken musstest, dass du sagst: „Ich schmeiße jetzt alles hin“?
- 25Ja, leider, aber du bist einer von denen, die sich da relativ gut positioniert haben, beziehungsweise auch viel machen natürlich entsprechend. Welchen Weg möchtet ihr denn mit Veganz in Zukunft gehen, was Marketingaktivitäten angeht?
- 26Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Mittlerweile springt ja auch die Politik darauf an, beziehungsweise wir haben sogar vegane Bundestagsabgeordnete, die da wirklich Vollgas geben, deshalb bin ich auch optimistisch, dass da in Zukunft noch viel, viel mehr in die Richtung passieren wird
- 27Das kann ich mir gut vorstellen. Was glaubst du denn, wie die Mitte der Gesellschaft damit umgehen kann, beziehungsweise was man tun kann, um die Politik darauf aufmerksam zu machen?
- 28Okay, dann hast du meine Euphorie doch ein bisschen gebremst. Ich schaue trotzdem optimistisch in die Zukunft. Jan, wir sind schon so gut wie am Ende angekommen. Gib uns doch noch zum Ende gerne ein paar motivierende Worte mit auf den Weg, beziehungsweise was möchtest du zum Schluss noch unbedingt loswerden?
- 29Hier gibt es die VEGANZ-Produkte:
- 30Nachhaltig Strom sparen - so geht´s!
- 311. Energiesparlampen verwenden
- 322. Elektrogeräte komplett ausschalten
- 333. Energieeffiziente Geräte wählen
- 344. Waschmaschine und Geschirrspüler voll beladen
- 355. Trockner vermeiden
- 36Tipp: Vergleiche Strompreise und spare dabei richtig Geld und Energie
- 376. Heizung runterdrehen
- 387. Kühlschrank richtig einstellen
- 399. Energiesparmodus nutzen
- 4010. Bewusstsein schaffen
- 41Regelmäßige News aus der veganen Community findest du auf Instagram!
Nachhaltig Strom sparen - so geht´s!
Strom sparen kann so einfach sein! Mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag kann nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont werden. Hier sind 10 Tipps, die dabei helfen können, den Stromverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Dabei können bis zu 1.000 Euro pro Jahr gespart und die Umwelt geschont werden.
In diesem Artikel erfährst du:
- Wie einfach Strom sparen sein kann.
- Wie du deine Energiekosten reduzierst.
- Wie du einfach deinen Stromtarif vergleichen kannst.
1. Energiesparlampen verwenden
Die Verwendung von Energiesparlampen oder LED-Lampen ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Strom zu sparen. Diese Lampen verbrauchen bis zu 80% weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen und haben eine Lebensdauer, die bis zu 25 Mal länger ist. Das bedeutet, dass man nicht nur weniger oft neue Lampen kaufen muss, sondern auch den Energieverbrauch erheblich reduziert.
Aber wie wirkt sich das auf die Kosten aus? Nehmen wir an, eine herkömmliche Glühbirne mit 60 Watt kostet pro Jahr etwa 12 Euro an Stromkosten (bei einer durchschnittlichen Nutzung von 3 Stunden pro Tag und einem Strompreis von 0,30 Euro pro kWh). Eine vergleichbare LED-Lampe mit 10 Watt würde hingegen nur etwa 2 Euro pro Jahr kosten. Das bedeutet eine Ersparnis von 10 Euro pro Jahr und Lampe.
Wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Haushalt etwa 20 Lampen hat, könnte man durch den Wechsel zu LED-Lampen bis zu 200 Euro pro Jahr sparen. Und das sind nur die direkten Einsparungen. Indirekt spart man noch mehr, da man LED-Lampen aufgrund ihrer längeren Lebensdauer seltener ersetzen muss.
Es ist eine einfache Änderung, die einen großen Unterschied machen kann, sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt.
2. Elektrogeräte komplett ausschalten
Dieser Tipp hört sich zu einfach an, um wahr zu sein, aber er spart jede Menge Geld und Energie. Viele Elektrogeräte, wie Fernseher, Computer und sogar Ladegeräte, verbrauchen auch im Standby-Modus noch Strom. Dieser sogenannte „Phantomstrom“ kann bis zu 10% des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts ausmachen. Daher ist es sinnvoll, Geräte komplett auszuschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Eine Steckerleiste mit Schalter kann dabei helfen, mehrere Geräte auf einmal auszuschalten und so den Phantomstrom zu eliminieren. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 Euro pro kWh könnten so jährlich bis zu 100 Euro eingespart werden.
3. Energieeffiziente Geräte wählen
Beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Geräte der Klasse A+++ verbrauchen deutlich weniger Strom als Geräte mit schlechterer Energieeffizienz. Zwar sind diese Geräte oft etwas teurer in der Anschaffung, aber die höheren Kosten werden durch die Energieeinsparungen im Laufe der Zeit mehr als ausgeglichen. So kann ein energieeffizienter Kühlschrank im Vergleich zu einem ineffizienten Modell über seine Lebensdauer hinweg mehrere hundert Euro an Stromkosten einsparen.
4. Waschmaschine und Geschirrspüler voll beladen
Waschmaschine und Geschirrspüler sind zwei der größten Energieverbraucher in einem Haushalt. Daher sollte darauf geachtet werden, dass diese Geräte nur dann laufen, wenn sie voll beladen sind. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser. Außerdem sollte, wenn möglich, mit niedrigeren Temperaturen gewaschen werden. Moderne Waschmittel sind so effektiv, dass sie auch bei 30 Grad eine hervorragende Reinigungsleistung bieten. Durch diese Maßnahmen können jährlich bis zu 50 Euro eingespart werden.
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5. Trockner vermeiden
Ein Wäschetrockner verbraucht extrem viel Energie. Daher ist es sinnvoll, die Wäsche an der Luft zu trocknen, wann immer das möglich ist. Das spart nicht nur Strom, sondern schont auch die Wäsche, da das Trocknen an der Luft weniger schädlich für die Fasern ist als das Trocknen im Trockner. Durch das Vermeiden des Trockners können jährlich bis zu 100 Euro eingespart werden.
Tipp: Vergleiche Strompreise und spare dabei richtig Geld und Energie
Stromvergeichsportale, wie www.stromvergleich.net bieten eine gute Übersicht, um die gängigen Anbieter zu vergleichen und dabei richtig Geld zu sparen. Dort kann man auch explizit auswählen, dass man nur Ökostromanbieter nutzen möchte. Ein Vergleich kann sich lohnen.
6. Heizung runterdrehen
Klingt zu simpel, aber ist wahnsinnig effektiv.
Die Heizung kann ein großer Stromfresser sein, besonders in den kalten Wintermonaten. Daher sollte die Temperatur in den Räumen auf ein angenehmes Maß reduziert werden. Jedes Grad weniger spart etwa 6% Energie. Außerdem ist es sinnvoll, die Heizung nachts und wenn niemand zu Hause ist, herunterzudrehen oder auszuschalten. Durch diese Maßnahmen können jährlich bis zu 200 Euro eingespart werden.
7. Kühlschrank richtig einstellen
Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr und verbraucht daher viel Strom. Eine Temperatur von 7 Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierfach reicht jedoch völlig aus und spart Energie. Außerdem sollte der Kühlschrank regelmäßig abgetaut werden, da sich sonst Eisschichten bilden, die den Energieverbrauch erhöhen. Durch diese Maßnahmen können jährlich bis zu 50 Euro eingespart werden.
9. Energiesparmodus nutzen
Viele Elektrogeräte, wie Computer, Fernseher und sogar Waschmaschinen, haben einen Energiesparmodus. Dieser Modus reduziert den Energieverbrauch, indem er die Leistung des Geräts herunterfährt, wenn es nicht aktiv genutzt wird. Das kann dazu beitragen, den Stromverbrauch und damit die Energiekosten zu senken. Durch die Nutzung des Energiesparmodus können jährlich bis zu 50 Euro eingespart werden.
Sollte ein Gerät diesen Modus nicht haben, hilft auch eine digitale Zeitschaltuhr.
10. Bewusstsein schaffen
Das Wichtigste beim Stromsparen ist das Bewusstsein für den eigenen Verbrauch. Daher sollte regelmäßig der Stromzähler abgelesen und der Verbrauch kontrolliert werden. Es kann auch hilfreich sein, ein Energieaudit durchzuführen oder einen Energiemonitor zu verwenden, um einen besseren Überblick über den Energieverbrauch zu bekommen. Mit diesem Wissen kann man gezielt Maßnahmen ergreifen, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Durch ein besseres Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch können jährlich bis zu 100 Euro eingespart werden.
Yannick Haldenwanger

Jan Bredack: Der VEGANZ-Gründer im Interview

Maya Leinenbach im Interview: So wurde sie vegane Food-Queen
Ihr Geheimrezept: Leckere, vegane Rezepte, die sich einfach nachkochen oder backen lassen und dazu noch schmecken.
Auch Olli Schulz empfiehlt im neuen „Fest & Flauschig“-Podcast den veganen Erdnusseintopf von Maya Leinenbach.
Besonders sympathisch zeigt die junge Saarländerin auf ihrem Instagram-Channel Fitgreenmind, wie einfach vegane Ernährung sein kann.


