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Erbsenmilch in zwei Gläsern mit Strohhalm, daneben getrocknete gelbe Erbsen
Erbsenmilch im Glas. Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Erbsenmilch ist ein Pflanzendrink aus Erbsenprotein, Wasser und Pflanzenöl, der neutral schmeckt und mit 2 bis 2,4 g Eiweiß pro 100 ml zwischen Hafer- und Sojamilch liegt. Grüne Farbe und Erbsensuppen-Aroma musst du nicht fürchten: Die Hersteller verarbeiten isoliertes Protein aus gelben Erbsen, der Drink ist weiß und cremig. In Deutschland ist er noch eine Nische, auch weil die Auswahl im Regal klein ist.

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Kurz gesagt

  • Was ist drin? Wasser, 2,5 bis 3 Prozent Erbsenprotein, Rapsöl, Salz, oft Ballaststoffe, Calcium und Vitamine.
  • Eiweiß: 2 bis 2,4 g pro 100 ml, doppelt so viel wie Hafermilch, etwas weniger als Soja.
  • Für wen? Für alle, die Soja, Nüsse oder Gluten meiden wollen oder müssen und trotzdem einen eiweißreicheren Drink suchen.
  • Jod: vly Ungesüsst ist einer der wenigen Pflanzendrinks mit Jod.
  • Kaufen: vly aus Berlin gibt es bei dm und im Onlineshop, dazu Barista-Sorten von Eigenmarken wie enerBiO und Alnatura.

Was ist Erbsenmilch?

Erbsenmilch ist der jüngste der verbreiteten Pflanzendrinks. Während Soja-, Mandel- und Hafermilch aus dem ganzen Rohstoff gewonnen werden, basiert Erbsenmilch auf einem Proteinisolat. Das macht sie technisch zu einem anderen Produkt: Sie ist eher eine gezielt zusammengesetzte Emulsion als ein Auszug aus der Pflanze.

Im Handel steht sie als Erbsendrink oder schlicht als Pflanzendrink Erbse, weil die Bezeichnung „Milch“ in der EU Tiermilch vorbehalten ist. Wie sie sich neben den anderen Sorten schlägt, zeigt unser Überblick zu pflanzlicher Milch. Mehr über Erbsen als Lebensmittel, von Nährwerten bis Kochzeiten, steht in unserem Guide zu Hülsenfrüchten.

So wird Erbsenmilch hergestellt.

Getrocknete gelbe Schälerbsen in einer blauen Schale mit Schaufel
Gelbe Erbsen sind der Rohstoff für Erbsenprotein. Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Ausgangspunkt sind getrocknete gelbe Erbsen. Aus ihnen wird zunächst Erbsenprotein gewonnen, dafür gibt es zwei Verfahren. Beim Nassverfahren werden die gemahlenen Erbsen in leicht alkalischem Wasser aufgeschlossen, das Eiweiß wird anschließend durch Ansäuern ausgefällt und getrocknet. Das Ergebnis ist ein Isolat mit hohem Proteinanteil. Beim Trockenverfahren werden die Erbsen fein gemahlen und die eiweißreichen Partikel per Luftstrom von der Stärke getrennt, das Konzentrat enthält weniger Protein.

Für den Drink wird das Protein mit Wasser und Rapsöl emulgiert. Dazu kommen je nach Hersteller Ballaststoffe wie Inulin oder Zitrusfasern für die Cremigkeit, Phosphate als Säureregulator, Salz, Aromen und die Anreicherung. Beim vly Ungesüsst stehen 3 Prozent Erbsenprotein in der Zutatenliste, beim Sproud Barista 2,5 Prozent.

Nährwerte: Erbsenmilch im Vergleich zu Kuhmilch.

Erbsenmilch ist der Pflanzendrink, der am stärksten „gebaut“ ist, und das sieht man den Nährwerten an. Die Hersteller legen fest, was drin ist, statt nur zu übernehmen, was die Pflanze liefert. Das gilt für Eiweiß und Fett ebenso wie für die Anreicherung.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) befürwortet Pflanzendrinks in ihrem Positionspapier vom September 2024 für Menschen, die wenig oder keine Kuhmilch trinken, hält aber fest, dass sie ohne Anreicherung ernährungsphysiologisch nicht mit Milch gleichzusetzen sind. Sie empfiehlt Drinks mit Calcium und Jod, bei veganer Ernährung auch mit Vitamin B2 und B12, und rät zu Produkten ohne Zuckerzusatz.

je 100 ml Vollmilch 3,5 %* vly Ungesüsst Sproud Barista
Erbsenprotein nicht enthalten 3,0 % 2,5 %
Energie 62 kcal 37 kcal 40 kcal
Fett 3,5 g 2,5 g 3,0 g
Kohlenhydrate 4,0 g 0,2 g 1,9 g
davon Zucker 3,9 g (Laktose) 0 g 1,9 g
Eiweiß 3,6 g 2,4 g 2,0 g
Calcium 117 mg 120 mg 120 mg
Jod 14 µg 11,7 µg nicht enthalten
Vitamin B2 0,14 mg nicht enthalten 0,21 mg
Vitamin B12 0,37 µg 1,5 µg 0,38 µg
* Vollmilch 3,5 % laut Bundeslebensmittelschlüssel (BLS 4.0, Max Rubner-Institut 2025), Werte je 100 g. Pflanzendrinks: Herstellerangaben je 100 ml, abgerufen am 26.09.2026. „zugesetzt“ heißt: laut Zutatenliste enthalten, Menge nicht ausgewiesen.

Eiweiß: solide Mitte

Mit 2 bis 2,4 g Eiweiß pro 100 ml liefert Erbsenmilch mehr als doppelt so viel wie Hafermilch und etwa zwei Drittel von Kuhmilch. Für den Eiweißbedarf allein ist sie damit kein Gamechanger, aber im Müsli oder Smoothie ein spürbares Plus. Wer mehr will, findet bei vly eine High-Protein-Variante. Erbsenprotein steckt übrigens auch in vielen veganen Proteinpulvern, einen Überblick gibt unser Vergleich der veganen Proteinpulver.

Jod und Vitamine

Hier sticht vly heraus. Der vly Ungesüsst ist laut Nährwerttabelle mit 120 mg Calcium, 11,7 µg Jod, 1,5 µg Vitamin B12, 1,5 µg Vitamin D und Selen angereichert. Jod ist unter Pflanzendrinks selten. Vitamin B2 fehlt allerdings in der Liste. Sproud setzt Calcium, B2, B12 und Vitamin D zu, aber kein Jod. Die Barista-Sorte von Sproud ist mit Agavensirup leicht gesüßt, 1,9 g Zucker pro 100 ml.

Fett und Zucker

Erbsendrinks enthalten meist Rapsöl, der Fettgehalt liegt bei 2,5 bis 3 g pro 100 ml. Die ungesüßten Sorten kommen praktisch ohne Zucker aus, weil Erbsenprotein anders als Hafer keine Stärke mitbringt, die sich in Zucker verwandeln könnte.

Angereichert oder Bio?

Bei Erbsendrinks gibt es beides. Bio-Sorten wie der vly Bio Barista, der enerBiO Barista Drink Erbse Naturland von Rossmann oder der Alnatura Pflanzendrink Erbse Barista sind nicht angereichert. Die EU-Öko-Verordnung lässt Vitamine und Mineralstoffe nur zu, wo das Gesetz sie vorschreibt. Auch Calcium aus der Kalkalge Lithothamnium werten die Kontrollbehörden seit einer Klarstellung der EU-Kommission Ende 2023 als unzulässige Anreicherung.

Für den Kaffee spielt das kaum eine Rolle, die Mengen sind klein. Ist Erbsenmilch dein Hauptdrink fürs Müsli, nimm eine angereicherte Variante und behalte Jod und B12 im Blick.

Für wen Erbsenmilch besonders spannend ist.

Der größte Vorteil liegt bei Unverträglichkeiten. Die Erbsendrinks, deren Zutatenlisten wir geprüft haben, enthalten weder Soja noch Nüsse noch glutenhaltiges Getreide. Erbsen gehören nicht zu den 14 Hauptallergenen, die in der EU gekennzeichnet werden müssen. Allergisch reagieren kann man auf Erbsen trotzdem, besonders Menschen mit Erdnussallergie sollten vorsichtig sein, weil beide zu den Hülsenfrüchten gehören. Bei Allergien entscheidet die Zutatenliste samt Spurenhinweis, im Zweifel sprichst du mit deiner Allergologin oder deinem Allergologen. Mehr sojafreie Alternativen sammelt unser Guide Vegan ohne Soja.

Erbsenmilch und Umwelt.

Für Erbsendrinks gibt es keine eigene Zeile im großen Datensatz von Poore und Nemecek (Science, 2018). Zum Vergleich dienen die übrigen Drinks, pro Liter aufbereitet von Our World in Data, und die Werte für Erbsen als Rohstoff:

pro Liter CO2-Äquivalent Fläche Süßwasser
Kuhmilch 3,15 kg 8,95 m² 628 l
Reisdrink 1,18 kg 0,34 m² 270 l
Sojadrink 0,98 kg 0,66 m² 28 l
Haferdrink 0,90 kg 0,76 m² 48 l
Mandeldrink 0,70 kg 0,50 m² 371 l
Quelle: Poore und Nemecek (2018), Science, aufbereitet von Our World in Data. Globale Durchschnittswerte, Erbsendrinks sind im Datensatz nicht enthalten.

Erbsen selbst gehören nach denselben Daten zu den klimafreundlichsten Lebensmitteln, mit rund 0,98 kg CO2-Äquivalent pro Kilo. Andere Hülsenfrüchte liegen im Schnitt bei 1,79 kg. Als Leguminosen binden Erbsen Stickstoff aus der Luft und brauchen dadurch weniger Dünger. Außerdem wachsen sie in Deutschland und Nordeuropa. Rossmann gibt für seinen enerBiO-Erbsendrink an, dass die Erbsen ausschließlich aus Deutschland stammen.

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Sproud nennt für seine Drinks auf der eigenen Website 0,24 bis 0,30 kg CO2-Äquivalent pro Kilo, berechnet von CarbonCloud für den Verkauf in Schweden. Das ist eine Herstellerangabe und nicht direkt mit den Our-World-in-Data-Werten vergleichbar, zeigt aber die Größenordnung.

Offen ist der Aufwand der Verarbeitung: Für das Proteinisolat wird die Erbse zerlegt, nur ein Teil davon landet im Drink. Belastbare, unabhängige Ökobilanzen für Erbsendrinks im deutschen Handel haben wir nicht gefunden.

Geschmack und Verwendung.

Ungesüßte Erbsenmilch schmeckt neutral, je nach Marke mit einer leicht pflanzlich-grünen Note im Abgang. Mit Vanille oder im Kakao verschwindet sie komplett.

  • Kaffee: Barista-Erbsendrinks schäumen dank Eiweiß und Fett gut auf und flocken selten aus. Für den Schaum zu Hause reicht ein einfacher Milchaufschäumer.
  • Müsli und Smoothies: Der neutrale Geschmack lässt Früchten und Nüssen den Vortritt.
  • Backen: Das Eiweiß sorgt für Struktur und Bräunung, in Rührteig und Pfannkuchen funktioniert Erbsenmilch ähnlich wie Sojamilch.
  • Kochen: Béchamel, Gratins und Kartoffelpüree werden cremig, Soßen binden gut.

Erbsenmilch selber machen: geht das?

Ja, allerdings wird das Ergebnis anders als der Drink aus dem Supermarkt. Die Industrie verarbeitet isoliertes Erbsenprotein, zu Hause arbeitest du mit ganzen Erbsen. Deine Erbsenmilch wird dadurch etwas dicker, schmeckt deutlicher nach Hülsenfrucht und enthält weniger Eiweiß pro Glas.

Zutaten für etwa 1 Liter:

  • 100 g getrocknete gelbe Schälerbsen
  • 1 Liter kaltes Wasser, dazu Wasser zum Einweichen und Kochen
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Rapsöl
  • optional 2 Datteln und etwas Vanille, das mildert den Erbsengeschmack

So geht’s:

  • Erbsen über Nacht einweichen, abgießen und gründlich abspülen.
  • In frischem Wasser etwa 30 bis 40 Minuten weich kochen, abgießen und kurz abkühlen lassen.
  • Mit 1 Liter kaltem Wasser, Salz, Öl und Datteln eine gute Minute mixen.
  • Durch einen Nussmilchbeutel oder ein feines Tuch abseihen, in eine Flasche füllen und kühl lagern. Innerhalb von drei Tagen aufbrauchen.

Den Rückstand kannst du wie Erbspüree verwenden, zum Beispiel in Suppen, Dips oder Bratlingen. Rohe Erbsen solltest du übrigens nicht verarbeiten, Hülsenfrüchte gehören vor dem Essen gekocht.

Zum Abseihen reicht ein Nussmilchbeutel. Anreichern lässt sich selbstgemachte Erbsenmilch nicht sinnvoll, Calcium, Jod und B12 fehlen.

Preis: 19 Prozent statt 7 Prozent.

Wie alle Pflanzendrinks zahlen auch Erbsendrinks den vollen Steuersatz: Kuhmilch zählt als Grundnahrungsmittel mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, Pflanzendrinks als Getränk mit 19 Prozent. Warum das so ist, erklären wir im Artikel zur Mehrwertsteuer auf tierische Lebensmittel.

Erbsenmilch kaufen: Marken in Deutschland.

Die Auswahl ist überschaubar. Unsere Marktübersicht basiert auf Hersteller- und Händlerangaben vom September 2026, getestet haben wir die Drinks nicht.

  • vly (Berlin): Die Marke hat mehrere Sorten, darunter Ungesüsst, Barista, Bio Barista, High Protein und Leicht. Der vly Ungesüsst ist einer der wenigen Pflanzendrinks mit Calcium, Jod, B12 und Vitamin D. Bei dm stehen der Bio Barista und der High Protein im Sortiment. vly Erbsendrinks bei Amazon
  • Sproud (Schweden): Sorten wie Unsweetened, Barista und Barista Zero, angereichert mit Calcium, B2, B12 und Vitamin D, ohne Jod. In Deutschland bekommst du Sproud vor allem bei Onlinehändlern, im Supermarkt ist die Marke selten. Sproud bei Amazon
  • enerBiO Barista Drink Erbse Naturland (Rossmann): Bio, mit Erbsen aus Deutschland laut Rossmann, nicht angereichert.
  • Alnatura Pflanzendrink Erbse Barista: Bio-Barista-Drink, nicht angereichert.

Tierethik: Warum Erbsenmilch statt Kuhmilch.

Erbsenmilch ist das Beispiel dafür, dass man einen Drink mit ordentlich Eiweiß, Calcium und Jod bauen kann, ohne ein Tier dafür zu nutzen. Kuhmilch dagegen setzt voraus, dass eine Kuh regelmäßig kalbt. Rund 3,6 Millionen Milchkühe hielten Betriebe in Deutschland im Mai 2026 laut Statistischem Bundesamt.

Kuh und Kalb bleiben dabei selten zusammen. Nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft werden Kälber in der Regel wenige Stunden nach der Geburt von der Mutter getrennt. Männliche Kälber verkaufen die Milchbetriebe nach wenigen Wochen an Mastbetriebe, zum Teil ins Ausland. Nach sieben bis acht Monaten Kälbermast werden sie geschlachtet.

Die Mütter geben laut BLE im Schnitt über 9.400 Kilogramm Milch im Jahr und bleiben nicht lange im Betrieb. Bei Holstein-Kühen liegt die Nutzungsdauer nach Zuchtdaten bei gut drei Jahren, sie verlassen den Hof mit etwa fünfeinhalb Jahren.

Jeder Liter Pflanzendrink ist ein Liter, für den dieser Kreislauf nicht laufen muss. Welcher Drink es wird, ist Geschmackssache.

Häufige Fragen zu Erbsenmilch.

Schmeckt Erbsenmilch nach Erbsen?

Kaum. Die Drinks werden aus isoliertem Erbsenprotein gemacht, nicht aus ganzen Erbsen. Sie sind weiß und neutral, manche haben eine leicht pflanzliche Note. Selbstgemachte Erbsenmilch aus ganzen Erbsen schmeckt deutlich mehr nach Hülsenfrucht.

Ist Erbsenmilch gesund?

Angereichert und ungesüßt ist Erbsenmilch eine gute Wahl: mehr Eiweiß als Hafer- oder Mandeldrink, kaum Zucker, Calcium auf Kuhmilch-Niveau. Achte auf Jod und B12, nicht jede Sorte enthält beides.

Wie viel Eiweiß hat Erbsenmilch?

Die gängigen Sorten liefern 2 bis 2,4 g Eiweiß pro 100 ml, High-Protein-Varianten mehr. Kuhmilch hat rund 3,5 g, Sojamilch 3 bis 3,3 g, Hafermilch etwa 1 g.

Ist Erbsenmilch für Allergiker geeignet?

Oft ja, denn sie ist in der Regel frei von Soja, Nüssen und Gluten. Menschen mit Erdnussallergie sollten vorsichtig sein, weil Kreuzreaktionen mit anderen Hülsenfrüchten möglich sind. Maßgeblich sind Zutatenliste und Spurenhinweis.

Wo kann ich Erbsenmilch kaufen?

In Drogerien wie dm und Rossmann, in Bio-Märkten und online. Die Auswahl im klassischen Supermarkt ist in Deutschland noch klein.

Kann ich Erbsenmilch aufschäumen?

Ja, besonders die Barista-Sorten schäumen gut auf und flocken im Kaffee selten aus.

Weitere Pflanzendrinks

  • Hafermilch: der Allrounder für Kaffee, Müsli und Backen
  • Mandelmilch: leicht, nussig und mit Wasserfrage
  • Sojamilch: der Eiweiß-Champion unter den Pflanzendrinks
  • Pflanzliche Milch: alle Sorten im Überblick, sortiert nach Einsatzgebiet

Methodik und Transparenz

Dieser Guide ist eine Marktübersicht, kein Produkttest. Verkostet haben wir die genannten Drinks für diesen Artikel nicht. Nährwerte und Zutaten stammen von den Seiten der Hersteller und Händler, Stand 26.09.2026. Rezepturen ändern sich, im Zweifel gilt die Angabe auf der Packung. Aussagen zur Gesundheit ersetzen keine ärztliche oder ernährungsfachliche Beratung.

Quellen

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Haeufige Fragen

FAQ - Das fragen andere

Was ist Erbsenmilch?
Erbsenmilch ist der jüngste der verbreiteten Pflanzendrinks. Während Soja-, Mandel- und Hafermilch aus dem ganzen Rohstoff gewonnen werden, basiert Erbsenmilch auf einem Proteinisolat. Das macht sie technisch zu einem anderen Produkt: Sie ist eher eine gezielt zusammengesetzte Emulsion als ein Auszug aus der Pflanze.
Angereichert oder Bio?
Bei Erbsendrinks gibt es beides. Bio-Sorten wie der vly Bio Barista, der enerBiO Barista Drink Erbse Naturland von Rossmann oder der Alnatura Pflanzendrink Erbse Barista sind nicht angereichert. Die EU-Öko-Verordnung lässt Vitamine und Mineralstoffe nur zu, wo das Gesetz sie vorschreibt.
Erbsenmilch selber machen: geht das?
Ja, allerdings wird das Ergebnis anders als der Drink aus dem Supermarkt. Die Industrie verarbeitet isoliertes Erbsenprotein, zu Hause arbeitest du mit ganzen Erbsen. Deine Erbsenmilch wird dadurch etwas dicker, schmeckt deutlicher nach Hülsenfrucht und enthält weniger Eiweiß pro Glas.
Schmeckt Erbsenmilch nach Erbsen?
Kaum. Die Drinks werden aus isoliertem Erbsenprotein gemacht, nicht aus ganzen Erbsen. Sie sind weiß und neutral, manche haben eine leicht pflanzliche Note. Selbstgemachte Erbsenmilch aus ganzen Erbsen schmeckt deutlich mehr nach Hülsenfrucht.
Ist Erbsenmilch gesund?
Angereichert und ungesüßt ist Erbsenmilch eine gute Wahl: mehr Eiweiß als Hafer- oder Mandeldrink, kaum Zucker, Calcium auf Kuhmilch-Niveau. Achte auf Jod und B12, nicht jede Sorte enthält beides.
Wie viel Eiweiß hat Erbsenmilch?
Die gängigen Sorten liefern 2 bis 2,4 g Eiweiß pro 100 ml, High-Protein-Varianten mehr. Kuhmilch hat rund 3,5 g, Sojamilch 3 bis 3,3 g, Hafermilch etwa 1 g.
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