Die besten Vegan-Dokus 2026: mit Blood-Score und Stream-Links

Es gibt diese eine Doku, die bei vielen Menschen den Schalter umlegt. Bei manchen ist es ein Film über Spitzensportler, bei anderen ein stiller Bauer, der seine Kühe weggibt, und bei wieder anderen sind es 90 Minuten, die man nie wieder loswird, so gern man es auch möchte.
„Vegane Doku” ist allerdings ein weites Feld. Manche Filme sind ein warmer Einstieg für den Sonntagabend, andere funktionieren wie Beweismaterial vor Gericht. Und es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als einem neugierigen Menschen aus Versehen das härteste Material der Welt vorzusetzen und ihn damit für immer abzuschrecken.
Deshalb ist diese Liste als Weg gebaut, vom sanften, blutfreien Einstieg bis zur kompromisslosen Wahrheit am Schluss. Jede Doku auf dieser Liste bekommt einen Blood-Score und einen ehrlichen Evidenz-Check. Denn wer überzeugen will, braucht saubere Fakten, keine zugespitzten Zahlen, die beim ersten Nachhaken auseinanderfallen.
So funktioniert die Liste
Blood-Score 🩸 zeigt, wie viel explizite Tier- oder Schlachthof-Gewalt im Bild ist. Er bewertet die Härte, nicht die Qualität.
🩸 (0/5) bedeutet nichts Grafisches, familientauglich. 🩸🩸🩸🩸🩸 (5/5) bedeutet verstörend, mit klarer Trigger-Warnung.
Evidenz beschreibt, wie belastbar die Kernaussagen sind: Solide, Gemischt (Botschaft stimmt, einzelne Zahlen sind überzogen) oder Aktivistisch (emotional vor faktisch).
Streaming-Angebote ändern sich ständig.

Warum du mir bei dieser Liste vertrauen kannst: Ich bin Yannick, Gründer von This Is Vegan. Mit 6 Jahren wurde ich Vegetarier, seit knapp 20 Jahren lebe ich vegan, und ich habe jede einzelne Doku dieser Liste komplett gesehen, viele davon mehrfach. Das Foto entstand auf dem Gnadenhof Papillon, wo ich Tiere kennengelernt habe, die in einigen dieser Filme nur Nummern wären.
Im Plantbased Podcast spreche ich regelmäßig mit Menschen aus genau dieser Welt, von Aktivistinnen bis zu Filmemachern. Diese Liste ist meine ehrliche Einordnung: was sehenswert ist, was du aushalten musst und was du dir sparen kannst.
Transparenz: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Kaufst oder leihst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Unsere Bewertungen beeinflusst das nicht.
Was bedeutet der Blood-Score?
Jede Doku bekommt von uns 0 bis 5 Tropfen. 0/5 heißt: komplett unblutig, sicher für jeden Abend und jede Begleitung. 5/5 heißt: ungeschnittene Realität aus Schlachthof und Tiertransport, die du nicht wieder vergisst. Dazwischen liegt alles, was einzelne harte Szenen zeigt, aber nicht darin badet. Zusätzlich kannst du unter jeder Doku selbst abstimmen, wie blutig und wie gut du sie fandest; einmal pro Woche und Doku, damit die Community-Wertung ehrlich bleibt.
Neu im August 2026: Big Chicken
Seit dem 5. August 2026 läuft auf Netflix eine Doku, die in keinen der fünf Akte unten passt, weil sie zu frisch ist, um sie schon einsortiert zu haben. Sie gehört trotzdem hierher.
Big Chicken: A Fast Food Conspiracy (2026)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 99 Min · Evidenz: Gemischt
Der britische Comedian Mo Gilligan isst 28 Tage lang dreimal täglich frittiertes Hähnchen und reist zwischen den Mahlzeiten durch Großbritannien und die USA, um herauszufinden, wie dieses eine Gericht zum meistgegessenen Fleisch der Welt wurde. Er fährt nachts mit Aktivistinnen zu einem Maststall, sitzt in Chicago mit Menschen in Vierteln ohne Supermarkt zusammen und versucht vergeblich, KFC ans Telefon zu bekommen. Der stärkste Strang ist die Geschichte des Gerichts selbst, von der Sklaverei bis zum rassistischen Klischee. Am Ende bremst der Film allerdings genau da, wo es interessant wird: Gilligan isst weiter Fleisch und empfiehlt, das Hähnchen eben selbst zu braten. Als Türöffner für Menschen, die bei Dominion sofort abschalten, funktioniert er trotzdem gut.

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Netflix
Unsere ausführliche Einordnung: Big Chicken auf Netflix, und warum der Film zu früh bremst
Akt 1: Der sanfte Einstieg
Diese sieben Filme zeigen so gut wie kein Tierleid. Sie eignen sich für skeptische Eltern, den fleischliebenden Mitbewohner oder für dich selbst, wenn du gerade erst anfängst.
1. The Game Changers (2018)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 85 Min · Evidenz: Gemischt
Ex-Kampfsportler James Wilks recherchiert nach einer schweren Verletzung, wie er schneller regeneriert, und landet bei pflanzlicher Ernährung. Er trifft Strongman Patrik Baboumian, Ultraläufer Scott Jurek und etliche andere Athleten, die ihre Leistung auf Pflanzen aufbauen. James Cameron sitzt mit im Produzentenstuhl, was dem Film sein cineastisches Tempo gibt. Einzelne Aussagen zu Cholesterin und Durchblutung sind überzogen, der Kern bleibt überzeugend. Für jeden, der reflexhaft „aber Protein” sagt, ist das der ideale erste Film.

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2. Forks Over Knives (2011)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 96 Min · Evidenz: Solide
Der Klassiker zur pflanzlichen Ernährungsmedizin, getragen von den Forschern T. Colin Campbell und dem Herzchirurgen Caldwell Esselstyn. Im Zentrum steht die Frage, warum vollwertig pflanzliche Kost chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und koronare Herzkrankheit zurückdrängen kann. Der Film begleitet echte Patienten über Monate und zeigt ihre Blutwerte, was ihm bis heute seine Glaubwürdigkeit gibt. Der Ton ist ruhig und datengetrieben, fast schon nüchtern. Eine gute Wahl für alle, die Belege statt Pathos wollen.

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3. You Are What You Eat: A Twin Experiment (2024)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 4 Folgen · Evidenz: Solide
Diese Netflix-Serie verfilmt eine echte Stanford-Studie von 2022: vier Paare eineiiger Zwillinge, jeweils einer vegan, einer omnivor, über acht Wochen wissenschaftlich begleitet. Weil die Genetik bei eineiigen Zwillingen identisch ist, lässt sich der Effekt der Ernährung sauberer messen als in fast jeder anderen Studie. Die pflanzlich ernährten Zwillinge zeigten am Ende bessere Herz-Kreislauf-Werte und Hinweise auf eine günstigere biologische Alterung. Nebenher porträtiert die Serie die Menschen hinter dem Essen, vom Sternekoch bis zur Politikerin. Das macht sie zu einem starken Gesprächsöffner gegenüber Zahlen-Skeptikern.

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Netflix
4. What the Health (2017)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 97 Min · Evidenz: Gemischt
Regisseur Kip Andersen nimmt sich nach Cowspiracy die Gesundheitsfrage vor und verknüpft Fleisch- und Zuckerkonsum mit Volkskrankheiten. Er klopft bei Gesundheitsorganisationen an und fragt unbequem nach deren Sponsoren aus der Lebensmittelindustrie. Der Film ist bewusst reißerisch geschnitten, einige Einzelzahlen halten einer strengen Prüfung nicht stand. Als Türöffner für ein Gespräch wirkt er trotzdem enorm. Am besten kombinierst du ihn mit Forks Over Knives, das die nüchterne Gegenprobe liefert.

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5. PlantPure Nation (2015)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 96 Min · Evidenz: Solide
Nelson Campbell, Sohn von T. Colin Campbell, will ein pflanzliches Ernährungsprogramm in die Politik tragen und scheitert zunächst am Widerstand der Agrarlobby. Der Film begleitet ein Experiment in einer Kleinstadt in Kentucky, in der Bewohner mit gesundheitlichen Problemen zwei Wochen vollwertig pflanzlich essen. Die Veränderungen bei Blutdruck und Blutzucker sind messbar und werden offen dokumentiert. Spannend ist vor allem der Blick darauf, wie schwer sich gute Ernährungsdaten gegen wirtschaftliche Interessen durchsetzen. Ein unterschätzter Film für alle mit Interesse an der politischen Seite des Themas.

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6. Carnage: Swallowing the Past (2017)
Blood-Score: 🩸 (0/5) · Länge: 65 Min · Evidenz: Aktivistisch (Satire)
Der britische Komiker Simon Amstell inszeniert eine falsche Doku aus dem Jahr 2067, in der die ganze Welt längst vegan lebt und mit Schuldgefühlen auf ihre fleischessende Vergangenheit zurückblickt. Die Älteren brauchen Therapie, weil sie früher Käse gegessen haben, und die Jungen verstehen gar nicht, wie das möglich war. Der Humor ist trocken und sehr britisch, die Wirkung dadurch überraschend nachhaltig. Statt anzuklagen, lädt der Film zum Lachen ein und schmuggelt seine Botschaft an der Abwehrhaltung vorbei. Perfekt für Menschen, die bei moralischem Ernst sofort dichtmachen.
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7. Vegucated (2011)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 76 Min · Evidenz: Solide
Regisseurin Marisa Miller Wolfson begleitet drei New Yorker, die sechs Wochen lang vegan leben, obwohl alle drei zuvor gern Fleisch und Käse aßen. Der Film lebt von ihrem Alltag, den Pannen beim Einkaufen und den ehrlichen Momenten, in denen die Umstellung schwerfällt. Gegen Ende gibt es kurze, ernstere Aufnahmen aus der Tierhaltung, die den leichten Ton bewusst erden. Wer einen Buddy für die ersten Wochen sucht, findet ihn hier gleich dreifach. Charmant, witzig und sehr menschlich erzählt.

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Akt 2: Das große Ganze
Jetzt zoomen wir raus, weg vom eigenen Teller, hin zu Klima, Wasser und Welternährung.
8. Cowspiracy: The Sustainability Secret (2014)
Blood-Score: 🩸 (1/5) · Länge: 90 Min · Evidenz: Gemischt
Kip Andersen fragt sich, warum große Umweltorganisationen über fast alles reden, nur selten über Tierhaltung als Klimafaktor. Auf seiner Suche stößt er auf Flächenverbrauch, Wasserbilanzen und Methanemissionen der Viehwirtschaft. Leonardo DiCaprio stieg als Produzent ein und brachte den Film auf Netflix vor ein Millionenpublikum. Einige der genannten Wasser- und Emissionszahlen sind seither korrigiert oder als zu hoch eingeordnet worden. Die grundsätzliche Verbindung von Tierhaltung und Umweltzerstörung bleibt davon unberührt.

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9. Seaspiracy (2021)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 89 Min · Evidenz: Gemischt
Regisseur Ali Tabrizi beginnt mit seiner Liebe zum Meer und endet bei der industriellen Fischerei als einer der größten Bedrohungen für die Ozeane. Der Film nimmt Beifang, Geisternetze und das Siegel-Geschäft mit „nachhaltigem Fisch” ins Visier. Ein paar Szenen mit Delfin- und Walfang sind hart, der Großteil bleibt erzählerisch statt grafisch. Mehrere Fachleute und Organisationen haben einzelnen Zahlen und Interview-Schnitten widersprochen, was du beim Schauen im Hinterkopf behalten solltest. Trotz der Kritik verändert der Film bei vielen Menschen den Blick auf Fisch grundlegend.

10. Eating Our Way to Extinction (2021)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 81 Min · Evidenz: Solide
Die Brüder Ludo und Otto Brockway schicken Kate Winslet als Erzählerin durch eine kinoreife Tour vom Amazonas über die mongolische Wüste bis zu den schottischen Küsten. Im Mittelpunkt steht, wie unser Ernährungssystem Wälder, Böden und Meere überlastet, untermalt von Stimmen indigener Gemeinschaften und Wissenschaftlern. Die Bildsprache ist bewusst schön und vermeidet Schock-Ästhetik. Dadurch eignet sich der Film auch für Menschen, die bei harten Bildern sofort wegschauen. Das visuell stärkste Klima-Argument auf dieser Liste.

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11. Food, Inc. (2008)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 94 Min · Evidenz: Solide
Der Oscar-nominierte Klassiker von Robert Kenner zeigt, wie wenige Konzerne die US-Lebensmittelproduktion kontrollieren und welche Folgen das für Tiere, Bauern und Arbeiter hat. Der Film erklärt anschaulich, warum ein Hamburger billiger sein kann als ein Brokkoli, und legt die Machtstrukturen dahinter offen. Aufnahmen aus Mastanlagen und Schlachthöfen tauchen auf, bleiben aber im erträglichen Rahmen. Bis heute ist er einer der besten Einstiege ins Thema industrielle Tierhaltung. Die Fortsetzung Food, Inc. 2 von 2023 führt die Geschichte ins Heute weiter.

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12. Eating Animals (2017)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 94 Min · Evidenz: Solide
Natalie Portman produzierte und erzählte diese Verfilmung des gleichnamigen Buches von Jonathan Safran Foer. Der Film fragt, wie aus bäuerlicher Tierhaltung in wenigen Jahrzehnten ein industrielles System wurde und was dabei verloren ging. Er gibt traditionellen Landwirten Raum, die mit der Massentierhaltung brechen und einen anderen Weg suchen. Der Ton ist nachdenklich und literarisch, passend zur Vorlage. Eine gute Wahl für Menschen, die das Thema lieber leise und reflektiert aufgerollt sehen.

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13. H.O.P.E. What You Eat Matters (2018)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 90 Min · Evidenz: Solide
Diese deutsch-internationale Produktion fasst die drei großen Argumente in einem Film zusammen: Gesundheit, Umwelt und Tierethik. Stimmen wie Jane Goodall und T. Colin Campbell ordnen die Themen ein und geben dem Ganzen Gewicht. Der Film bleibt dabei sachlich und überfordert die Zuschauer nicht mit Schockmaterial. Wenn jemand nur eine einzige Überblicks-Doku schauen will, ist das oft die richtige Empfehlung. Praktisch auch, weil er auf Deutsch verfügbar ist.

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Akt 3: Herz und Haltung
Diese sieben Filme arbeiten mit Nähe und Ruhe. Sie zeigen Tiere als Persönlichkeiten und Menschen, die ihr Leben umgekrempelt haben.
14. 73 Cows (2018)
Blood-Score: 🩸 (1/5) · Länge: 15 Min · Evidenz: Solide
Der mit dem BAFTA ausgezeichnete Kurzfilm porträtiert den britischen Rinderbauern Jay Wilde, der jahrelang mit seinem Gewissen rang. Am Ende übergibt er seine gesamte Herde an ein Sanctuary und stellt seinen Hof auf pflanzlichen Anbau um. In nur 15 Minuten kommt der Film ganz ohne Schlachthofbilder aus und trifft trotzdem mitten ins Herz. Jay Wildes leise Erschöpfung und Erleichterung tragen den ganzen Film. Der perfekte Einstieg für alle, die sich auf „nur ganz kurz” einlassen.

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15. Gunda (2020)
Blood-Score: 🩸 (1/5) · Länge: 93 Min · Evidenz: Solide
Regisseur Victor Kossakovsky filmt in poetischem Schwarz-Weiß eine Muttersau namens Gunda, ihre Ferkel sowie einige Hühner und Kühe. Es gibt keinen Kommentar, keine Musik und keine Statistik, nur die Tiere und ihren Alltag in Echtzeit. Joaquin Phoenix brachte den Film als ausführender Produzent zu größerer Bekanntheit. Gerade weil keine Gewalt zu sehen ist, wirkt das stille Ende umso stärker. Ein künstlerisches Meisterwerk für geduldige Zuschauer.

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16. The Last Pig (2017)
Blood-Score: 🩸 (1/5) · Länge: 53 Min · Evidenz: Solide
Der Film begleitet einen US-Schweinebauern in seinem letzten Jahr, bevor er den Beruf aufgibt, den er jahrzehntelang ausgeübt hat. Erzählt wird über seine eigene Stimme, leise und voller Zweifel, während er um die Tiere ringt, die er großzieht und zur Schlachtung bringt. Der Film verzichtet auf drastische Bilder und setzt ganz auf die innere Wandlung dieses Mannes. Diese ehrliche Selbstbefragung macht ihn so eindringlich. Eine kontemplative Empfehlung für Menschen, die feine Töne mögen.

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17. Peaceable Kingdom: The Journey Home (2009)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 78 Min · Evidenz: Solide
Regisseurin Jenny Stein porträtiert ehemalige Tierzüchter und Schlachthofarbeiter, die ihrer Vergangenheit den Rücken kehren. Im Zentrum stehen Menschen, die Tiere früher als Ware sahen und heute Sanctuaries betreiben oder dort arbeiten. Der Film verbindet ihre persönlichen Brüche mit den Geschichten geretteter Tiere. Einige Rückblenden in die Tierhaltung sind ernst, der Grundton bleibt aber auf Heilung gerichtet. Besonders berührend für alle, die an Veränderung glauben.

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18. The Ghosts in Our Machine (2013)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 92 Min · Evidenz: Solide
Der Film folgt der Tierfotografin Jo-Anne McArthur, die seit Jahren das Leben von Tieren in Industrien dokumentiert. Durch ihre Linse werden einzelne Tiere sichtbar, vom Nerz auf der Pelzfarm bis zum Versuchstier im Labor. Regisseurin Liz Marshall stellt dabei die Frage, ob Tiere Eigentum sein können oder fühlende Wesen mit eigenem Wert sind. Die Bilder sind eindringlich, ohne in reine Schockwirkung zu kippen. Ein kluger, ästhetisch starker Film über das Sehen selbst.

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19. The End of Meat (2017)
Blood-Score: 🩸 (1/5) · Länge: 95 Min · Evidenz: Solide
Regisseur Marc Pierschel entwirft das Gedankenexperiment einer Welt, in der Fleischkonsum längst Geschichte ist, und fragt, wie es so weit kommen könnte. Er besucht ein Dorf in Indien, das vegetarisch lebt, trifft Forscher an kultiviertem Fleisch und begleitet ein gerettetes Huhn. Statt das Problem auszubreiten, richtet der Film den Blick nach vorn auf mögliche Lösungen. Dieser hoffnungsvolle Ton wirkt wie ein Gegenmittel zum Doku-Burnout. Ideal nach den härteren Filmen dieser Liste.

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20. Live and Let Live (2013)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 80 Min · Evidenz: Solide
Ebenfalls von Marc Pierschel, erzählt dieser Film die Wege von sechs Menschen, die aus ganz verschiedenen Gründen vegan wurden, vom Koch bis zum ehemaligen Metzger. Dazwischen ordnet der Film das Verhältnis von Mensch und Tier historisch und philosophisch ein. Die Aufnahmen aus der Tierhaltung sind kurz und werden nicht ausgeweidet. Der ruhige, durchdachte Ton macht ihn zu einer guten Wahl für nachdenkliche Zuschauer. Eine deutsche Produktion mit internationalem Blick.

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Akt 4: Glaube, Mode und Gefangenschaft
Sechs Filme, die das Thema in Ecken tragen, an die man selten denkt: Religion, Kleiderschrank und Meeresparks.
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21. Christspiracy: The Spirituality Secret (2024)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 90 Min · Evidenz: Gemischt
Kip Andersen und Kameron Waters stellen die unbequeme Frage, ob es überhaupt eine ethische Art gibt, ein Tier im Namen des Glaubens zu töten. Ihre Recherche führt sie zu Tempeln, Kirchen und Gelehrten verschiedener Weltreligionen, bis hin zu einem überraschenden historischen Fund. Der Film bewegt sich auf theologisch spekulativem Terrain, geht dabei aber ehrlich und neugierig vor. Für gläubige Menschen ist er oft der Film, der wirklich etwas auslöst. Die Macher haben ihn bewusst nicht an Netflix gegeben, weil dort starke Kürzungen verlangt wurden.

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22. A Prayer for Compassion (2019)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 78 Min · Evidenz: Solide
Regisseur Thomas Wade Jackson reist quer durch Indien und die USA und fragt Menschen aller großen Religionen, ob Mitgefühl an der Tellerkante endet. Der Film sucht das Gemeinsame zwischen Hinduismus, Christentum, Islam und Buddhismus im Umgang mit Tieren. Statt zu missionieren, hört Jackson zu und lässt die Widersprüche der Befragten stehen. Die persönlichen Begegnungen geben dem Thema Wärme und Tiefe. Eine sanfte Empfehlung für spirituell offene Zuschauer.

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23. Milked (2021)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 90 Min · Evidenz: Solide
Der junge Aktivist Chris Huriwai nimmt die mächtigste Branche seiner Heimat Neuseeland auseinander: die Milchindustrie. Der Film zeigt, wie sehr Wirtschaft, Politik und nationale Identität an der Kuh hängen und welche Umweltfolgen das hat. Huriwai trifft Bauern, Wissenschaftler und Manager und stellt unbequeme Fragen zur Zukunft des Sektors. Die Hochglanz-Vermarktung der Branche bekommt hier ihren Gegenpol. Stark, weil der Film ein Land porträtiert, das sich selbst über Milch definiert.

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24. Slay (2022)
Blood-Score: 🩸🩸🩸 (3/5) · Länge: 92 Min · Evidenz: Solide
Regisseurin Rebecca Cappelli widmet sich der Modebranche und ihren tierischen Materialien: Leder, Pelz und Wolle. Der Film verfolgt globale Lieferketten von der Gerberei bis ins Schaufenster und deckt auf, wie viel Tierleid und Umweltschaden in vermeintlichen Nebenprodukten steckt. Cappelli filmt schonungslos, geht mit dem Material aber verantwortungsvoll um. Wer glaubt, Leder sei bloß ein harmloser Rest der Fleischproduktion, wird hier eines Besseren belehrt. Ein wichtiger Film für alle, die Veganismus bisher nur am Esstisch verorten.

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25. The Cove (2009)
Blood-Score: 🩸🩸🩸 (3/5) · Länge: 92 Min · Evidenz: Solide
Dieser mit dem Oscar als beste Dokumentation ausgezeichnete Film deckt die Delfinjagd in der japanischen Bucht von Taiji auf. Ein Team um den früheren Delfintrainer Ric O’Barry schmuggelt versteckte Kameras an den Strand, um die Jagd zu filmen. Der Film ist über weite Strecken so spannend wie ein Thriller und kippt erst am Ende in drastische Bilder, wenn sich das Wasser rot färbt. Neben dem Tierleid geht es auch um Quecksilberbelastung und politische Vertuschung. Ein packender Klassiker über Meeressäuger und menschliche Profitgier.

Aktuell in Deutschland nicht regulär streambar. Tipp: DVD, Bibliothek oder Fassung im Original suchen.
26. Blackfish (2013)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 83 Min · Evidenz: Solide
Regisseurin Gabriela Cowperthwaite erzählt die Geschichte des Orcas Tilikum, der in Gefangenschaft bei SeaWorld an mehreren Todesfällen beteiligt war. Der Film fragt, was die Haltung hochintelligenter Meeressäuger in Betonbecken mit den Tieren und den Menschen macht. Frühere Trainer kommen zu Wort und schildern, was hinter den Shows wirklich passiert. Drastische Bilder bleiben weitgehend aus, die psychische Wucht der Erzählung ist dafür enorm. Der Film hat den öffentlichen Druck auf SeaWorld so erhöht, dass das Unternehmen seine Orca-Zucht beendete.

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Akt 5: Die harte Wahrheit
Ab hier wird es grafisch. Diese Filme sind keine Einsteiger-Filme, sie konfrontieren. Schau sie, wenn du bereit bist, und mute sie niemandem ungefragt zu. Trigger-Warnung: explizite Tiergewalt.
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27. Land of Hope and Glory (2017)
Blood-Score: 🩸🩸🩸🩸🩸 (5/5) · Länge: 47 Min · Evidenz: Solide
Earthling Ed und die Organisation Surge tragen Undercover-Material aus über hundert britischen Betrieben zu einer Anklageschrift gegen die heimische Tierhaltung zusammen. Der Film gilt als britisches Gegenstück zu Earthlings, ist aber kürzer und mit aktuellerem Bildmaterial gedreht. Genau diese Kompaktheit macht ihn fast noch schwerer auszuhalten. Er räumt mit der Vorstellung auf, „höhere” Tierschutzstandards bedeuteten ein gutes Leben für die Tiere. Verfügbar in voller Länge und kostenlos.

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28. Earthlings (2005)
Blood-Score: 🩸🩸🩸🩸🩸 (5/5) · Länge: 95 Min · Evidenz: Solide
Der Film, der mehr Menschen vegan gemacht haben dürfte als jeder andere, erzählt von Joaquin Phoenix und mit einem Score von Moby. In fünf Kapiteln behandelt er Haustiere, Nahrung, Kleidung, Unterhaltung und Forschung und zeigt jeweils, wie Tiere darin verwertet werden. Ein Teil des Materials ist heute älter, die emotionale Wucht bleibt davon unberührt. Der Film ist bewusst schwer zu ertragen, weil er nichts beschönigt. Bis heute einer der einflussreichsten Tierrechtsfilme überhaupt.

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29. Dominion (2018)
Blood-Score: 🩸🩸🩸🩸🩸 (5/5) · Länge: 120 Min · Evidenz: Solide
Regisseur Chris Delforce dokumentiert mit Drohnen und versteckten Kameras die moderne Tierhaltung in Australien, vom Schwein bis zum Huhn. Joaquin Phoenix, Rooney Mara, Sia und Sadie Sink leihen den Kapiteln ihre Stimmen und führen durch die ethischen Fragen dahinter. Der Film ist technisch makellos gefilmt und gerade dadurch besonders schwer zu ertragen. Über das Tierleid hinaus stellt er die grundsätzliche Frage, mit welchem Recht der Mensch über andere Lebewesen verfügt. Wenn du in deinem Leben nur einen einzigen harten Film schaust, dann diesen.

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30. Okja (2017)
Blood-Score: 🩸🩸 (2/5) · Länge: 120 Min · Evidenz: Spielfilm
Zum Abschluss bewusst kein Dokumentarfilm, sondern Bong Joon-hos Spielfilm über ein Mädchen und ihr „Superschwein” Okja, das ein Konzern zur Fleischproduktion einsetzen will. Die Geschichte ist erfunden, der emotionale Kern trifft trotzdem härter als viele reale Aufnahmen. Eine Szene in einer fiktiven Schlachtanlage gehört zu den eindringlichsten des Kinos der letzten Jahre. Weil alles inszeniert ist, lässt dich der Film verändert, aber nicht zerstört zurück. Ein versöhnlicher Ausklang nach den schweren Filmen davor.

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Schnellübersicht: Welche Doku für wen?
| # | Doku | Blood | Beste:r Zuschauer:in | Hauptquelle |
|---|---|---|---|---|
| 1 | The Game Changers | 🩸 | Sportler, „aber Protein” | Apple TV / Amazon* |
| 2 | Forks Over Knives | 🩸 | Gesundheits-Fokus | Gratis (offiziell) |
| 3 | You Are What You Eat | 🩸 | Zahlen-Skeptiker | Netflix |
| 4 | What the Health | 🩸 | Gesprächsöffner | Netflix |
| 5 | PlantPure Nation | 🩸 | Politik-Interessierte | Amazon* / Apple |
| 6 | Carnage | 🩸 | Humor-Fans | BBC iPlayer / YouTube |
| 7 | Vegucated | 🩸🩸 | Buddy-Sucher | Amazon* / Tubi |
| 8 | Cowspiracy | 🩸 | Klima-Bewusste | Netflix |
| 9 | Seaspiracy | 🩸🩸 | Fisch-Esser | Netflix |
| 10 | Eating Our Way to Extinction | 🩸🩸 | Cineast:innen | Gratis (offiziell) |
| 11 | Food, Inc. | 🩸🩸 | System-Versteher | Amazon* / Apple |
| 12 | Eating Animals | 🩸🩸 | Leise Köpfe | Amazon* / Apple |
| 13 | H.O.P.E. | 🩸🩸 | „nur eine Doku” | YouTube / Amazon* |
| 14 | 73 Cows | 🩸 | „nur ganz kurz” | Gratis (SOTW) |
| 15 | Gunda | 🩸 | Kunst-Liebhaber:innen | Amazon* / MUBI |
| 16 | The Last Pig | 🩸 | Feine Töne | Amazon* / Vimeo |
| 17 | Peaceable Kingdom | 🩸🩸 | Hoffnungs-Sucher | Vimeo / Tubi |
| 18 | The Ghosts in Our Machine | 🩸🩸 | Foto-Affine | Amazon* / Vimeo |
| 19 | The End of Meat | 🩸 | Zukunfts-Denker | Amazon* / Vimeo |
| 20 | Live and Let Live | 🩸🩸 | Nachdenkliche | Vimeo / Amazon* |
| 21 | Christspiracy | 🩸🩸 | Gläubige | Gratis (offiziell) |
| 22 | A Prayer for Compassion | 🩸🩸 | Spirituell Offene | Amazon* / Vimeo |
| 23 | Milked | 🩸🩸 | Milch-Trinker | Gratis (offiziell) |
| 24 | Slay | 🩸🩸🩸 | Mode-Fans | Gratis (YouTube) |
| 25 | The Cove | 🩸🩸🩸 | Thriller-Fans | Amazon* / Apple |
| 26 | Blackfish | 🩸🩸 | Zoo-Skeptiker | Amazon* / Apple |
| 27 | Land of Hope and Glory | 🩸🩸🩸🩸🩸 | Bereite Aktivist:innen | Gratis (offiziell) |
| 28 | Earthlings | 🩸🩸🩸🩸🩸 | Wer alles sehen will | Gratis (offiziell) |
| 29 | Dominion | 🩸🩸🩸🩸🩸 | Die eine harte Wahrheit | Gratis (offiziell) |
| 30 | Okja | 🩸🩸 | Sanfter Ausklang | Netflix |
Häufige Fragen
Welche vegane Doku eignet sich für absolute Einsteiger?
The Game Changers oder You Are What You Eat. Beide haben Blood-Score 🩸 mit null grafischer Gewalt und argumentieren über Gesundheit und Leistung statt über Schuld. You Are What You Eat läuft auf Netflix, The Game Changers leihst du bei Apple TV oder Amazon.
Welche vegane Doku gilt als die wirkungsvollste?
Für reine Überzeugungskraft gilt Dominion von 2018 als Maßstab, allerdings nur für Menschen, die für die harten Bilder bereit sind. Wer Veränderung ohne Schockmoment sucht, ist mit den leisen Filmen wie 73 Cows oder Gunda oft besser bedient. Beide wirken erstaunlich nachhaltig, obwohl sie kaum Gewalt zeigen.
Gibt es gute vegane Dokus ganz ohne Tierleid-Aufnahmen?
Ja. Forks Over Knives, The Game Changers, You Are What You Eat, PlantPure Nation und Carnage kommen praktisch ohne grafisches Material aus. Sie eignen sich gut, um das Thema in der Familie oder am Esstisch anzustoßen.
Wo kann ich diese Dokumentationen in Deutschland streamen?
Viele sind kostenlos und weltweit legal verfügbar, darunter Dominion, Earthlings, Land of Hope and Glory, Eating Our Way to Extinction, Forks Over Knives, Milked und Slay. Netflix führt aktuell Cowspiracy, What the Health, Seaspiracy, You Are What You Eat und Okja, wobei sich der Bestand je nach Jahr ändert. Welcher Titel gerade wo läuft, zeigt dir tagesaktuell JustWatch.de.
Warum ist Dominion so weit hinten in der Liste?
Weil die Reihenfolge als Weg gedacht ist, vom sanften Einstieg bis zur härtesten Konfrontation. Dominion entfaltet seine Wirkung am stärksten bei Menschen, die schon neugierig geworden sind und bewusst hinsehen wollen. Als allererster Film schreckt er viele eher ab.
Yannicks Take
Ich habe sie alle gesehen, und ich glaube längst nicht mehr, dass der härteste Film automatisch der wirksamste ist. Earthlings hat mich damals umgehauen, überzeugt habe ich andere am Ende mit 73 Cows und The Game Changers. Kaum jemand lässt sich gern in den Schmerz schubsen. Fang sanft an, gib den Leuten Raum, und heb Dominion für den Moment auf, in dem jemand wirklich bereit ist hinzusehen. Genau dann entfaltet dieser Film seine ganze Kraft.
Schon den Plantbased-Podcast gehört?
Veganismus, Tierschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Artenschutz, alles, was uns gerade umtreibt, gibt es bei Plantbased, unserem Podcast. Wir reden mit Menschen, die etwas zu sagen haben und mit ihrem Leben zeigen, was geht. Auch als Videopodcast auf YouTube.
Schon zu Gast waren u. a. Sarah Connor, Hannes Jaenicke, Paul Watson, Patrik Baboumian, Bibi Heinicke, Atze Schröder, Kerstin Ott, Dr. Zoe Mayer, Maya Leinenbach und Femke Den Haas und viele weitere.
Seit 2019 · This Is Vegan · unabhängig, vegan, manchmal unbequem
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