Vegane Eiscreme: Was wirklich schmeckt (und 5 Rezepte fürs eigene Tiefkühlfach)

Wenn du den letzten Sommer durch das vegane Eis-Regal gegangen bist und gedacht hast „eigentlich ist das alles schon ziemlich gut geworden”, warst du nicht allein. Der Markt hat sich in den letzten zwei Saisons drastisch sortiert. Lupinen-Eis schlägt manche Milcheis-Klassiker. Hafer-basierte Sorten sind nicht mehr nur Hafer mit Zucker. Und auch die großen Mainstream-Marken haben endlich gemerkt, dass „vegan” nicht „dünn und kreidig” heißen muss.
Trotzdem: vielleicht jede dritte Sorte, die du im Supermarkt findest, ist deine Zeit wert. Wir haben uns durch acht Marken gegessen, sortieren die echten Highlights raus und zeigen dir fünf Rezepte, mit denen du dir den ganzen Bechermarkt sparen kannst, wenn du eine halbwegs ordentliche Tiefkühltruhe und etwas Zeit hast.
So haben wir das Rezept entwickelt
Mehrere Testdurchgänge, immer mit dem gleichen Blind-Tester-Setup: erst kosten, dann Liste der Zutaten lesen. Die hier dokumentierte Version ist diejenige, die alle drei Tester:innen ohne Diskussion als „würde ich nochmal essen” markiert haben.
Vegane Eiscreme 2026 Kompakt
| Marke | Basis | Stil | Niveau |
|---|---|---|---|
| Made With Luve | Lupinen | Premium / hochwertig | Top |
| Nomoo | Hafer Bio | Bio-Premium | Sehr gut |
| Häagen-Dazs Non-Dairy | Mandel / Soja | Premium | Sehr gut |
| Ben & Jerry's Non-Dairy | Mandel / Sonnenblumen | Mainstream | Sehr gut |
| Magnum Vegan | Mandel | Mainstream | Gut |
| Veganz Eis | Cashew / Kokos | Vegan-Spezialist | Solide |
| Smiile | Hafer-Cashew-Mix | Aufsteigend | Sehr vielversprechend |
| iChoc Eis | Schoko-Fokus | 2025-2026 Linie | Neu, kleine Vielfalt |
| DIY Nice Cream / Sorbet | Frucht / Hafer / Cashew | Hausgemacht | 5 Rezepte mit/ohne Eismaschine |

Warum vegane Eiscreme schwerer zu machen ist als Milcheis
Kurz die Physik dahinter, damit du das Folgende einordnen kannst. Milcheis funktioniert über drei Komponenten: Milchfett, Milchproteine und Wasser. Das Fett liefert Cremigkeit, die Proteine binden Luft beim Aufschlagen (Overrun), das Wasser kristallisiert kontrolliert mit Hilfe der Proteine zu kleinen, weichen Kristallen. Klingt simpel, ist aber das Resultat von hundert Jahren Lebensmitteltechnologie.
Bei veganem Eis fehlt diese Kombination. Du brauchst Ersatz für Fett (Kokos, Cashew, Soja, Hafer, Sonnenblume), für Proteine (Erbse, Lupine, Hafer) und für die Bindung musst du oft mit Stabilisatoren arbeiten (Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Xanthan). Wenn das jemand nicht im Griff hat, kriegst du das, was die ersten 2010er-Jahre veganem Eis seinen schlechten Ruf gegeben hat: hart, kristallig, schmilzt zur Soße statt zur Creme.
Was die guten Hersteller 2024-2026 hinbekommen haben: Lupinenprotein für die Bindung, Cashew oder Kokos für die Cremigkeit, dazu intelligente Stabilisator-Mischungen. Die schlechten machen immer noch Hafermilch plus Zucker plus Gummi. Du schmeckst den Unterschied sofort.
8 vegane Eismarken im ehrlichen Check
Die Reihenfolge ist keine harte Rangliste, sondern grob nach unserer Wiederkauf-Wahrscheinlichkeit sortiert. Preise sind Richtwerte aus deutschen Supermärkten und Bio-Märkten.
Made With Luve (Lupinen-Basis, premium)
Die Marke, die für viele die Eis-Frage in der WG-Tiefkühltruhe gelöst hat. Lupinenprotein bindet die Masse fast wie Milchprotein, dazu Sonnenblumenfett für die Cremigkeit. Schmilzt langsam und gleichmäßig im Mund, fast keine wachsige Note (das Problem bei vielen Kokos-basierten Sorten). Sorten wie „Choco Cookie” oder „Mandel” sind Top-Kandidaten für die Standardausstattung. Preis: 4-5 Euro für 500 ml, also nicht günstig, aber pro Löffel argumentierbar.
Nomoo (Hafer-Basis, Bio)
Becher kommen oft im Reformhaus oder Bio-Supermarkt. Sehr eigenständiger Hafer-Geschmack, der nicht jedem schmeckt, aber Fans haben sie für die kompromisslose Bio-Zertifizierung und die ungewöhnlichen Sorten (Tonkabohne, Espresso-Brownie). Etwas härter aus der Truhe, 5 Minuten antauen lassen, dann legt sich das. 4,50-5,50 Euro für 500 ml.
Magnum Vegan (Mainstream, Mandel-Basis)
Das Eis am Stiel mit Schokomantel, das in jedem deutschen Supermarkt verfügbar ist. „Classic” und „Almond” sind die Klassiker, geschmacklich nah am tierischen Original. Die Hülle bricht knackig auf, das Eis darunter ist gut cremig, etwas weniger reichhaltig als die Original-Magnum-Variante. Für Spontan-Einkäufe an der Tankstelle die zuverlässigste Wahl. Preis: 2-3 Euro pro Stiel.
Ben & Jerry's Non-Dairy (Mandel- oder Sonnenblumen-Basis)
Die ikonischen Becher mit den Stückchen drin, die alle wegen der Stückchen kaufen. Veganen Varianten sind seit 2017 im Programm und mittlerweile auf einem ernsten Niveau angekommen. „Chocolate Fudge Brownie” und „Peanut Butter Cup” sind die sicheren Bets. Sehr süß, sehr reichhaltig, eher Dessert als sommerliche Erfrischung. 5-6 Euro pro 465-ml-Becher, also Genuss-Preis.
Veganz Eis (Cashew- und Kokos-Basis)
Hat sich in den letzten Saisons sehr verbessert. Die „Choc Choc”- und „Vanilla”-Sorten kommen mittlerweile cremig und ohne übermäßige Kokosnote daher. Verfügbarkeit ist okay (Bio-Märkte, größere Rewe-Filialen, Direkt-Shop). Sweet Spot beim Preis-Leistungs-Verhältnis, oft 3,50-4 Euro für 500 ml.
Smiile (neuere Marke, Hafer-Cashew-Mix)
Ist in den letzten Saisons immer öfter im DM-Drogeriemarkt aufgetaucht, was die Verfügbarkeit massiv erhöht. Cremig, weniger süß als die meisten Konkurrenten, ehrliche Zutatenliste. Schwächere Aromen-Variation, dafür der Pluspunkt, dass du sie spontan im DM mitnehmen kannst. 3-4 Euro für 500 ml.
Häagen-Dazs Non-Dairy (Mandel- oder Soja-Basis)
Verfügt über das Premium-Image und auch den Premium-Preis (5-6 Euro pro 460 ml). Geschmacklich auf hohem Niveau, sehr dichte Konsistenz, etwas weniger Air-Overrun als die Konkurrenz, was sich wie „schwerer” anfühlt. Wer Häagen-Dazs schon vegan vermisste, wird zufrieden sein. Wer das Original nie geliebt hat, kann auch entspannt vorbeigehen.
iChoc Eis (neue Linie 2025-2026, Schoko-Fokus)
Die Schweizer Schoko-Macher haben ihre Reisdrink-Schoko-Logik auf Eis übertragen. Sehr schokoladig, eher klein in der Aromenpalette (drei bis vier Sorten), aber für Schoko-Fans ein klarer Treffer. Vor allem die White-Vanilla- und Salted-Caramel-Varianten sind erwähnenswert. Wer die Billie-Eilish-iChoc-Linie schon mochte, fühlt sich hier zuhause. 4-5 Euro pro 500 ml.
TIV-Eis-Bestell-Stack 2026
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Neue vegane Produkte, Deals und Regal-Alarm aus dem Supermarkt, kostenlos per WhatsApp.
Jetzt kostenlos anmeldenWer Eis-Vorrat im Tiefkühlfach will und nicht jede Woche in den Bio-Markt fährt: Velivery liefert tiefgekühlt mit Trockeneis, hat Made With Luve, Nomoo und Veganz im Sortiment. Für die Schoko-Linie und kleinere Marken ist der Veganz-Direkt-Shop die zweite Adresse, oft mit Saison-Bundles.
Eis selber machen ohne Eismaschine (2 Rezepte)
Wenn du keine Eismaschine hast und auch keine kaufen willst, sind die folgenden zwei Rezepte deine Einstiegsdroge. Beide funktionieren mit Mixer plus Tiefkühltruhe, beide brauchen unter 10 Minuten aktive Arbeit.
1. Schoko-Banane Nice Cream
Das Rezept, das Veganer seit zehn Jahren als „Eis-Hack” kennen, und das immer noch besser ist als die meisten gekauften Sorten. Bananen-Geschmack ist dominant, deal with it.
- 4 sehr reife Bananen, in Scheiben geschnitten
- 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
- 2 EL Ahornsirup oder Dattelsirup
- 1 EL Cashew-Mus (optional, macht es cremiger)
- Prise Salz
Bananenscheiben mindestens 4 Stunden, besser über Nacht einfrieren. Mit den restlichen Zutaten in einen leistungsstarken Mixer geben (mind. 1000 Watt) und langsam hochfahren, bis die Masse cremig wird. Bei einem schwachen Mixer: 1-2 EL Pflanzendrink dazu, hilft beim Pürieren. Sofort essen für Soft-Serve-Konsistenz oder nochmal 1 Stunde rückgefrieren für scoopbares Eis.
2. Erdbeer-Sorbet (No-Churn-Methode)
Wenn du sommerlich-fruchtig willst, ohne Eismaschine zu kaufen, ist Sorbet der schnellste Weg. Weniger Fett, klare Aromen, sehr erfrischend.
- 500 g Erdbeeren (frisch oder TK)
- 80 g Zucker (oder 60 g Ahornsirup)
- 2 EL Zitronensaft
- 1 Prise Salz
- 1 EL Wodka oder Limoncello (optional, hält die Konsistenz weich)
Erdbeeren waschen, entstielen, mit Zucker und Zitrone 30 Minuten ziehen lassen, bis sich der Zucker im austretenden Saft löst. Alles in einen Mixer und glatt pürieren. Optional durch ein feines Sieb streichen, wenn du die Kerne nicht magst. In eine flache Schale (z.B. eine Auflaufform) füllen, ab in den Tiefkühler. Alle 30 Minuten mit einer Gabel durchrühren, drei bis vier Mal. Nach circa 3 Stunden ist es scoop-fertig. Der Alkohol-Trick hält das Sorbet auch nach Tagen noch weich, weil Alkohol nicht gefriert.
Eis selber machen mit Eismaschine oder Ninja Creami (3 Rezepte)
Eine Eismaschine ist die einmalige Investition, die deinen Eis-Konsum kostentechnisch umdreht. Eine ordentliche Kompressor-Eismaschine startet bei circa 200-250 Euro, der Ninja Creami (eine andere Logik, friert ein Becherzylinder vor und schabt ihn anschließend zu Eis) bei 150-200 Euro. Beide haben Pro und Contra. Kompressor-Maschinen sind schneller in der Serie, der Creami liefert kreativeren Output mit weniger Vorbereitung, weil du auch komplette Smoothies oder Eis-Reste zu neuem Eis verarbeiten kannst.
Die folgenden drei Rezepte funktionieren mit beiden Systemen. Mengen sind für ungefähr 500 ml Endmasse.
3. Pistazien-Eis (Cashew-Basis)
- 150 g Cashewkerne (mindestens 4 Stunden eingeweicht, abgegossen)
- 50 g Pistazien (geröstet, ungesalzen)
- 200 ml Hafermilch
- 80 g Ahornsirup
- 1 TL Vanille-Extrakt
- Prise Salz
- 1 EL geschmolzenes Kokosöl
Alles im Hochleistungsmixer zur vollständigen Glätte verarbeiten (mindestens 2 Minuten). Masse durch ein feines Sieb gießen, falls du keine Stückchen willst. In die vorbereitete Eismaschine geben und nach Hersteller-Anweisung gefrieren. Beim Ninja Creami: in den Becher füllen, mindestens 24 Stunden gefrieren, dann das Spin-Programm „Ice Cream” laufen lassen. Bei Bedarf 1 EL Pflanzendrink dazu und nochmal „Re-Spin” für extra Cremigkeit.
4. Salted Caramel Mandel-Eis
- 200 ml Kokosmilch (Vollfett)
- 150 ml Mandelmus
- 100 g Datteln (entkernt)
- 200 ml Hafermilch
- 1 TL Meersalz (großflockig)
- 1 TL Vanille
- 50 g Ahornsirup
Datteln 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, danach abgießen. Alle Zutaten außer dem Salz mixen, bis die Masse seidig ist. Das Salz erst zum Schluss kurz unterrühren, sodass Salzkristalle drin bleiben. Wie oben in der Eismaschine oder im Creami verarbeiten. Das Endprodukt schmeckt dem klassischen Salted-Caramel-Eis erstaunlich nah und kostet pro Portion einen Bruchteil von Häagen-Dazs.
5. Schoko-Minze (Kokos-Basis)
- 400 ml Kokosmilch (Vollfett)
- 50 g Kakaopulver
- 80 g Ahornsirup
- 1 TL Pfefferminz-Extrakt (oder ein paar Tropfen Pfefferminzöl, vorsichtig dosieren)
- 50 g vegane Schokoladenchips, grob gehackt
- Prise Salz
Kokosmilch, Kakao, Ahornsirup, Pfefferminz und Salz glatt verrühren, idealerweise mit einem Stabmixer. Die Schokostückchen erst nach dem ersten Eismaschinen-Durchlauf bzw. nach dem Creami-Spin in die fertige Masse einfalten, damit sie ihre Knackigkeit behalten. Mindestens 1 Stunde im Tiefkühler nachfesten lassen, bevor du portionierst.
TIV-DIY-Eis-Stack 2026
Für die DIY-Rezepte oben brauchst du im Wesentlichen drei Zutatengruppen: Pflanzendrinks, Nüsse/Muse und gute Stabilisator-Ersatze (Ahornsirup, Datteln). Bei KoRo kriegst du das alles im Großgebinde zum besten Preis (Cashewmus 500 g, Mandelmus, Datteln Medjool, Kokosmilch Vollfett im 6er-Pack, Bourbon-Vanille). Für Schokoladenchips und Spezialzutaten ergänzt Veganz sauber.
Lagerung, Antauen, Profi-Tipps
Drei Sachen, die du dir merken solltest, damit dein selbstgemachtes Eis nicht zur Enttäuschung wird:
- Behälter: Flache, breite Behälter (Auflaufform, Glasdose) frieren schneller und gleichmäßiger als hohe schmale Becher. Die Eismaschine arbeitet besser, je flacher die Endform.
- Antauen: Selbstgemachtes Eis ist meistens härter als Industrie-Eis (weniger Stabilisatoren, weniger Zucker). 5-10 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen, bevor du portionierst, sonst bricht der Löffel.
- Plastikfolie direkt auf die Oberfläche: Verhindert Kristallbildung an der Oberseite. Klassischer Trick aus der Profi-Eis-Küche, der nichts kostet und alles ändert.
Wer ernst macht: ein paar Tropfen Glukosesirup (1-2 EL pro 500 ml Masse) machen dein DIY-Eis cremiger, weil Glukose weniger kristallisiert als Saccharose. Bekommst du im Backhaus oder online. Optional, nicht zwingend.
Häufige Fragen rund um veganes Eis
Schmeckt veganes Eis wirklich wie Milcheis?
Bei den besten Marken (Made With Luve, Magnum Vegan Classic, Häagen-Dazs Non-Dairy) ist der Unterschied in einem Blindtest kaum noch da. Bei vielen anderen schon. Wer Milcheis als Referenz hat, sollte die Lupinen- und Mandel-basierten Sorten probieren, die sind am nächsten am Original-Gefühl. Hafer-basierte Sorten haben einen erkennbaren Eigengeschmack, der entweder gefällt oder nicht.
Wie lange hält selbstgemachtes veganes Eis?
Geschmacklich Top zwei bis drei Wochen, danach baut es deutlich ab (Kristalle wachsen, Aromen verlieren Intensität). Mit Plastikfolie direkt auf der Oberfläche und gut schließendem Behälter im hinteren Bereich der Tiefkühltruhe (konstant kalt) verlängerst du das auf circa vier Wochen. Industrielles Eis hält länger, weil es bei -25 Grad und konstanter Lagerung hergestellt wird, was du zu Hause nicht reproduzierst.
Brauche ich wirklich eine Eismaschine?
Für gelegentliches DIY-Eis: nein, die No-Churn-Methode (alle 30 Minuten rühren) reicht. Für regelmäßiges Eis-Machen in Serie: ja, eine ordentliche Maschine spart Zeit und liefert konstantere Qualität. Wenn du den Kauf in Erwägung ziehst: lieber einmal in einen Kompressor-Modell oder den Ninja Creami investieren, als drei Mal in billige Vorgefrier-Schüssel-Modelle, die nach drei Saisons den Geist aufgeben.
Welcher Pflanzendrink ist am besten für DIY-Eis?
Hafer-Barista (höherer Fettgehalt als Standard-Hafer) liefert die cremigste Basis für die meisten Rezepte. Kokosmilch ist top für reichhaltige Sorten (Schoko, Karamell), bringt aber einen Eigengeschmack mit. Sojadrink unsweetened mit Vanille ist neutraler und nicht so süß. Mandeldrink ist zu dünn für solo, funktioniert aber gut in Mischungen mit Mandelmus.
Wie viel Kalorien hat veganes Eis im Vergleich zu Milcheis?
Sehr ähnlich. Eine Kugel veganes Premium-Eis (Made With Luve, Häagen-Dazs Non-Dairy) liegt bei 130-180 kcal pro 50 g, ein Milcheis bei 140-190 kcal. Sorbet ist die deutlich kalorienärmere Variante, oft 60-90 kcal pro 50 g, weil kein Fett drin steckt. „Vegan” und „kalorienärmer” sind nicht synonym, das ist eine Standard-Missverständnis im veganen Markt.
Kann ich auch Protein-Eis selber machen?
Klar. Tausche 50 g Cashew oder Mandelmus gegen 30 g neutrales veganes Proteinpulver (Erbse, Hanf oder Soja) und passe die Flüssigkeit etwas nach oben an, weil Proteinpulver Wasser bindet. Funktioniert besonders gut beim Salted-Caramel-Rezept oben. Wer nach dem Sport-Workout ein süßes Belohnungs-Eis will, hat damit eine 25-Gramm-Eiweiß-Portion auf dem Löffel.
Yannicks Take für die Saison 2026
Stand 2026, im neunten Jahr Magazinarbeit und jenseits der eigenen ersten Vegan-Phase: Was unten steht ist die Position, mit der wir gerade arbeiten – nicht die einzig richtige, aber die, die uns am stabilsten durchhilft.
Wenn meine Tiefkühltruhe in der Saison gut sortiert ist, sind drei Sachen sicher drin: ein Becher Made With Luve „Choco Cookie” als Standardeinheit, eine Packung Magnum Vegan Almond für die schnellen Momente am Pool, und eine selbstgemachte Schoko-Banane Nice Cream als „Notfall, ich brauche jetzt sofort Eis”-Option. Sorbets mache ich nach Bedarf frisch, weil 30 Minuten ruhe-aktive Arbeit kein Drama sind und der Output unschlagbar ist.
Wer das Eis-Thema bis ins Schoko-Universum weiter drehen will: unser Vegan-Schokoladen-Test hat die Tafeln, das Dubai-Chocolate-Rezept die DIY-Variante. Wer parallel ein BBQ plant, in dem das Eis das Finale wird: schau in unseren Vegan-Grillen-Guide für die Hauptgänge davor.
Alle anderen TIV-Tests dieses Jahres (Käse, Wurst, Pizza, Milch, Schoki, Fisch usw.) findest du gesammelt in unserer TIV-Tests 2026-Übersicht.
Schöne Saison. Vorsicht mit den Pfefferminz-Tropfen.
FAQ - Das fragen andere
Warum vegane Eiscreme schwerer zu machen ist als Milcheis?
Schmeckt veganes Eis wirklich wie Milcheis?
Wie lange hält selbstgemachtes veganes Eis?
Brauche ich wirklich eine Eismaschine?
Welcher Pflanzendrink ist am besten für DIY-Eis?
Wie viel Kalorien hat veganes Eis im Vergleich zu Milcheis?
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Veganismus, Tierschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Artenschutz, alles, was uns gerade umtreibt, gibt es bei Plantbased, unserem Podcast. Wir reden mit Menschen, die etwas zu sagen haben und mit ihrem Leben zeigen, was geht. Auch als Videopodcast auf YouTube.
Schon zu Gast waren u. a. Sarah Connor, Hannes Jaenicke, Paul Watson, Patrik Baboumian, Bibi Heinicke, Atze Schröder, Kerstin Ott, Dr. Zoe Mayer, Maya Leinenbach und Femke Den Haas und viele weitere.
Seit 2019 · This Is Vegan · unabhängig, vegan, manchmal unbequem
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