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Veganer Linsensalat mit Kirschtomaten, roter Zwiebel und Petersilie in einer Holzschale auf rustikalem Tisch
Linsensalat mit Tomaten, Zwiebel und Petersilie. Foto: Adobe Stock, Symbolbild
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Linsensalat ist das Gericht, das in unserer Küche am häufigsten vorbereitet wird und am seltensten übrig bleibt. Belugalinsen bleiben nach dem Kochen fest, nehmen das Dressing auf und werden am zweiten Tag besser statt schlechter. Dazu knackiges Gemüse, viel frische Kräuter und ein Dressing aus Zitrone, Senf und Kreuzkümmel, das den erdigen Geschmack der Linsen trägt. Vier Portionen, 35 Minuten, vegan, und ein Mittagessen für drei Tage.

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Welche Linsen für Linsensalat?

Die Sorte entscheidet, ob der Salat funktioniert. Belugalinsen, Berglinsen und Puy-Linsen bleiben bissfest und behalten ihre Form, rote Linsen zerfallen zu Püree und Tellerlinsen werden weich und binden. Für den Salat nimmst du deshalb Beluga (edel, schwarz, leicht erdig), Berglinsen (günstiger, im Ergebnis fast gleich) oder Puy-Linsen (nussig). Welche Linse sonst wozu passt, steht in unserem Linsen-Guide mit allen Sorten und Kochzeiten.

Zutaten für 4 Portionen

Für den Salat:

  • 250 g Belugalinsen (oder Berglinsen)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Minze
  • 50 g Walnüsse (optional)

Für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft (etwa eine Zitrone)
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, schwarzer Pfeffer

Linsensalat mit Paprikawürfeln, Karotte und Zwiebel in einer weißen Schüssel auf hellem Holztisch

Zubereitung

  1. Linsen kochen. Belugalinsen abspülen, mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben, mit etwa 750 ml Wasser bedecken und einen halben Teelöffel Salz zugeben. Aufkochen, dann bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln, bis die Linsen gar sind, aber noch Biss haben. Zwischendurch probieren, das Alter der Linsen entscheidet die Zeit.
  2. Dressing rühren. Während die Linsen kochen, Olivenöl, Zitronensaft, Senf, Ahornsirup, Kreuzkümmel, Paprikapulver, die fein gehackte Knoblauchzehe, einen halben Teelöffel Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren.
  3. Linsen warm anmachen. Linsen abgießen, Lorbeerblatt entfernen, kurz abtropfen lassen und noch warm in das Dressing geben. Warme Linsen nehmen das Dressing auf, kalte lassen es abperlen. Umrühren und 10 Minuten stehen lassen.
  4. Gemüse schneiden. Rote Zwiebel in feine Streifen, Paprika und Gurke in kleine Würfel, Kirschtomaten halbieren. Petersilie und Minze grob hacken.
  5. Mischen. Wenn die Linsen lauwarm sind, Gemüse und Kräuter unterheben. Abschmecken: Fehlt Säure, mehr Zitrone; fehlt Tiefe, mehr Kreuzkümmel und Salz.
  6. Servieren. Lauwarm oder kalt, mit Walnüssen bestreut. Dazu passt Fladenbrot oder ein Löffel Hummus.

Warum die Linsen warm ins Dressing kommen

Gekochte Linsen saugen Flüssigkeit auf, solange sie warm sind. Kommt das Dressing erst auf den kalten Salat, liegt es nur außen auf. Deshalb werden die Linsen direkt nach dem Abgießen angemacht und das Gemüse erst dazugegeben, wenn sie abgekühlt sind, sonst wird die Gurke weich. Salz darf schon ins Kochwasser: Es verlängert die Kochzeit nicht, laut Bundeszentrum für Ernährung lockert es die Zellstruktur sogar. Die Zitrone kommt dagegen erst nach dem Kochen, weil Säure Hülsenfrüchte hart hält.

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Linsensalat mit Tomaten, Petersilie und Walnüssen in einer Holzschale auf einem Holzbrett, daneben Löffel und Brot

Varianten

  • Mit veganem Feta. 100 g einer veganen Feta-Alternative würfeln und zum Schluss unterheben. Welche Sorten unser Team in Deutschland überzeugt haben, steht im Test veganer Käse und im Artikel zur Greek-Taste-Alternative von Züger.
  • Orientalisch. Granatapfelkerne, geröstete Pinienkerne, Minze statt Petersilie und einen Teelöffel Sumach ins Dressing.
  • Roter Linsensalat. Rote Linsen nur 6 bis 8 Minuten kochen, sofort kalt abschrecken und vorsichtig unterheben. Der Salat wird weicher und cremiger, hält aber nur einen Tag.
  • Mit Ofengemüse. Statt rohem Gemüse geröstete Süßkartoffel, Kürbis oder Rote Bete, dann wird aus dem Salat ein warmes Hauptgericht.
  • Als Bowl. Auf Blattsalat mit Avocado und einem Löffel Tahin-Dressing. Mehr Ideen in unserer Sammlung veganer Salate.

Vorbereiten und Aufbewahren

Der Salat hält im Kühlschrank drei Tage und schmeckt am zweiten Tag intensiver, weil die Linsen das Dressing durchziehen. Gurke und Tomaten geben mit der Zeit Wasser ab; wer den Salat für mehrere Tage vorbereitet, hebt sie erst kurz vor dem Essen unter. Zum Mitnehmen im Glas: Linsen unten, Gemüse oben, Kräuter zuletzt. Einfrieren lohnt sich nicht, das Gemüse wird weich.

Mehr mit Linsen und Hülsenfrüchten

Häufige Fragen

Kann ich Linsen aus der Dose nehmen?

Ja. Zwei Dosen (je 400 g, Abtropfgewicht etwa 240 g) abgießen, abspülen und kalt mit dem Dressing mischen. Der Salat wird etwas weicher, weil Dosenlinsen vollständig durchgegart sind, und das Dressing zieht weniger ein. Für ein Mittagessen in zehn Minuten ist das trotzdem die richtige Abkürzung.

Welche Linsen bleiben im Salat fest?

Beluga-, Berg- und Puy-Linsen. Rote und gelbe Linsen zerfallen, Tellerlinsen werden weich.

Wie lange hält Linsensalat?

Drei Tage im Kühlschrank, gut verschlossen. Gurke und Tomaten am besten erst am Tag des Essens dazugeben.

Wie viel Eiweiß hat eine Portion?

Eine Portion enthält rund 60 g trockene Linsen, das entspricht etwa 15 g Eiweiß aus den Linsen (USDA: 24,6 g pro 100 g roh), dazu kommen die Walnüsse. Die Nährwerte der Linsen im Detail stehen im Linsen-Guide.

So haben wir das Rezept entwickelt

Das Rezept folgt dem klassischen Aufbau eines mediterranen Linsensalats: feste Linsensorte, rohes Gemüse, Kräuter, Zitronen-Senf-Dressing. Kochzeit, Salz- und Säurehinweise stammen vom Bundeszentrum für Ernährung („Hülsenfrüchte: Vom Einkauf in die Küche”), die Eiweißangabe aus der USDA-Datenbank (Eintrag 172420). Die Fotos sind Symbolbilder von Adobe Stock. Wenn du das Rezept nachkochst und etwas anders machst, schreib uns, wir nehmen Verbesserungen auf.

Haeufige Fragen

FAQ - Das fragen andere

Welche Linsen für Linsensalat?
Die Sorte entscheidet, ob der Salat funktioniert. Belugalinsen, Berglinsen und Puy-Linsen bleiben bissfest und behalten ihre Form, rote Linsen zerfallen zu Püree und Tellerlinsen werden weich und binden. Für den Salat nimmst du deshalb Beluga (edel, schwarz, leicht erdig), Berglinsen (günstiger, im Ergebnis fast gleich) oder Puy-Linsen (nussig).
Warum die Linsen warm ins Dressing kommen?
Gekochte Linsen saugen Flüssigkeit auf, solange sie warm sind. Kommt das Dressing erst auf den kalten Salat, liegt es nur außen auf. Deshalb werden die Linsen direkt nach dem Abgießen angemacht und das Gemüse erst dazugegeben, wenn sie abgekühlt sind, sonst wird die Gurke weich.
Kann ich Linsen aus der Dose nehmen?
Ja. Zwei Dosen (je 400 g, Abtropfgewicht etwa 240 g) abgießen, abspülen und kalt mit dem Dressing mischen. Der Salat wird etwas weicher, weil Dosenlinsen vollständig durchgegart sind, und das Dressing zieht weniger ein. Für ein Mittagessen in zehn Minuten ist das trotzdem die richtige Abkürzung.
Welche Linsen bleiben im Salat fest?
Beluga-, Berg- und Puy-Linsen. Rote und gelbe Linsen zerfallen, Tellerlinsen werden weich.
Wie lange hält Linsensalat?
Drei Tage im Kühlschrank, gut verschlossen. Gurke und Tomaten am besten erst am Tag des Essens dazugeben.
Wie viel Eiweiß hat eine Portion?
Eine Portion enthält rund 60 g trockene Linsen, das entspricht etwa 15 g Eiweiß aus den Linsen (USDA: 24,6 g pro 100 g roh), dazu kommen die Walnüsse. Die Nährwerte der Linsen im Detail stehen im Linsen-Guide. So haben wir das Rezept entwickelt Das Rezept folgt dem klassischen Aufbau eines mediterranen Linsensalats: feste Linsensorte, rohes Gemüse, Kräuter, Zitronen-Senf-Dressing.
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