EU beschließt strengere Kontrollen gegen Überfischung
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- Theresa Rappold

Fischerboote werden stärker kontrolliert zum Schutz der Meere
Um der umweltschädlichen Überfischung entgegen zu wirken, sollen Fischerboote in Zukunft verstärkt kontrolliert werden. Das wurde am Mittwoch von Unterhändlern des EU-Parlaments und der EU-Länder beschlossen.
- Umweltschädliche Überfischung soll in Zukunft besser mit Video- und Satellitenüberwachung kontrolliert werden!
- Wer gegen die Schutzmaßnahmen verstößt muss mit hohen Strafen rechnen.
- Klimawandel und Überfischung Bedrohen Die Fischbeständen in EU Gewässern.

Kontrolle von Fangquoten
Die Fischbestände in EU-Gewässern leiden stark unter Überfischung und Klimawandel. Um den Schutz der Bestände zu verbessern, sind verstärkte Kontrolle und Überwachung auf Fischerbooten geplant. Zukünftig sollen daher Schiffe mittels Videoüberwachung und einem satellitengestützten System überwacht werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Fangquoten ordnungsgemäß eingehalten werden. Diese Maßnahme betrifft insbesondere Schiffe, die eine Länge von mehr als 18 Metern aufweisen. Zusätzlich dazu sind auch kleine Fischerboote von der Reform betroffen, wobei bis zum Jahr 2030 Ausnahmen gemacht werden können.
Strafen für Fischer
Die neuen Regeln haben darüber hinaus das Ziel, die Sanktionen der Mitgliedstaaten zu vereinheitlichen. Bisher waren die Strafen für Fischer bei Verstößen gegen Fangquoten und andere Vorschriften äußerst unterschiedlich. Aus diesem Grund sollen zukünftig die Strafen anhand des monetären Werts des Fangs berechnet werden. Das bedeutet, dass Personen, die eindeutig gegen die Reform verstoßen, mit Strafen rechnen müssen, die mindestens doppelt so hoch sind wie der Durchschnittswert der gefangenen Fische.
Gefährdung der Artenvielfalt
Ein weiteres Problem bei der Überfischung ist der unkontrollierte Beifang. Meereslebewesen, die eigentlich nicht gefangen werden sollen, landen ungewollt in Fischernetzen. Darüber hinaus werden die meisten dieser Lebewesen tot oder schwerverletzt wieder zurück ins Wasser geworfen. Infolgedessen endet schätzungsweise 40 Prozent des globalen Fischfangs als Beifang. Vor allem bedrohte Arten wie Delfine, Haie oder Meeresschildkröten sind von diesem Problem betroffen. Um dem entgegenzuwirken, sind die Fischer dazu angewiesen, unter der sogenannten Anlandepflicht den Beifang mit an Land zu bringen. Allerdings war es bisher schwierig, dies ohne Überwachungssysteme zu kontrollieren. Durch die neuen Kontrollen, soll sich das in Zukunft ändern!
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