Gemütliches Café-Interieur mit Sofas und Tischen
Berlins vegane Szene reicht vom Sternerestaurant bis zum Imbiss um die Ecke.
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Berlin ist die Stadt, in der ein veganes Restaurant einen Michelin-Stern hält und drei Ecken weiter jemand seit 2006 Seitan vom Spieß säbelt. Rund 140 rein vegane Restaurants, Cafés, Imbisse und Eisdielen zählt der Stadtplan von Berlin-Vegan für das erste Halbjahr 2026. Das Problem ist also nicht, vegane Restaurants in Berlin zu finden. Das Problem ist, aus 140 Optionen die richtige für deinen Abend zu picken.

Genau dafür ist dieser Guide da. Keine alphabetische Liste, kein Verzeichnis. Sondern 15 Adressen, sortiert nach dem, was du eigentlich vorhast: Date Night, schneller Hunger, langes Frühstück, Ramen-Ersatz-Gelüste oder einfach Donuts.

Die 3 besten Adressen in Kürze

  • Fine Dining: Bonvivant in Schöneberg. Michelin-Stern plus Grüner Stern, seit 2025 komplett vegan. Das derzeit beste Argument für einen besonderen Abend.
  • Casual: 1990 Vegan Living in Friedrichshain. Vietnamesische Tapas, faire Preise, immer voll. Zu Recht.
  • Frühstück: Ataya Caffe in Prenzlauer Berg. Afro-italienische Küche, sonntags Brunch-Buffet. Gibt es so kein zweites Mal in der Stadt.

Alle 15 Adressen im Überblick

Restaurant Bezirk Küche Preis Perfekt für
Bonvivant Schöneberg Fine Dining, saisonal €€€ Den ganz großen Anlass
Kopps Mitte Fine Dining, regional €€€ Date Night + Wochenend-Brunch
FREA Mitte Zero Waste, saisonal €€€ Essen mit Haltung
Lucky Leek Prenzlauer Berg Fine Dining, Menüs €€€ Klassisches Gourmet-Dinner
Vöner Friedrichshain Döner, Imbiss Schnellen Hunger mit Kultstatus
Vedang mehrere Standorte Burger, Fast Food Burger beim Shopping-Trip
Ataya Caffe Prenzlauer Berg Afro-italienisch €€ Sonntagsbrunch
Café Vux Neukölln Café, Torten, Bao Kaffee und Kuchen im Kiez
SOY Mitte Vietnamesisch €€ Mittagspause in Mitte
1990 Vegan Living Friedrichshain Vietnamesische Tapas €€ Abend mit Freund:innen
Chay Long Kreuzberg, Neukölln, P-Berg Vietnamesisch €€ Pho-Abende, verlässlich
Feel Seoul Good Prenzlauer Berg Koreanisch €€ Bibimbap und Tischgrill
Li.ke Thai Vegan Friedrichshain Thailändisch €€ Tapas-Bowls am Boxi
Goura Pakora Friedrichshain Vedisch-indisch Currys ohne Schnickschnack
Brammibal's Donuts mehrere Standorte Donuts, Kaffee Das süße Finale

So haben wir ausgewählt: Alle 15 Adressen haben wir im Juli 2026 einzeln gegengecheckt: aktuelle Öffnungsdaten, Reviews aus 2025 und 2026, eigene Websites. Drei frühere Klassiker (The Bowl, Sfizy Veg, Let It Be) sind rausgeflogen, weil sie dauerhaft geschlossen haben. Keine bezahlten Platzierungen, keine Pay-to-play-Liste. Öffnungszeiten ändern sich in Berlin schnell, ein Blick auf die verlinkte Website vor dem Besuch lohnt immer.

Fine Dining und Date Night

Vegane Bowl mit Quinoa und frischem Gemüse auf Holztisch
Vegane Fine-Dining-Küche in Berlin muss sich vor keinem klassischen Restaurant verstecken.

Berlin kann gehobene vegane Küche wie kaum eine andere Stadt in Europa. Was hier in den letzten Jahren passiert ist, hätte 2015 niemand geglaubt: Damals galt ein veganes Menü über drei Gänge als exotisches Experiment. Heute konkurrieren in der Stadt gleich mehrere Häuser auf einem Niveau, für das man früher nach Kopenhagen fliegen musste. Vier Adressen, bei denen du reservieren solltest, und zwar rechtzeitig. Freitag- und Samstagabende sind bei allen vieren oft Wochen im Voraus weg.

Bonvivant (Schöneberg) €€€

Das Bonvivant in der Goltzstraße ist der aktuelle Höhepunkt der veganen Gastro-Geschichte Berlins: Michelin-Stern seit 2023, dazu der Grüne Stern für Nachhaltigkeit. Anfang 2025 hat Küchenchef Nikodemus Berger das Abendmenü komplett vegan gestellt, seit 2026 ist auch der Brunch ohne Milch und Ei. Damit ist das Bonvivant eines von nur einer Handvoll rein veganer Sternerestaurants weltweit. Fünf bis sechs Gänge, viel Grill, viel Finesse. Den Zusatz “Cocktail Bistro” hat das Haus im April 2026 aus dem Namen gestrichen, die Drinks sind trotzdem geblieben. Wenn du jemanden beeindrucken willst: hier.

Kopps (Mitte) €€€

Das Kopps in der Linienstraße kocht seit Jahren vegane Menüs mit drei bis sieben Gängen, saisonal und regional, und war eines der ersten gehobenen Restaurants Europas mit Klimaneutralitäts-Zertifikat. Was viele nicht wissen: Am Wochenende gibt es hier auch Brunch, was das Kopps zur seltenen Doppel-Adresse macht. Abends Kerzenlicht-Dinner, samstagmorgens Katerfrühstück auf Sterneniveau-Anspruch. Mitte-typisch nicht billig, aber jeden Euro wert.

FREA (Mitte) €€€

Das FREA in der Torstraße war das weltweit erste vegane Zero-Waste-Restaurant, und das Konzept ist keine Marketing-Floskel: Was in der Küche übrig bleibt, wandert in eine hauseigene Kompostiermaschine und geht als Erde zurück an die Höfe in Brandenburg, von denen das Gemüse kommt. Sauerteigbrot aus der eigenen Bäckerei, Schokolade selbst gemacht, Menü oder à la carte. Essen mit komplett rundem Kreislauf, ohne dass es sich nach Öko-Seminar anfühlt.

Lucky Leek (Prenzlauer Berg) €€€

Das Lucky Leek in der Kollwitzstraße ist der Veteran unter Berlins veganen Gourmet-Adressen und steht im Guide Michelin (empfohlen, ohne Stern). Es gibt Tastingmenüs mit drei bis sieben Gängen, klassisch aufgebaut, handwerklich sauber. Geöffnet ist abends von Mittwoch bis Sonntag. Wer das Bonvivant nicht gebucht bekommt oder es eine Spur ruhiger mag, ist hier richtig.

Streetfood und schnelle Küche

Veganer Burger mit Portobello, Rucola und Zwiebeln
Von Smashed Burgern bis Döner: Berlins veganes Streetfood ist eine eigene Liga.

Das andere Ende der Skala, und ehrlich gesagt die Kategorie, in der Berlin sein wahres Gesicht zeigt. Hier wird nicht plattiert, hier wird eingepackt.

Vöner (Friedrichshain) €

Der Vöner ist Berliner Vegan-Folklore: Seit 2006 dreht sich in der Boxhagener Straße, zwischen Boxi und Ostkreuz, der Seitan-Spieß. Der vegane Döner war hier Programm, lange bevor jeder Imbiss ein “plant-based” ins Schaufenster klebte. Dazu gibt es vegane Burger, Börek, sogar Fish and Chips ohne Fisch, und Ayran auf Pflanzenbasis. Nicht schick, dafür ehrlich, günstig und satt machend. Pflichtprogramm bei jedem Friedrichshain-Besuch.

Vedang (mehrere Standorte) €

Vedang macht seit 2019 vegane Burger an Orten, an denen man sonst gastronomisch verloren wäre: Mall of Berlin, Alexa-Foodcourt, Bikini Berlin, dazu ein Laden in der Kastanienallee, der bis Mitternacht offen hat. Patties von Beyond Meat oder aus eigener Rezeptur, Nuggets, Chili-Cheese-Fries. Fast Food eben, nur ohne Tier. Die Standorte wechseln gelegentlich, kurz vorher checken schadet nicht.

Frühstück und Café

Avocado-Toast mit Kürbis und Chiasamen auf Vollkornbrot
Zum veganen Frühstück gehört in Berlin längst mehr als Avocado-Toast, aber der geht immer.

Veganes Frühstück ist in Berlin längst kein Sonderwunsch mehr, aber komplett vegane Cafés mit eigener Handschrift bleiben rar. Diese zwei haben sie.

Ataya Caffe (Prenzlauer Berg) €€

Sardinien trifft Senegal: Elisabetta und Bachir kochen im Ataya Caffe in der Zelterstraße afro-italienisch, komplett vegan und ziemlich einzigartig. Hausgemachte gefüllte Pasta neben Yassa und Mafe, dazu Ciabatta-Sandwiches, für die Stammgäste quer durch die Stadt fahren. Sonntags gibt es ein afro-italienisches Brunch-Buffet, samstags Frühstück à la carte. Kein WLAN, keine Laptops, dafür Gespräche. Genau so soll ein Kiez-Café sein.

Café Vux (Neukölln) €

Das Café Vux in der Wipperstraße ist klein, versteckt und eine der charmantesten veganen Kuchen-Adressen der Stadt. Torten, Cupcakes und Bagels aus eigener Backstube, dazu gedämpfte Bao Buns und wechselnde Suppen. Alles hausgemacht, alles vegan. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, und weil der Laden eher Wohnzimmer als Systemgastronomie ist, lieber vorher auf die Website schauen. Für ein langsames Wochenend-Frühstück abseits der Touri-Pfade gibt es kaum etwas Besseres.

Asiatisch vegan: die stärkste Liga der Stadt

Dampfende Nudeln werden mit Stäbchen aus einer Schüssel gehoben
Vietnamesisch, thailändisch, koreanisch: Die asiatische Küche ist Berlins stärkste vegane Kategorie.

Wenn Berlin in einer veganen Disziplin Weltklasse ist, dann hier. Die vietnamesische Community hat die Stadt mit pflanzlicher Küche geprägt, längst sind Korea, Thailand und Indien nachgezogen.

SOY (Mitte) €€

Das SOY in der Rosa-Luxemburg-Straße kocht vietnamesisch, komplett vegan und auf einem Niveau, das auch Fleischesser:innen regelmäßig sprachlos macht. Pho, Tapas, Curries, dazu ordentliche Cocktails. Werktags gibt es ein Mittagsmenü mit Hauptgericht plus Vorspeise oder Getränk für unter zehn Euro, was für diese Lage in Mitte fast schon frech günstig ist.

1990 Vegan Living (Friedrichshain) €€

Das 1990 Vegan Living in der Krossener Straße serviert vietnamesische Tapas: viele kleine Teller, alles frisch, alles auf den Tisch, alle probieren alles. 96 Prozent Weiterempfehlung bei über 700 Bewertungen sprechen für sich. Reservieren kannst du nicht, und bezahlt wird bar, also plan bei vollem Laden etwas Wartezeit ein. Der beste Ort in dieser Liste für einen unkomplizierten Abend mit Freund:innen.

Chay Long (Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg) €€

Chay Long gibt es dreimal in Berlin: Dieffenbachstraße, Hasenheide und Raumerstraße. Die Idee stammt aus Phnom Penh, wo die Gründer:innen ein vegetarisches Restaurant einer buddhistischen Klostergemeinschaft kennengelernt haben, seit Mai 2017 wird sie in Berlin durchgekocht. Sommerrollen und Pho sind die sicheren Bänke. Kein Hype-Laden, sondern das vegane Äquivalent zum verlässlichen Stamm-Italiener.

Feel Seoul Good (Prenzlauer Berg) €€

Koreanisch und komplett vegan ist auch 2026 noch eine Nische, und Feel Seoul Good in der Husemannstraße füllt sie mit Bravour. Bibimbap, Jajangmyeon und veganes Korean BBQ mit mariniertem Soja-Fleischersatz direkt vom Tischgrill. Die Portionen sind großzügig, der Laden hell und unaufgeregt. Wer koreanische Küche liebt und dachte, das Thema sei vegan gestorben, wird hier sehr glücklich.

Li.ke Thai Vegan (Friedrichshain) €€

Direkt am Boxhagener Platz sitzt mit Li.ke das erste komplett vegane Thai-Restaurant Deutschlands. Das Konzept: Tapas-Bowls, über 20 kleine Schalen von Papayasalat bis Zitronengras-Curry, die du dir frei zusammenstellst. Pad Thai gibt es natürlich auch. Fischsauce? Fehlanzeige, und man vermisst sie keine Sekunde. Perfekt, wenn am Tisch alle etwas anderes wollen.

Goura Pakora (Friedrichshain) €

Das Goura Pakora in der Krossener Straße kocht vedisch: indische Küche ohne Zwiebeln, Knoblauch, Pilze und Essig, dafür mit viel Gemüse, Pakoras und Süßem aus eigener Herstellung. 2016 brannte der ursprüngliche Laden komplett aus, zwei Jahre später kam das Comeback in größeren Räumen. Günstig, herzlich, sättigend. Und eine der wenigen Adressen der Stadt, bei der auch Ayurveda-Fans nichts zu meckern haben.

Süßes: Donuts, Eis und der Rest

Brammibal’s Donuts (mehrere Standorte) €

Brammibal’s hat aus veganen Donuts ein kleines Imperium gebaut: inzwischen 15 Standorte in Berlin und Hamburg, seit Juni 2026 sogar einer im Terminal 1 des BER. Das Original am Maybachufer bleibt der schönste, direkt am Landwehrkanal. Die Sorten wechseln ständig, von klassisch glasiert bis Matcha oder saisonalen Specials. Dass hier alles ohne tierische Zutaten läuft, merkt man nur am Schild. Der Beweis, dass vegan und Massentauglichkeit sich nicht ausschließen.

Und fürs Eis danach: Das Balaram in der Gabriel-Max-Straße am Boxhagener Platz schöpft seit 2016 die Sorten des Berliner Herstellers Eiskontor, komplett vegan, 18 wechselnde Sorten und mit Gratis-Toppings an der Theke. Liegt praktischerweise genau in dem Kiez, in dem du nach 1990 Vegan Living oder Li.ke sowieso schon stehst.

Drei praktische Dinge, die du vor dem Besuch wissen solltest

Bargeld mitnehmen. Berlin bleibt Berlin: Gerade die kleineren Läden wie das 1990 Vegan Living nehmen nur Cash. Ein Zwanziger in der Tasche erspart dir den peinlichen Sprint zum Automaten.

Reservieren, aber richtig. Bei den Fine-Dining-Adressen führt kein Weg an einer Reservierung vorbei, teils Wochen vorher. Die Casual-Läden fahren dagegen oft eine strikte No-Reservation-Politik. Unter der Woche ab 18 Uhr kommst du fast überall spontan unter, am Wochenende wird es ab 19 Uhr eng.

Öffnungszeiten checken. Viele inhabergeführte Läden haben Ruhetage (montags trifft es am häufigsten) oder machen spontan Betriebsferien. Alle Restaurants in diesem Guide sind oben direkt auf ihre Website verlinkt, ein Klick vor dem Losfahren kostet nichts.

Was sich in Berlins veganer Szene gerade verändert

Ein ehrliches Wort: Die Szene ist in Bewegung, und nicht jede Nachricht ist gut. Klassiker wie The Bowl an der Warschauer Straße, die vegane Pizzeria Sfizy Veg und die Crêperie Let It Be haben dauerhaft geschlossen. Mit Veganz ist 2026 sogar der Berliner Vegan-Pionier schlechthin in die Insolvenz gerutscht.

Gleichzeitig eröffnen neue Läden, Sterne-Häuser stellen komplett auf pflanzlich um, und Brammibal’s expandiert bis an den Flughafen. Die Richtung stimmt also, nur die einzelnen Namen wechseln schneller als früher. Genau deshalb prüfen wir die Adressen in diesem Guide, statt alte Listen abzuschreiben. Wenn du generell wissen willst, wie du unterwegs pflanzlich gut durchkommst, lies unseren Praxis-Guide für veganes Reisen. Und falls du nach dem Berlin-Trip Lust auf mehr hast: So findest du neue vegane Produkte immer als Erste:r.

Wie viele vegane Restaurants gibt es in Berlin?

Der vegane Stadtplan von Berlin-Vegan listet für das erste Halbjahr 2026 rund 140 rein vegane Restaurants, Cafés, Imbisse, Bars und Eisdielen. Auf HappyCow kommen noch hunderte veganfreundliche Läden mit pflanzlichen Optionen dazu. Damit gehört Berlin seit Jahren zu den veganfreundlichsten Städten der Welt, in Europa spielt nur London in einer ähnlichen Liga.

Welches vegane Restaurant in Berlin hat einen Michelin-Stern?

Das Bonvivant in Schöneberg. Es hält seit 2023 einen Michelin-Stern plus den Grünen Stern für Nachhaltigkeit und hat Anfang 2025 die komplette Abendkarte vegan gestellt, seit 2026 auch den Brunch. Damit war es das sechste rein vegane Sternerestaurant weltweit. Das Lucky Leek in Prenzlauer Berg wird ebenfalls im Guide Michelin geführt, allerdings als Empfehlung ohne Stern.

Wo kann man in Berlin vegan frühstücken?

Die stärksten Optionen aus diesem Guide: das Ataya Caffe in Prenzlauer Berg mit seinem afro-italienischen Sonntagsbrunch, das Café Vux in Neukölln für Kuchen und ruhige Vormittage, und Brammibal’s für Donuts plus Kaffee an inzwischen 15 Standorten. Der Geheimtipp fürs besondere Wochenende: der Brunch im Kopps in Mitte, wo sonst abends Fine-Dining-Menüs serviert werden.

Welcher Bezirk ist am besten für veganes Essen?

Friedrichshain, ohne Wettbewerb: Rund um den Boxhagener Platz liegen Vöner, 1990 Vegan Living, Li.ke Thai Vegan, Goura Pakora und das Balaram in Laufweite zueinander. Du kannst dort einen kompletten veganen Food-Tag verbringen, ohne die S-Bahn zu sehen. Prenzlauer Berg folgt dicht dahinter mit Lucky Leek, Feel Seoul Good, Ataya Caffe und Chay Long. Für Fine Dining zieht es dich dagegen nach Mitte und Schöneberg.

Haeufige Fragen

FAQ - Das fragen andere

Was sich in Berlins veganer Szene gerade verändert?
Ein ehrliches Wort: Die Szene ist in Bewegung, und nicht jede Nachricht ist gut. Klassiker wie The Bowl an der Warschauer Straße, die vegane Pizzeria Sfizy Veg und die Crêperie Let It Be haben dauerhaft geschlossen.
Wie viele vegane Restaurants gibt es in Berlin?
Der vegane Stadtplan von Berlin-Vegan listet für das erste Halbjahr 2026 rund 140 rein vegane Restaurants, Cafés, Imbisse, Bars und Eisdielen. Auf HappyCow kommen noch hunderte veganfreundliche Läden mit pflanzlichen Optionen dazu.
Welches vegane Restaurant in Berlin hat einen Michelin-Stern?
Das Bonvivant in Schöneberg. Es hält seit 2023 einen Michelin-Stern plus den Grünen Stern für Nachhaltigkeit und hat Anfang 2025 die komplette Abendkarte vegan gestellt, seit 2026 auch den Brunch. Damit war es das sechste rein vegane Sternerestaurant weltweit.
Wo kann man in Berlin vegan frühstücken?
Die stärksten Optionen aus diesem Guide: das Ataya Caffe in Prenzlauer Berg mit seinem afro-italienischen Sonntagsbrunch, das Café Vux in Neukölln für Kuchen und ruhige Vormittage, und Brammibal’s für Donuts plus Kaffee an inzwischen 15 Standorten.
Welcher Bezirk ist am besten für veganes Essen?
Friedrichshain, ohne Wettbewerb: Rund um den Boxhagener Platz liegen Vöner, 1990 Vegan Living, Li.ke Thai Vegan, Goura Pakora und das Balaram in Laufweite zueinander. Du kannst dort einen kompletten veganen Food-Tag verbringen, ohne die S-Bahn zu sehen.

Schon den Plantbased-Podcast gehört?

Veganismus, Tierschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Artenschutz, alles, was uns gerade umtreibt, gibt es bei Plantbased, unserem Podcast. Wir reden mit Menschen, die etwas zu sagen haben und mit ihrem Leben zeigen, was geht. Auch als Videopodcast auf YouTube.

Schon zu Gast waren u. a. Sarah Connor, Hannes Jaenicke, Paul Watson, Patrik Baboumian, Bibi Heinicke, Atze Schröder, Kerstin Ott, Dr. Zoe Mayer, Maya Leinenbach und Femke Den Haas und viele weitere.

Seit 2019 · This Is Vegan · unabhängig, vegan, manchmal unbequem


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