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Luftaufnahme des Berief-Werks in Beckum mit Solardach und Lkw-Verladung
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Vierzig Jahre lang war Berief aus Beckum einer der größten unabhängigen Hersteller pflanzlicher Lebensmittel in Deutschland. Seit Juli 2026 ist das vorbei: Die Berief Food GmbH gehört jetzt vollständig zur Unternehmensgruppe Theo Müller, dem Konzern hinter Müllermilch. Für alle, die pflanzlich einkaufen, ist das mehr als eine Randnotiz aus der Wirtschaftspresse. Denn Berief steckt auch dort, wo kein Berief draufsteht.

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Das Wichtigste in Kürze

Die Unternehmensgruppe Theo Müller (UTM) hat den Pflanzendrink- und Tofu-Hersteller Berief vollständig übernommen. Angekündigt am 7. Mai 2026, ist der Kauf laut vegconomist seit Anfang Juli mit den Freigaben des deutschen und österreichischen Kartellamts vollzogen. Berief soll als weitgehend eigenständige Einheit weiterarbeiten.

Heikel für bewusste Käufer*innen: Berief produziert laut Augsburger Allgemeine als Soja Food GmbH auch für Eigenmarken von Drogerien, Aldi, Lidl und Edeka. Wer den Konzern meiden will, sieht das der Packung nicht an.

Wer hier wen gekauft hat

Luftaufnahme des Berief-Werks in Beckum mit Solardach und Lkw-Verladung
Das Berief-Werk in Beckum: Hier entstehen Pflanzendrinks und Tofu, künftig unter dem Dach von Müller. Bild: Berief Food GmbH

Berief, 1985 gegründet, machte laut eigener Pressemitteilung zuletzt rund 113 Millionen Euro Umsatz bei etwa 12 Millionen Euro EBITDA. Für die Expansion in die Benelux-Staaten und nach Osteuropa brauchte das Familienunternehmen Kapital, prüfte nach eigenen Angaben Minderheitsbeteiligungen und Partnerschaften, und entschied sich am Ende für den Komplettverkauf. Der bisherige Eigentümer Marcus Berief erklärte dazu: „Ich gebe das Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sichere Hände.”

Der Käufer ist eine andere Größenordnung: Die Unternehmensgruppe Theo Müller zählt laut dem Branchenranking des Milchindustrie-Verbands zu den größten Molkereiunternehmen der Welt und erwirtschaftete laut Campact zuletzt fast 10 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Chairman Stefan Müller nannte den Kauf laut Augsburger Allgemeine einen „wichtigen strategischen Schritt”, mit dem die Gruppe ihre Aktivitäten in diesem „Zukunftsmarkt” ergänzen will. Die UTM will laut vegconomist kurzfristig in zwei zusätzliche Abfüllanlagen in Beckum investieren.

Man kann das nüchtern lesen: Ein Milchkonzern kauft sich Kompetenz in dem Markt, der seiner Kernkategorie Marktanteile abnimmt, wie es auch unsere Analyse zum Plant-based-Markt in Deutschland zeigt. Die Frage ist nur, wessen Kasse künftig bei jedem Berief-Haferdrink mitklingelt.

Die Markenwelt: Müller ist viel mehr als Müllermilch

Infografik: 17 Marken der Unternehmensgruppe Theo Müller von Müllermilch über Weihenstephan und Landliebe bis Homann, neu dabei Berief
Quellen: muellergroup.com, Campact, Stand 28.08.2026. Grafik: This Is Vegan
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Wer „Müller meiden” mit „keine Müllermilch kaufen” übersetzt, unterschätzt den Konzern deutlich. Welche Tofu- und Pflanzendrink-Marken dagegen weiterhin unabhängig sind, zeigt unsere laufend aktualisierte Ampel-Übersicht. Zur Gruppe gehören laut Konzernwebsite unter anderem die Molkereimarken Weihenstephan, Sachsenmilch, Landliebe, Elinas, Lünebest, Biotiful Gut Health, Almhof, Loose, Harzbube und Bönsel, dazu im Bereich Fisch, Feinkost, Dressings und Soßen die Marken Nordsee (Handelsprodukte), Homann, Nadler, Hamker, Graal und Lisner. Und seit Juli eben auch Berief, die erste rein pflanzliche Marke im Portfolio.

Müller im Kühlregal: Diese Eigenmarken kommen aus Müller-Molkereien

Auch ohne Müller-Logo landet Ware aus dem Konzern im Einkaufswagen. Laut einer Recherche von heidelberg24 (Stand 2. Januar 2026) stellt die Unternehmensgruppe Theo Müller diese Handelsmarken-Produkte her. Die Marken selbst gehören den Händlern, produziert wird in Molkereien der Gruppe:

  • Aldi Nord: Biac / Milsa+ (Joghurt), Grazil (Joghurt-Drink), Hofburger (Gouda, Maasdamer), Milsani (H-Milch, Joghurt), Sontner / Sontner Grazil (Joghurt), Ursi (Sahne-Milchreis, Pudding)
  • Aldi Süd: Biac (probiotischer Fitness-Drink), Desira (Joghurt, Milchreis, Buttermilch-Dessert, Kefir), Milfina (Butter)
  • Lidl: Milbona (Butter, Gouda)
  • Edeka: Gut & Günstig (Buttermilch)
  • Rewe: ja! (Buttermilch)
  • Kaufland: K-Classic (Sahne-Milchreis)
  • Netto Marken-Discount: Gutes Land (Frischkäse, Kefir, Milchdrink)
  • Norma: Landfein (Buttermilch-Dessert)

Wichtig: Nicht jedes Produkt einer dieser Eigenmarken stammt von Müller, und Händler können ihre Lieferanten wechseln. Verlässlicher ist ein Blick auf das ovale Molkereikennzeichen auf der Packung. DE BY 718 EG steht laut Betriebsnummern-Verzeichnis für die Molkerei Alois Müller in Aretsried, DE SN 016 EG für Sachsenmilch in Leppersdorf, die ebenfalls zur Gruppe gehört. Wer zu Pflanzendrinks, veganem Joghurt oder pflanzlicher Butter greift, stellt sich diese Frage im Kühlregal gar nicht erst.

Infografik: Handelsmarken von Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, Kaufland, Netto und Norma, die laut heidelberg24 von der Unternehmensgruppe Theo Müller hergestellt werden, dazu die Molkereikennzeichen DE BY 718 EG und DE SN 016 EG
Quellen: heidelberg24.de (02.01.2026), das-ist-drin.de. Grafik: This Is Vegan
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Das Eigenmarken-Problem: Berief steckt auch dort, wo es nicht draufsteht

Nach Bekanntwerden der Übernahme kündigten viele Menschen online an, künftig neben den Müller-Marken auch Berief zu meiden. Die Augsburger Allgemeine zitiert einen Reddit-Nutzer mit den Worten: „Kann der AfD-Heini nicht mal aufhören, Marken zu kaufen, deren Produkte ich gerne esse?”

Nur: So einfach ist das Meiden nicht. Denn Berief produziert laut Augsburger Allgemeine als Soja Food GmbH auch für Eigenmarken von Drogerien, Aldi, Lidl und Edeka. Die Verbindung ist über das Handelsregister nachvollziehbar: Beim Amtsgericht Münster ist die SOJA Food GmbH in Beckum (HRB 16843) eingetragen, als Geschäftsführer: Marcus Berief.

Infografik: Berief produziert als Soja Food GmbH laut Augsburger Allgemeine auch für Eigenmarken von Aldi, Lidl, Edeka und Drogerien
Quellen: Augsburger Allgemeine, Handelsregister via northdata.de. Grafik: This Is Vegan
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Ehrlich bleibt dieser Befund nur mit seinen Grenzen. Welche Eigenmarken-Produkte konkret aus Beckum stammen, ist nicht öffentlich, Händler nennen ihre Lieferanten in der Regel nicht. Und Eigenmarken-Hersteller können jederzeit wechseln: Dass ein Haferdrink heute von Berief kommt, heißt nicht, dass es die nächste Charge auch tut. Ein zielgenauer Boykott ist bei Eigenmarken deshalb praktisch kaum möglich. Genau das macht die Sache für bewusste Käufer*innen so unbefriedigend: Wer im Discounter zum günstigen Pflanzendrink greift, kann seit Juli schlicht nicht mehr ausschließen, dabei die Müller-Gruppe mitzufinanzieren.

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Der Gründer und die AfD: Was belegt ist

Campact-Fassadenprojektion Jetzt mit AfD-Geschmack neben dem Berliner Fernsehturm
Campact-Projektion in Berlin: Die Kampagne gegen Müllers AfD-Nähe lief in acht Städten. Bild: Campact

Warum reagieren so viele Menschen allergisch auf den Namen Müller? Der Reihe nach, und streng entlang dessen, was dokumentiert ist.

Im Herbst 2023 wurden erstmals Fotos veröffentlicht, die Firmengründer Theo Müller mit AfD-Chefin Alice Weidel in einem Restaurant in Cannes zeigen. Müller machte aus seiner Haltung anschließend kein Geheimnis: Auf die Frage der Neuen Zürcher Zeitung (1. Februar 2024), ob er interessierter Beobachter oder Sympathisant der AfD sei, antwortete er: „Irgendwas dazwischen.” Im selben Interview schlug er der CDU in Sachsen vor, der AfD eine Koalition anzubieten, einer Partei, die der dortige Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch einstuft (dagegen geht die AfD gerichtlich vor). Weidel bezeichnet er öffentlich als „Freundin”; laut Stern (20. Januar 2025) sagte sie, sie könne sich „jemanden wie Theo Müller” sehr gut in einer von ihr geführten Regierung vorstellen. Der Spiegel berichtete 2025 über die Gästeliste von Müllers 85. Geburtstag, auf der neben Weidel weitere Personen mit Verbindungen in rechte Netzwerke standen. Im Sommer 2025 ließ sich Müller bei den Bayreuther Festspielen an Weidels Seite fotografieren.

Zur Einordnung gehört auch: Theo Müller erklärt, weder persönlich noch über das Unternehmen an die AfD gespendet zu haben. Es geht bei der Kritik also um öffentliche Sympathiebekundungen und deren Signalwirkung, nicht um nachgewiesene Geldflüsse.

Warum diese Nähe für pflanzlich lebende Menschen besonders unangenehm ist, hat einen konkreten Grund: Die AfD hat seit 2020 dreimal im Bundestag beantragt, dass Bundesbehörden vor veganer Ernährung warnen. Wir haben die Anträge, das Wahlprogramm und die Belege dahinter aufgearbeitet.

Campact-Plakatwand Alles AfD oder was mit Müllermilch-Motiv wird plakatiert
28.000 Plakate in 14 Städten: die Campact-Kampagne im Januar 2026. Bild: Campact

Wie heikel das Terrain ist, zeigt ein juristisches Detail: Müller versuchte, der Kampagnenorganisation Campact die Aussage untersagen zu lassen, er unterstütze die AfD. Ohne Erfolg. Gerichtlich bestätigt darf Campact Müllers AfD-Unterstützung benennen. Die Organisation hat ihren Protest inzwischen breit sichtbar gemacht: über 2,2 Millionen Sticker, 28.000 Plakate in 14 Städten, Fassadenprojektionen in acht Städten. Der Marktforscher Felix Leiendecker konstatierte im Managermagazin laut Campact „kontinuierliche und deutliche Imageverluste” für die Marke Müller.

Dazu kommt das Steuerthema: Theo Müller zog laut Campact vor Jahren in die Schweiz, um die deutsche Erbschaftsteuer zu umgehen („Ich werde enteignet, beraubt”, zitiert ihn die Organisation), der Firmensitz der Gruppe liegt in Luxemburg. Auch das ist legal. Es passt nur schwer zu einem Konzern, der von deutscher Infrastruktur, deutschen Kühlregalen und deutschen Milchbauern lebt.

Update vom 12. September 2026: Müller wirbt für eine Minderheitsregierung mit AfD-Unterstützung

Sechs Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich Theo Müller erneut geäußert, diesmal in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Die Deutsche Presse-Agentur hat daraus zitiert, unter anderem übernommen von n-tv. Danach ruft der 86-Jährige Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auf, die SPD aus der Regierung zu entlassen und als Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten zu regieren. Zur Frage, wer ihn dabei stützen solle, wird Müller mit den Worten zitiert: „Da bliebe nur die AfD übrig.” Und weiter: „Schwarz und Blau. Dann wäre Deutschland bald saniert.”

Zum Wahlausgang in Sachsen-Anhalt sagte er laut derselben Zusammenfassung, er habe der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, mit der er nach eigenen Angaben befreundet ist, geschrieben: „Gratuliere zum sensationellen Erfolg!” Die Wählerinnen und Wähler hätten ein Signal an das ganze Land gesendet, „mit der bisherigen Politik kann es so nicht weitergehen”. Einen Austritt aus EU oder Euro lehnt er dagegen ab, das ginge ihm „zu weit”. Inhaltlich fordert er laut dpa ein Schuldenverbot, das Ende der Energiewende, weniger Subventionen, eine restriktivere Migrationspolitik sowie ein Ende von Entwicklungshilfe und Ukraine-Unterstützung. Die Energiewende nennt er eine „Wende ins Nichts”, die bereits „eine halbe Billion Euro” gekostet habe. Diese Zahl ist seine Angabe, die Kosten der Energiewende werden je nach Abgrenzung sehr unterschiedlich beziffert.

Zum Hintergrund: Bei der Wahl am 6. September 2026 kam die AfD laut vorläufigem amtlichen Ergebnis der Landeswahlleiterin auf 43,8 Prozent der Zweitstimmen und auf 39 der 83 Sitze, eine absolute Mehrheit hat sie damit nicht. Der Landesverband gilt dem Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch, die Partei geht gegen solche Einstufungen juristisch vor. Müller selbst erklärt weiterhin, weder persönlich noch über seine Unternehmen an die AfD gespendet zu haben.

Für diesen Artikel ändert das nichts an den Eigentumsverhältnissen, es schärft sie nur. Wer pflanzliche Produkte von Berief kauft, finanziert einen Konzern mit, dessen Mehrheitsgesellschafter sich so positioniert. Was daraus folgt, entscheidet jede und jeder selbst, und weiter unten steht, welche Alternativen es gibt.

Apropos Milchbauern: Die Kündigungswelle in Brandenburg

Während die Berief-Übernahme lief, sorgte die Gruppe an anderer Stelle für Verunsicherung: Laut agrarheute/Bauernzeitung (25. August 2026) hat die Unternehmensgruppe Theo Müller nach Angaben des Landesbauernverbands Brandenburg zahlreiche bis Ende März 2027 laufende Milchlieferverträge gekündigt beziehungsweise verlängert sie nicht. Betroffen seien demnach „alle Betriebe nördlich von Berlin”, die das Werk Leppersdorf beliefern, Europas modernste Molkerei mit einer Kapazität von rund 1,7 Milliarden Kilogramm Milch im Jahr.

Als Grund nennt der Bauernverband aus Gesprächen mit dem Müller-Außendienst „erheblich gestiegene Kosten, die am Reifen und am Sitz kleben”, also Transportkosten. Müller selbst äußerte sich laut Bericht zunächst nicht. Für die betroffenen Höfe heißt das: Sie müssen mitten in einem überversorgten Milchmarkt mit ohnehin niedrigen Erzeugerpreisen kurzfristig neue Abnehmer finden, Branchenkenner erwarten laut agrarheute schlechtere Konditionen.

Aus unserer Sicht liegt das Grundproblem tiefer als jede einzelne Kündigung, nämlich im System dahinter: Milchviehbetriebe hängen an wenigen großen Molkereien, und wenn ein Konzern sein Liefergebiet neu sortiert, tragen die Höfe das Risiko. Es ist genau die Abhängigkeit, aus der Programme wie die Ausstiegsförderung für Tierhaltungsbetriebe herausführen wollen, und ein weiterer Grund, warum wir die Zukunft nicht in der Kuhmilch sehen. Die Zahlen geben uns recht: Der Konsummilch-Verbrauch in Deutschland ist auf einem Rekordtief, während Pflanzendrinks wachsen.

Was du damit machst

Wir sagen niemandem, was er kaufen soll. Aber Transparenz ist die Voraussetzung für jede bewusste Entscheidung, deshalb dieser Artikel. Der Stand in Kürze: Wer die Unternehmensgruppe Theo Müller nicht mitfinanzieren möchte, muss neben Müllermilch die 16 weiteren Marken aus unserer Grafik kennen, weiß bei Eigenmarken-Pflanzendrinks von Aldi, Lidl, Edeka und Drogerien seit Juli nicht mehr sicher, wer dahintersteckt, und findet bei Markenherstellern wie im Pflanzenmilch-Guide Alternativen, deren Eigentümer klar sind.

Kommentar: Warum mich dieser Deal nicht kaltlässt

Ich lebe seit über zehn Jahren vegan, und ich halte es grundsätzlich für falsch, Milch zu „produzieren”, weil dahinter immer ein System aus Trächtigkeit, Kälbertrennung und Schlachtung steht. Dass ausgerechnet einer der größten Milchkonzerne Europas jetzt einen der wichtigsten unabhängigen Pflanzen-Pioniere übernimmt, tut deshalb doppelt weh.

Und es geht um mehr als Milch: Die dokumentierte Nähe des Firmengründers zur AfD steht für das Gegenteil dessen, wofür wir dieses Magazin machen. Veganismus heißt für mich Mitgefühl, Offenheit und Verantwortung, für Tiere, Menschen und dieses Land. Mein Geld bekommt das nicht. Zum Glück ist das Regal groß genug, um anders zu wählen. Yannick, Gründer von This Is Vegan

Wir verfolgen, was hinter den Marken im Kühlregal steckt, und ordnen es jede Woche ein. Unser Newsletter ist kostenlos und jederzeit abbestellbar.

Transparenz und Quellen

Dieser Artikel stützt sich ausschließlich auf veröffentlichte Quellen, jeweils im Text verlinkt: die Pressemitteilung der Berief Food GmbH (07.05.2026), die Berichterstattung der Augsburger Allgemeinen (12./17.05.2026) und von vegconomist (Juli 2026) zur Übernahme, agrarheute/Bauernzeitung (25.08.2026) zu den Liefervertrags-Kündigungen, das Handelsregister (via northdata.de) zur SOJA Food GmbH, die Markenübersicht auf muellergroup.com, das Molkerei-Ranking des Milchindustrie-Verbands sowie die Kampagnenseite von Campact mit den dort dokumentierten Primärquellen (u. a. NZZ vom 01.02.2024, Stern vom 20.01.2025, Spiegel 2025). Zitate sind als solche gekennzeichnet und stammen aus diesen Quellen. Stand: 28. August 2026.

Theo Müller erklärt, weder persönlich noch über das Unternehmen an die AfD gespendet zu haben. Die Einstufung des sächsischen AfD-Landesverbands als gesichert rechtsextremistisch ist die des Verfassungsschutzes; die AfD geht gerichtlich dagegen vor. Der als „Kommentar” gekennzeichnete Abschnitt gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Eigene Presseanfragen an die Unternehmensgruppe Theo Müller oder Berief haben wir für diesen Artikel nicht gestellt.

Bilder: Berief Food GmbH (Werk Beckum), Campact (Kampagnenfotos), This Is Vegan (Infografiken). Die genannten Marken und Logos sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Berichterstattung.

Haeufige Fragen

FAQ - Das fragen andere

Wer hier wen gekauft hat?
Das Berief-Werk in Beckum: Hier entstehen Pflanzendrinks und Tofu, künftig unter dem Dach von Müller. Bild: Berief Food GmbH Berief, 1985 gegründet, machte laut eigener Pressemitteilung zuletzt rund 113 Millionen Euro Umsatz bei etwa 12 Millionen Euro EBITDA.
Was du damit machst?
Wir sagen niemandem, was er kaufen soll. Aber Transparenz ist die Voraussetzung für jede bewusste Entscheidung, deshalb dieser Artikel. Der Stand in Kürze: Wer die Unternehmensgruppe Theo Müller nicht mitfinanzieren möchte, muss neben Müllermilch die 16 weiteren Marken aus unserer Grafik kennen, weiß bei Eigenmarken-Pflanzendrinks von Aldi, Lidl, Edeka und Drogerien seit Juli nicht mehr sicher, wer dahintersteckt, und findet bei Markenherstellern wie im Pflanzenmilch-Guide Alternativen, deren Eigentümer klar sind.
Über 75.000 Menschen folgen This Is Vegan auf YouTube, Instagram und dem Sparradar Vegan Alarm.

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Veganismus, Tierschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Artenschutz, alles, was uns gerade umtreibt, gibt es bei Plantbased, unserem Podcast. Wir reden mit Menschen, die etwas zu sagen haben und mit ihrem Leben zeigen, was geht. Auch als Videopodcast auf YouTube.

Schon zu Gast waren u. a. Sarah Connor, Hannes Jaenicke, Paul Watson, Patrik Baboumian, Bibi Heinicke, Atze Schröder, Kerstin Ott, Dr. Zoe Mayer, Maya Leinenbach und Femke Den Haas und viele weitere.

Seit 2019 · This Is Vegan · unabhängig, vegan, manchmal unbequem


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