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Honig ist die meist-diskutierte Grauzone der veganen Welt. Manche sagen: Bienen sind frei, Imker pflegen sie, Honig ist nur ein Nebenprodukt. Andere sagen: Bienen werden gewerbsmäßig gehalten, Königinnen werden geflügelt, der Honig wird ihnen weggenommen, und das passt nicht in eine pflanzliche Ernährung.

In diesem Artikel erklären wir, warum Honig nach allen offiziellen veganen Definitionen nicht vegan ist, was die ethische Diskussion komplizierter macht, welche sieben pflanzlichen Alternativen wir 2026 wirklich nutzen, und warum die Bienen-Frage größer ist als nur Honig im Glas.

So haben wir das geprüft

Recherche-Basis: aktuelle Zutatenlisten der Hersteller (jeweils binnen vier Wochen vor Veröffentlichung gesichtet), abgeglichen mit den vegan-spezifischen Hinweisen der jeweiligen Marken-Servicestellen und – wo verfügbar – mit offiziellen V-Label-/Vegan-Society-Listungen. Bei Marken mit häufigen Rezeptur-Änderungen empfehlen wir vor jedem Kauf den Etiketten-Check, weil Zutatenlisten ohne Ankündigung gewechselt werden können.

Die kurze Antwort: nein, Honig ist nicht vegan

Die Vegan Society Definition: Vegan ist eine Lebensweise, die “soweit wie möglich und praktikabel alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeit gegenüber Tieren, sei es zu Lebensmittel-, Bekleidungs- oder anderen Zwecken, ausschließt”. Honig fällt unter diese Definition, weil er von einem Tier produziert wird und Bienen für ihn arbeiten.

Warum nicht vegan
Stand 2026

Die 5 ethischen Gründe

Warum auch Bio-Honig nach veganer Definition nicht passt.

1Königinnen werden geflügelt
Flügel beschnitten zur Schwarm-Verhinderung, ohne Narkose.
2Industrielle Zucht
Königinnen werden gehandelt, per Post versendet, nach Genetik selektiert.
3Honig wird durch Zuckerwasser ersetzt
Im Winter wird der eigene Vorrat entnommen, durch Sirup ersetzt.
4Massentodesfälle in der Industrie
Mandel-Felder in Kalifornien: Pestizide, Stress, Krankheiten töten Millionen Bienen.
5Wilde Bienen werden verdrängt
Honigbienen-Haltung beschleunigt den Rückgang wilder Bestäuber-Arten.
Lin et al. 2023 Integr Zool DOI:10.1111/1749-4877.12752

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Heißt: alle offiziellen Vegan-Labels (V-Label, PETA, ECOCERT-Vegan) schließen Honig aus. Wer streng vegan lebt, isst keinen Honig.

Die kürzere Antwort dazu: Honig stammt von einem Tier (Apis mellifera, die Honigbiene). Damit ist er definitionsgemäß ein tierisches Produkt, genauso wie Milch oder Eier.

Honig tropft langsam von einem Holzlöffel in eine Schüssel
Honig ist tierisches Produkt und nach allen offiziellen Vegan-Definitionen nicht vegan. Pflanzliche Alternativen liefern den gleichen Süßeffekt ohne Bienen-Ausbeutung.

Die ethische Begründung: warum auch “Bio-Honig” problematisch ist

Du könntest jetzt sagen: aber Imker sind doch nett zu Bienen. Genau hier wird die Diskussion komplizierter. Hier die fünf Punkte, warum auch konventioneller und Bio-Honig ethisch unter Veganern abgelehnt wird:

1. Bienen-Königinnen werden geflügelt. In der konventionellen Imkerei werden die Flügel der Königin oft beschnitten, damit sie nicht “schwärmen” und einen Teil des Volkes wegbringen kann. Das ist ein körperlicher Eingriff am Tier ohne Narkose.

2. Bienen werden gezüchtet, nicht gehalten. Bienen-Königinnen werden vermehrt, gehandelt und nach genetischen Kriterien ausgewählt. Sie werden per Post in Käfigen verschickt. Das ist Tierhaltung in industrieller Form.

3. Honig wird ersetzt durch Zuckerwasser. Im Winter, wenn das Bienenvolk seinen Honig brauchen würde, wird der Honig vom Imker entnommen und durch Zuckersirup ersetzt. Das ist ein eindeutiger Akt der Ausbeutung.

4. Bienenvölker sterben durch industrielle Nutzung. Mandel-Felder in Kalifornien werden zur Befruchtung mit Millionen Bienen versorgt, die aus ganz Amerika herangekarrt werden. Eine Übersichtsarbeit 2023 in Integrative Zoology (laut PubMed, DOI:10.1111/1749-4877.12752) fasst die kombinierten Stress-Faktoren zusammen: Acaricide gegen Milben, Pestizid-Cocktails, Habitat-Verlust durch Urbanisierung, Klimawandel und der genetische Druck durch Imker-Selektion. Pestizide, Stress, Krankheiten töten Massen dieser Bienen.

5. Wilde Bienen sterben durch Honigbienen-Vermehrung. Industriell gehaltene Honigbienen konkurrieren mit wilden Bestäubern um Pollen und Nektar. Manche Studien zeigen, dass massive Honigbienen-Haltung den Rückgang wilder Bienen-Arten beschleunigt.

Bio-Honig ist besser als konventioneller, aber löst diese Probleme nicht grundsätzlich. Die meisten dieser Praktiken sind auch im Bio-Bereich erlaubt.

Was ist mit “ethischem Honig” vom Imker um die Ecke?

Hier wird die Diskussion individuell. Manche Veganer sagen: wenn der Imker seinen Bienen den Großteil des Honigs lässt, keine Flügel beschneidet, kein Zuckerwasser zufüttert, und nur den Überschuss erntet, ist das eine andere Geschichte.

Mein Take: Das ist eine persönliche Grenzziehung. Wenn du ethisch Honig konsumieren willst, kennst du deinen Imker, weißt was er macht, und akzeptierst, dass du damit nicht mehr unter dem Vegan-Label fällst. Das ist okay. Aber es ist eben nicht vegan im strengen Sinn.

Praktisch: 99 Prozent aller Honig-Käufe im Supermarkt sind weit weg von dieser ethischen Idealsituation. Industrielle Honig-Produktion ist hochgezüchtet, weit weg vom romantischen Imker-Bild.

Welche Honig-ähnlichen Produkte sind auch tierisch?

Manche Produkte, die nach pflanzlich klingen, sind tatsächlich tierisch oder gemischt:

  • Manuka-Honig (Neuseeland): Honig, also nicht vegan
  • Met (Honigwein): Honig, also nicht vegan
  • “Bienenstich”-Kuchen mit echtem Honig: nicht vegan
  • Lebkuchen: oft mit Honig (klassisches Rezept), aber vegane Lebkuchen gibt es
  • Manche Müsli-Sorten: oft mit Honig als Bindemittel

Manche Produkte sind sicher pflanzlich, auch wenn der Name verwirrt:
Goldener Sirup: aus Zuckerrohr, vegan
Wabenhonig-Aroma: künstlich, vegan
Reissirup: aus Reis, vegan
Honig-Senf: meistens mit Honig, also nicht vegan, aber vegane Varianten existieren

Die 7 veganen Honig-Alternativen 2026

Wir haben für TIV-Verkostungen sieben pflanzliche Süßungsmittel getestet, die in Rezepten und Anwendungen den klassischen Honig ersetzen können. Sortiert nach Geschmack und Einsatzgebiet.

Goldener Agavendicksaft im Glas mit Holzlöffel, vegane Honig-Alternative für Tee und Backen
Agavendicksaft, Ahornsirup und Apfeldicksaft sind 2026 die mainstream-tauglichsten veganen Honig-Alternativen für jeden Einsatz.

1. Agavendicksaft (mild, neutral)

Aus dem Saft der Agave (Mexico) gewonnen, hat einen milden, leicht karamelligen Geschmack. Ideal für Tee, Müsli, Joghurt-Bowls, asiatische Saucen. Glykämischer Index niedriger als bei Honig.

Marken: dm Bio, Alnatura, Rapunzel.
Preis: 3-6 Euro pro 250 ml Flasche.

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2. Ahornsirup (kräftig, karamellig)

Aus dem Saft des Ahornbaums. Charakteristischer Geschmack, eignet sich für Pancakes, Waffeln, Marinaden, Glasuren. Premium-Variante ist Grad-A-Dunkel.

Marken: Maple Joe (klassisch), Mapleridge, Bio-Ahornsirup von Rapunzel.
Preis: 6-15 Euro pro 250 ml.

3. Reissirup (mild, sehr neutral)

Aus fermentiertem Reis. Sehr neutraler Geschmack, fast karamellig-mild. Eignet sich für Backwaren, in denen der Eigengeschmack des Süßungsmittels nicht stören soll.

Marken: Bauck Reissirup, Govinda.
Preis: 4-7 Euro pro 300 ml.

4. Dattelsirup oder Dattel-Paste (intensiv-süß, fruchtig)

Aus Datteln (oft Medjool oder Deglet Noor). Sehr intensiv süß mit fruchtigen Noten. Ideal für Bowls, Dressings, Smoothies, Energy-Balls.

Marken: KoRo Dattel-Sirup, Rapunzel Bio.
Preis: 5-10 Euro pro 400-500 g.

5. Apfelsüße / Apfeldicksaft (mild-fruchtig)

Aus eingedicktem Apfelsaft. Mild, fruchtig, ideal für Joghurt-Müsli, Backen, Saucen. Niedrigerer Süßegrad als Honig.

Marken: Rapunzel, dm Bio.
Preis: 3-6 Euro pro 500 g.

6. Kokosblütensirup oder Kokosblütenzucker (karamellig)

Aus dem Saft der Kokospalmen-Blüten. Geschmack erinnert an Karamell oder braunen Zucker. Niedriger glykämischer Index. Ideal für Backen und Müsli.

Marken: KoRo, Alnatura, Coco Kichererbsen.
Preis: 4-8 Euro pro 250 g.

7. Pflaumen- oder Birnendicksaft (sehr fruchtig)

Aus eingedicktem Pflaumen- oder Birnen-Saft. Sehr regional, eher selten im Supermarkt, aber in Bio-Märkten zu finden. Sehr fruchtige Süße, ideal für Saucen und Glasuren.

Marken: Birkenwald, Erdmannhauser.
Preis: 4-7 Euro pro 500 g.

Welche Alternative ersetzt Honig in welchem Rezept?

Rezept-Typ Beste Alternative
Tee, Kaffee, kalte Getränke Agavendicksaft (löst sich gut)
Pancakes, Waffeln, French Toast Ahornsirup
Müsli, Granola, Joghurt-Bowls Ahornsirup, Dattelsirup oder Reissirup
Backwaren (Kekse, Kuchen) Apfeldicksaft, Reissirup oder Dattelpaste
Salatdressings Agavendicksaft oder Dattelsirup
Marinaden (BBQ, asiatisch) Ahornsirup oder Kokosblütensirup
Asiatische Saucen Reissirup oder Agavendicksaft
Energy-Balls und Smoothies Dattelsirup oder ganze Datteln

Praktische Erkennungs-Tipps

1. Zutatenliste lesen. Honig steht oft erst weiter unten, weil andere Süßungsmittel dominieren. Wer “Honig” auf der Zutatenliste sieht, weiß: nicht vegan.

2. Bei Müsli: oft heimlich enthalten. Crunchy-Müslis und Granolas haben oft Honig als Bindemittel. Vegane Müslis sind explizit gekennzeichnet.

3. Bei Honig-Senf, Honig-Glasur, Tirggel: immer kritisch lesen. Manche haben vegane Varianten, aber nicht alle. V-Label oder explizite “vegan”-Auszeichnung suchen.

4. Lebkuchen: oft mit Honig. Vegane Lebkuchen gibt es (Wibele, Lebkuchen-Schmidt vegan, Bio-Marken), aber sie sind explizit gekennzeichnet.

5. Yufka- und Baklava-ähnliche Süßspeisen. Klassisch mit Honig, aber inzwischen auch mit Ahornsirup oder Dattelsirup variiert.

TIV-Brand-Mark

Häufige Fragen rund um Honig und vegane Alternativen

Aber Bienen sind doch frei und können fliegen wohin sie wollen?

Wild lebende Honigbienen sind selten. Die meisten Bienen, die du im Garten siehst, gehören zu einem Imker, der sie in Kisten züchtet. Sie sind nicht frei in dem Sinne, dass sie sich selbst aussuchen, wo sie ihren Honig hinbringen.

Werden Bienen für die Honig-Produktion getötet?

Nicht aktiv getötet, aber sie sterben durch Stress, Pestizide auf Mandel-Feldern, Krankheiten in dicht gedrängten Völkern, und durch den Entzug ihres eigenen Honigs. Massentodesfälle sind real und werden statistisch erfasst.

Was ist mit Bienenwachs in Lebensmitteln und Kosmetik?

Bienenwachs ist ebenfalls tierisch und nicht vegan. Wird als E901 in Bonbons, Süßigkeiten und einigen Käse-Beschichtungen verwendet. Vegane Alternativen: Karnaubawachs, Candelilla-Wachs (beide pflanzlich).

Ist Pollen vegan?

Bienen-Pollen ist tierisch (wird von Bienen gesammelt) und nicht vegan. Pflanzlicher Pollen, der direkt von Pflanzen gesammelt wird (selten im Handel), wäre vegan.

Kann ich Honig in jedem Rezept 1:1 ersetzen?

Nicht immer. Honig hat eine andere Konsistenz und Süße-Intensität als die meisten pflanzlichen Alternativen. Faustregel: bei flüssigen Süßungsmitteln (Agavendicksaft, Ahornsirup) 1:1 ersetzen, bei pastösen wie Dattelpaste vielleicht etwas mehr nehmen.

Was ist mit “Honig-Aroma”?

Künstliches Honig-Aroma ist meist vegan. Aber bei der Lebensmittelproduktion wird oft natürlicher Honig zusätzlich verwendet. Etiketten genau lesen.

Welche Süßungsmittel sind nährstoff-reicher als Honig?

Dattelsirup und Dattel-Paste enthalten Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Ahornsirup hat Mineralien wie Mangan und Zink. Beide sind nahrhafter als raffinierter Honig, der hauptsächlich aus Glukose und Fructose besteht.

Hat Manuka-Honig nicht spezielle gesundheitliche Eigenschaften?

Manuka-Honig hat antibakterielle Eigenschaften, aber die Studien sind nicht eindeutig und die Effekte werden oft überschätzt. Wer antibakteriell pflanzlich essen will, geht zu Knoblauch, Ingwer, Kurkuma. Honig ist nicht alternativlos.

Yannicks Take: Was ich wirklich nutze

Stand 2026, im neunten Jahr Magazinarbeit und jenseits der eigenen ersten Vegan-Phase: Was unten steht ist die Position, mit der wir gerade arbeiten – nicht die einzig richtige, aber die, die uns am stabilsten durchhilft.

In meinem Haushalt gibt es Agavendicksaft, Ahornsirup und Datteln. Mehr brauche ich nicht. Agavendicksaft für Tee und Müsli (mild, neutral), Ahornsirup für die Pancakes am Wochenende, Datteln für Energy-Balls und Smoothies.

Was ich nicht mache: Honig als “Ausnahme” akzeptieren. Wenn ich vegan lebe, lebe ich vegan. Der Punkt ist nicht, dass ein Löffel Honig pro Jahr meine CO2-Bilanz killt. Der Punkt ist, dass ich konsequent bleibe in dem, was ich vertrete. Wer auf der Suche nach “okay, hier mach ich aber doch ne Ausnahme”-Argumenten ist, findet sie überall, und am Ende ist Veganismus nur noch eine flexible Konsumform.

Wenn jemand “ethisch Honig vom Hof um die Ecke” essen will, ist das eine andere Diskussion. Das ist nicht mein Veganismus, aber ich verstehe die Argumentation. Streng vegan heißt: kein Honig.

Wer Lebkuchen-Saison überlebt: Wibele und Lebkuchen-Schmidt haben vegane Varianten. Wer Glühwein vegan trinken will: mit Agavendicksaft statt Honig süßen, dann ist es ein leckerer veganer Glühwein.

Wenn du dich gerade in der “Ist X eigentlich vegan?”-Phase deiner Umstellung befindest, kannst du auch unsere Master-Liste der überraschend nicht-veganen Lebensmittel durchgehen. Honig ist da nur einer von vielen Punkten.

Wer den vegan-Umstieg gerade systematisch macht, findet im 30-Tage-Plan für Vegan-Einsteiger alle Schritte, inkl. Süßungsmittel-Wechsel.

Bei Schokolade haben wir extra einen Test mit 12 Marken, und für süße Frühstücks-Bowls ist der Aufstrich-Guide 2026 ein guter Ausgangspunkt.

Schönes Süßen, ganz ohne Bienen-Ausbeutung.

Übrigens: Auch hinter E-Nummern verstecken sich Bienenprodukte, E 901 ist zum Beispiel Bienenwachs. Unser E-Nummern-Checker sagt dir zu jedem Zusatzstoff in Sekunden, ob er vegan ist. Und im Plantbased Podcast gibt es jede Woche mehr aus der veganen Welt.

Haeufige Fragen

FAQ - Das fragen andere

Ist Honig vegan? Und was sind die besten Alternativen 2026?
Nein, Honig ist nicht vegan. Er wird von Bienen produziert und in der konventionellen Imkerei den Tieren entzogen, oft mit Zucker-Wasser ersetzt, was Bienen schädigt. Auch “Bio-Honig vom Imker um die Ecke” ist nicht vegan – die Tier-Nutzungs-Frage bleibt.
Was ist mit “ethischem Honig” vom Imker um die Ecke?
Hier wird die Diskussion individuell. Manche Veganer sagen: wenn der Imker seinen Bienen den Großteil des Honigs lässt, keine Flügel beschneidet, kein Zuckerwasser zufüttert, und nur den Überschuss erntet, ist das eine andere Geschichte. Mein Take: Das ist eine persönliche Grenzziehung.
Aber Bienen sind doch frei und können fliegen wohin sie wollen?
Wild lebende Honigbienen sind selten. Die meisten Bienen, die du im Garten siehst, gehören zu einem Imker, der sie in Kisten züchtet. Sie sind nicht frei in dem Sinne, dass sie sich selbst aussuchen, wo sie ihren Honig hinbringen.
Werden Bienen für die Honig-Produktion getötet?
Nicht aktiv getötet, aber sie sterben durch Stress, Pestizide auf Mandel-Feldern, Krankheiten in dicht gedrängten Völkern, und durch den Entzug ihres eigenen Honigs. Massentodesfälle sind real und werden statistisch erfasst.
Was ist mit Bienenwachs in Lebensmitteln und Kosmetik?
Bienenwachs ist ebenfalls tierisch und nicht vegan. Wird als E901 in Bonbons, Süßigkeiten und einigen Käse-Beschichtungen verwendet. Vegane Alternativen: Karnaubawachs, Candelilla-Wachs (beide pflanzlich).
Ist Pollen vegan?
Bienen-Pollen ist tierisch (wird von Bienen gesammelt) und nicht vegan. Pflanzlicher Pollen, der direkt von Pflanzen gesammelt wird (selten im Handel), wäre vegan.
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Schon den Plantbased-Podcast gehört?

Veganismus, Tierschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Artenschutz, alles, was uns gerade umtreibt, gibt es bei Plantbased, unserem Podcast. Wir reden mit Menschen, die etwas zu sagen haben und mit ihrem Leben zeigen, was geht. Auch als Videopodcast auf YouTube.

Schon zu Gast waren u. a. Sarah Connor, Hannes Jaenicke, Paul Watson, Patrik Baboumian, Bibi Heinicke, Atze Schröder, Kerstin Ott, Dr. Zoe Mayer, Maya Leinenbach und Femke Den Haas und viele weitere.

Seit 2019 · This Is Vegan · unabhängig, vegan, manchmal unbequem


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