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Aus der freien Wirtschaft zum veganen Aktivismus: Chris Popa von ProVeg über die pflanzliche Zukunft

Stand beim Sommerfest in Berlin mit Stehtischen an denen sich Menschen austauschen
Veganes Sommerfest Berlin
An einem Namen kommt man in der deutschen Veggie-Landschaft nicht vorbei, Chris Popa! Chris ist Fundraiser und öffentlicher Redner bei ProVeg International. Er hat eine unglaublich einnehmende Leidenschaft und Hingabe, die Welt zu verbessern. Nach erfolgreichen Studien in Theoretischer Physik und Business Management hat Chris seine Karriere in der freien Wirtschaft aufgegeben, um sich voll und ganz der veganen Bewegung zu widmen. Seit 2017 engagiert er sich unermüdlich, um unsere Gesellschaft mit Empathie und Pragmatismus hin zu einer pflanzlichen Zukunft zu bewegen.

ProVeg International ist eine führende Ernährungsorganisation, die sich dafür einsetzt, den weltweiten Konsum von tierischen Produkten zu reduzieren und den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel zu fördern. Sie ermutigen Regierungen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Einzelpersonen dazu, gesündere und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

In dieser Episode des Plantbased Podcasts nimmt dich Chris mit auf seine beeindruckende Reise, gibt dir einen Einblick in seine Arbeit bei ProVeg und teilt seine Vision einer pflanzlichen Zukunft. Zudem erzählt er, was ProVeg damit zu tun hat, dass er heute vegan lebt und warum ihm das Konzept des effektiven Altruismus so wichtig ist.

Zudem erzählt er uns, warum Kochen die beste Form des Aktivismus sein kann, was das V-Lable genau macht und was beim veganen Sommerfest geplant ist und wie wichtig politische Arbeit für sie ist.

Bereite dich auf eine inspirierende Stunde vor, die dir vielleicht eine neue Perspektive auf das gibt, was auf deinem Teller landet. Also, Kopfhörer auf, lehn dich zurück und lass dich inspirieren!

Das erfährst du im Podcast mit Chris Popa:

„Kochen ist die beste Form des Aktivismus.“

Stand beim Sommerfest in Berlin mit Stehtischen an denen sich Menschen austauschen
Inhalt32 Kapitel
  1. 01In Deutschland und auch darüber hinaus bist du bekannt, wie ein bunter Hund, aber für alle, die dich noch nicht kennen sollten, stelle dich gerne selbst mal kurz vor
  2. 02Warum lebst du denn vegan?
  3. 03Ihr habt ja auch zu dem Thema passend die Veganz Ernährungsstudie* durchgeführt letztes Jahr. Was waren da die zentralen Ergebnisse?
  4. 04Ihr habt auch viele Convenience-Produkte im Angebot. Oft bekommt man dann den Vorwurf des "Chemiebaukastens" vorgesetzt. Wie entkräftest du das?
  5. 05Wie kann man sich denn einen Prozess vorstellen von einem Veganz-Produkt, das in deinem Kopf entsteht, bis es im Supermarkt landet?
  6. 06Zukunftsthema In-Vitro Fleisch! Habt ihr da auch schon dran geforscht, beziehungsweise seid ihr da dran?
  7. 07Wie kam es denn zu der Kooperation mit der Red Bull Arena in Leipzig und wo können wir VEGANZ in Zukunft noch begegnen?
  8. 08Wie reagieren die Sterotyp-Fußball & Metal-Fans denn auf vegane Würte?
  9. 09Wo gibt es eure Produkte denn in weiteren Stadien?
  10. 10Krass, dann seid ihr in Deutschland richtige Game Changer
  11. 11Man bekommt es vermehrt in den sozialen Medien mit. Jeder postet seine vegane Stadion-Wurst
  12. 12Okay, für alle, die sie probieren wollen: Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. War sehr, sehr lecker
  13. 13Genau, einfach was Neues auszuprobieren und dadurch, dass ihr es auch gebrandet habt, hat man schon die Assoziation zur Marke automatisch und dann denkt man sich im Supermarkt: „Habe ich schon probiert.“
  14. 14Wie war denn das bei dir, als du umgestellt hast zu vegan? Gab es da irgendetwas, was dir unglaublich gefehlt hat?
  15. 15Praktisch, dass du ab da "günstig" bei dir selbst einkaufen konntest, oder?
  16. 16Krass, das heißt, du warst bei Daimler vorher und hast dann den Switch gemacht zum veganen Supermarkt. Wie kam es denn dazu?
  17. 17Jetzt ist es so, dass ihr mittlerweile relativ groß seid - wie vorhin schon gesagt, der Börsengang und so weiter. Ich habe von einigen Menschen im Internet gelesen, die euch Sellout deshalb vorwerfen. Wie antwortest du denen?
  18. 18Genau, und wie du sagst: Dafür braucht man Geld
  19. 19Jetzt ist es nicht nur so, dass ihr massig Produkte habt, die nachhaltig sind, sondern auch bei der Verpackung achtet ihr auf die Ökobilanz. Wie setzt ihr das inzwischen um?
  20. 20Im Netz gibt es einige Berichte rund um eure neuen Produkte, wie z.B. das "vegane Ei". Was können wir on top noch in Zukunft von VEGANZ erwarten?
  21. 21Du hast einen Award nach dem anderen abgeräumt. Du bist PETAs Person of the Year, du wurdest von EY als Entrepreneur of the Year nominiert, Gründer des Jahres und und und. Für einige Menschen bist du sicher auch eine Inspirationsquelle. Gibt es aber auch Menschen, die dich inspirieren, beziehungsweise hast du Vorbilder?
  22. 22Nein, das ist der einfachere Weg, aber nicht unbedingt der richtige
  23. 23Und ich finde es auch wichtig, um sich kreativ austoben zu können und sich verwirklichen zu können. So mit Mitarbeiter:innen umzugehen, ist genau der richtige Weg
  24. 24Wo du gerade Widerstände ansprichst: Da kommen doch sicher täglich irgendwelche Lobbyverbände auf dich zu und klopfen bei dir an der Tür und sagen: „Wir wollen nicht, dass du die Veggi-Revolution vorantreibst.“ Gab es da irgendwelche Sachen die letzten Jahre, wo du so arg schlucken musstest, dass du sagst: „Ich schmeiße jetzt alles hin“?
  25. 25Ja, leider, aber du bist einer von denen, die sich da relativ gut positioniert haben, beziehungsweise auch viel machen natürlich entsprechend. Welchen Weg möchtet ihr denn mit Veganz in Zukunft gehen, was Marketingaktivitäten angeht?
  26. 26Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Mittlerweile springt ja auch die Politik darauf an, beziehungsweise wir haben sogar vegane Bundestagsabgeordnete, die da wirklich Vollgas geben, deshalb bin ich auch optimistisch, dass da in Zukunft noch viel, viel mehr in die Richtung passieren wird
  27. 27Das kann ich mir gut vorstellen. Was glaubst du denn, wie die Mitte der Gesellschaft damit umgehen kann, beziehungsweise was man tun kann, um die Politik darauf aufmerksam zu machen?
  28. 28Okay, dann hast du meine Euphorie doch ein bisschen gebremst. Ich schaue trotzdem optimistisch in die Zukunft. Jan, wir sind schon so gut wie am Ende angekommen. Gib uns doch noch zum Ende gerne ein paar motivierende Worte mit auf den Weg, beziehungsweise was möchtest du zum Schluss noch unbedingt loswerden?
  29. 29Hier gibt es die VEGANZ-Produkte:
  30. 30Was macht ProVeg?
  31. 31Chris Popa von ProVeg International im Podcast
  32. 32Regelmäßige News aus der veganen Community findest du auf Instagram!

Was macht ProVeg?

ProVeg e.V. ist eine international agierende Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, eine weltweite pflanzliche Revolution voranzutreiben. Das engagierte Team von ProVeg arbeitet leidenschaftlich daran, den Wandel zu einer nachhaltigen, gesunden und tierfreundlichen Ernährung zu fördern. Durch gezielte Aufklärungsarbeit, innovative Projekte und politisches Engagement setzt sich ProVeg für eine Reduzierung des Konsums tierischer Produkte ein. Die Organisation unterstützt Menschen dabei, pflanzliche Alternativen zu entdecken und umweltbewusste Entscheidungen zu treffen. ProVeg schafft Bewusstsein für die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung und zeigt auf, wie jeder Einzelne durch seine Essgewohnheiten einen positiven Beitrag zum Klima-, Tier- und Gesundheitsschutz leisten kann. Mit seinem globalen Netzwerk, bestehend aus Experten, Unternehmen, Politikern und Verbrauchern, arbeitet ProVeg daran, eine nachhaltige und tierfreundliche Zukunft zu gestalten.

Pavillon mit zwei Hohen Tischen und Barhockern an dem 2 Frauen sitzen. Im Pavillon hängt ein grünes Plakat mit der Aufschrift "ask a vegan"

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Chris Popa von ProVeg International im Podcast

Den PLANTBASED Podcast mit Chris Popa kannst du jetzt hier hören:

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„Es ist wichtig, dass Organisationen wie ProVeg eine starke Stimme in der Politik zu haben, damit wir pflanzliche Ernährung mehr in den Vordergrund rücken.“

Sommerfest in Berlin mit einigen Ständen zwischen denen viele Leute herumlaufen. Im Vordergrund ein altes Ehepaar das Arm in Arm entlang läuft

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Yannick Haldenwanger

Maya Leinenbach im Interview: So wurde sie vegane Food-Queen

Maya Leinenbach ist gerade 18 Jahre alt geworden, hat mittlerweile über 2 Millionen Follower:innen auf Instagram und begeistert diese täglich mit neuen veganen Rezepten. Eine der erfolgreichsten Vegan Influencerinnen Deutschlands.

Ihr Geheimrezept: Leckere,  vegane Rezepte, die sich einfach nachkochen oder backen lassen und dazu noch schmecken. 

Auch Olli Schulz empfiehlt im neuen „Fest & Flauschig“-Podcast den veganen Erdnusseintopf von Maya Leinenbach.

Besonders sympathisch zeigt die junge Saarländerin auf ihrem Instagram-Channel Fitgreenmind, wie einfach vegane Ernährung sein kann. 

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